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Zum Pausentee mit der Kreisoberliga: Hattendorf und Homberg verstärken zum Restrundenstart - Schlossberger mit bester StartpositionKreisoberligisten starten von drei unterschiedlichen Plätzen in den Rest der Saison

ALSFELD (ls). Auch für die drei Kreisoberligisten der Region geht es am Wochenende nach der Pause wieder zurück auf den Platz – genauer: Am Samstag. Während es für die Schlossberger-SG in der Rückrunde ganz klar um den Aufstieg geht, geht es für die Hattendörfer um den Klassenerhalt und für die Homberger um einen möglichst guten Platz. Was ist der Stand der Dinge bei den Teams? Die Antworten gibt es hier.


Das Wetter zeigt sich mittlerweile von einer guten Seite. Perfektes Wetter für den heimischen Fußball also, der bei den Kreisoberligisten am Samstag wieder auf dem Geschehen auf dem Platz eingreift.

Optimale Bedingungen zum Restrundenauftakt

Sie kamen, spielten und siegten: Für die SG Altenburg/Eudorf/Schwabenrod lief es in der Hinrunde richtig gut. Abgeschlossen auf dem 2. Tabellenplatz – den Relegationsplatz zum Aufstieg in die Gruppenliga – und mit insgesamt 40 Punkten konnte sich das Team um Roland Mohr in der letzten Runde einen erfolgreichen Namen in der Liga machen. Nur vier Punkte trennt die Mannschaft derzeit vom Ligaprimus aus Kesselbach und vier Punkte trennt das Team außerdem vom Verfolger aus Wettenberg. Alles in allem gilt aber trotzdem: Starke Leistung, starke Runde und ein verdienter Platz.

„Man hätte bei dem ein oder anderen Spiel vielleicht noch ein paar Punkt mehr holen können, aber insgesamt sind wir sehr zufrieden mit der Hinrunde und der Leistung der Jungs“, resümierte Spielerbetreuer Andreas Wettlaufer die Hinrunde. Siege und Unentschieden dominierten die 21 gespielten Partien der Mannschaft. Lediglich zwei Partien musste man verloren geben. Elf Pflichtspiele stehen noch aus, aber da dürfte man durchaus optimistisch drauf blicken.

„Wir hatten eine sehr gute Trainingsbeteiligung von durchschnittlich 18 bis 24 Mann, wodurch wir uns gut vorbereiten konnten. Grünberg ist allerdings immer eine Wundertüte, bei der man nie genau sagen kann, was passiert. Wichtig ist das wir gleich ein Zeichen setzen und gewinnen“, sagte er in Hinblick auf das Auftaktspiel gegen die Grünberger FSG am Samstag. Im Hinspiel im August konnte die Mohr-Elf jedenfalls schon einmal mit einem souveränen 4:0 Sieg glänzen.

Wichtig sei allerdings, weiterhin nah am Ligaprimus aus Kesselbach zu bleiben. Wenn die Mohr-Elf an die Leistung der Hinrunde anknüpfen kann, dann dürfte der Aufstieg in die Gruppenliga nicht in weiter Ferne liegen, denn bislang steht die Mannschaft auf dem Relegationsplatz. Wenn das so weiter geht, könnte nach dem Ende der Saison vielleicht sogar die zweite Vogelsberger Mannschaft in die Gruppenliga aufsteigen. „Wenn das passiert, dann nehmen wir das gerne mit, es ist aber natürlich nicht notwendig, solange wir eine gute Leistung zeigen, die Mannschaft motiviert bleibt und Spaß am Spiel hat“, erklärt Wettlaufer.

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Der Stand der Dinge bei der SG Altenburg/Eudorf/Schwabenrod

Tabellenplatz: 2

Punkte: 40

Torverhältnis: 38:19

Gewonnene Spiele: 12

Verlorene Spiele: 2

Unentschieden: 7

Höchster Sieg: 7:1 gegen die TSG Leihgestern am 1. Dezember

Höchste Niederlage: 2:1 SG Trohe/Alten-Buseck am 2. September

Formkurve der letzten fünf Spiele: U-S-N-U-S

Abgänge: Maximilian Zettlitzer zur FSG Kirtorf

Neuzugänge: –

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Zufriedenstellender Platz in der Mitte für die Ohmstädter nach Rückrunde

Eine Berg-und-Tal-Fahrt gab es in der Hinrunde bei der FSG Homberg/Ober-Ofleiden, die im Ergebnis ziemlich wechselhafte Spiele zeigte, aber dennoch nach der ersten Runde mit dem 10. Tabellenplatz und 30 Punkten ein solides Ergebnis vorweisen können. Insgesamt hält es sich bei den Hombergern ausgeglichen: acht Siege, sieben Niederlagen und sechs Unentschieden. Allerdings ging das Team mit der einer Derby-Niederlage gegen Hattendorf in die Winterpause. Dennoch: Besonders zum Ende der Hinrunde konnten die Homberger immer wieder mit Siegen überzeugen und zeigten daher eine gefestigtere und stärkere Leistung als noch zu Beginn der Saison.

Verstärkt wird die Mannschaft um Trainer Thomas Brunet in der Rückrunde vom routinierten Innenverteidiger Marko Zelic aus Stadtallendorf und von Offensivmotor  Abdurraham Bal aus Schwalmstadt. Außerdem stehen noch drei Spieler aus der eigenen A-Jugend zur Verfügung, um den Kader der Kreisoberligisten nochmals bereiter zu machen.

Die konstante Form und der Aufwärtstrend bestätigten sich auch in den bisherigen Testspielen, die bis auf eine Ausnahme durchaus positiv für die Mannschaft ausgefallen sind. Man darf also durchaus optimistisch in die Rückrunde blicken. Am Samstagnachmittag wird es dann ernst, wenn die FSG bei der Reiskirchener Spielgemeinschaft in die Kreisoberliga-Restrunde startet. Das Hinspiel endete noch mit einem 1:1 Remis. Bleibt also abzuwarten, ob es für die Ohmstädter am Samstag die ersten Punkte der neuen Runde gibt und ob das Team den guten Trend der Hinrunde weiterführen kann.

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Der Stand der Dinge bei der FSG Homberg/Ober-Ofleiden

Tabellenplatz: 10

Punkte: 30

Torverhältnis: 32:34

Gewonnene Spiele: 8

Verlorene Spiele: 7

Unentschieden: 6

Höchster Sieg: 1:5 gegen TSG Leihgestern am 28. Oktober

Höchste Niederlage: 0:5 gegen SG Kesselbach/Odenhausen/Allertshausen am 16. September

Formkurve der letzten fünf Spiele: U-S-S-S-N

Abgänge: Harri Enns zu FSG Grünberg/Lehnheim/Stangenrod

Neuzugänge: Marko Zelic vom TSV Stadtallendorf, Abdurraham Bal vom 1. FC Schwalmstadt

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An der Grenze zu den abstiegsgefährdeten Rängen

Auf dem 13. Tabellenplatz, also hauchdünn über den abstiegsgefährdeten Rängen, befindet sich seit dem Ende der Hinrunde der SV Hattendorf, der eine ziemlich wechselhafte Runde spielte. Besonders der Start war schwerfällig. Erst beim 4. Spiel gegen SF Burkhardsfelden konnten die ersten zählbaren Punkte auf dem Konto der Hattendörfer landen. Seit dem konnten in neun Spielen Punkte gesammelt werden – nach sechs Siegen und drei Unentschieden also insgesamt 21 Punkte. der Rest ging verloren.

Die Testspiele vor dem Rückrundenbeginn verliefen allerdings konstant gut für den SV: Zwei klare 5:0 Siege und ein Unentschieden. Unterstützt wird die Langhof-Elf dabei in dieser Runde von drei Neuzugängen im Kader. Mit dem breiteren Kader heißt es für die Rückrunde dann, den Klassenerhalt zu sicher und nicht in die Abstiegsränge zu rutschen. In Sachen Fairness ist die Mannschaft unangefochtenes Schlusslicht der Tabelle: 69 gelbe Karten, sieben Gelb-Rote und einen glatt rote Karte.

Die Formkurve der letzten fünf Spiele in der Hinrunde zeigt allerdings kein hoffnungsvolles Bild: In fünf Spielen konnten mit vier Niederlagen in Folge gerade einmal drei Punkte gesammelt werden – und das mit dem Abschlusssieg im KOL-Derby gegen die Homberger Truppe. Bleibt zu hoffen, dass der Aufwärtstrend des letzten Spiels auch in der Rückrunde anhält und die Mannschaft in Richtung Klassenerhalt segelt. Der Gegner im Heimspiel am Samstag ist der TSV Klein-Linden. Das Hinspiel ging für die Langhof-Elf mit 1:0 auswärts knapp verloren aus.

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Der Stand der Dinge beim SV Hattendorf

Tabellenplatz: 13

Punkte: 21

Torverhältnis: 24:34

Gewonnene Spiele: 6

Verlorene Spiele: 12

Unentschieden: 3

Höchster Sieg: 3:0 gegen SG Obbornhofen/Bellersheim am 19. September

Höchste Niederlage: 4:0 gegen SG Obbornhofen/Bellersheim am 26. August

Formkurve der letzten fünf Spiele: N-N-N-N-S

Abgänge: –

Neuzugänge: Kevin Steuernagel von SV Elbenrod, Tobias Massanetz von SpVgg. Leusel, Sercan Sarica von TSV Erksdorf

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