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Stadtallendörfer Divisionskommandeur Gast am traditionellen Aschermittwoch am 6. MärzCDU-Heringsessen mit Generalmajor Andreas Marlow

LINGELBACH (ol). Als Gast für die 36. Auflage des Heringsessens der Alsfelder Christdemokraten konnte in diesem Jahr der ranghöchste Soldat Hessens, Generalmajor Andreas Marlow, Kommandeur der in Stadtallendorf beheimateten Division Schnelle Kräfte gewonnen werden. Pünktlich zu Aschermittwoch lädt die CDU nun ein.


In der Veranstaltungsankündigung der CDU heißt es, Marlow wird seine Division vorstellen, in der sämtliche Fallschirmjäger, die Hubschrauber und das Kommando Spezialkräfte zusammengefasst sind. Außerdem untersteht der Division auch die 11. Niederländische Luftmobile Brigade. Damit stehe der Verband beispielhaft für europäische Streitkräftekooperation.

Das Motto der Division lautet: „Einsatzbereit. Jederzeit. Weltweit“. Sie sei die „Speerspitze des Heeres“ und könne mit Spezialkräften innerhalb von 24 bis 96 Stunden weltweit operieren. 2018 habe die Division Schnelle Kräfte die Einsätze in Mali, Irak und Somalia geführt, so dass sich die Gäste des Alsfelder CDU-Stadtverbandes nicht nur auf leckere Heringe, sondern auch auf einen spannenden Vortrag freuen dürfen.

Los geht es am 6. März 2019 um 19 Uhr im Gasthaus Gischler in Lingelbach. Für das Heringsessen sei unbedingt eine Anmeldung bei der Geschäftsstelle in Alsfeld erforderlich (06631/2558 oder per Mail iris.schmidt@vogelsberg.cdu.de). Auch Nichtmitglieder seien herzlich willkommen.

Ein Gedanke zu “CDU-Heringsessen mit Generalmajor Andreas Marlow

  1. Am Aschermittwoch ist alles vorbei. Und zwar pünktlich. Darauf legen die Alsfelder Christdemokraten ebenso großen Wert wie auf einen interessanten Gast. Auch die Heringe haben es weitgehend hinter sich. So sind zumindest keine Verwundeten zu versorgen. Und man verrät wohl hier kein Geheimnis, dass es den Teilnehmern von Leichenschmäusen individuell und altersabhängig oft wesentlich besser schmeckt als den Teilnehmern von Hochzeitsmahlen oder Taufessen.
    Dem ehrenden Angedenken der den Anlass kennzeichnenden Meeresbewohner wäre zwar ein hoher Marineoffizier angemessener gewesen. Doch offensichtlich war während der Vorbereitungen im Verteidigungsministerium keine ausreichende Beratungskapazität verfügbar. Und die Gorch Fock macht derzeit auch nicht viel her. Vielleicht kann ja der Generalmajor von der „Division Schnelle Kräfte“ die Anwesenden mit schnellen Kopfrechenaufgaben unterhalten. Beispiel: Wie viele Jahre lang ließe sich das Lingelbacher Heringsessen kostenfrei organisieren, wenn man die Gorch Fock (Baukosten‎ seinerzeit ‎8,5 Mio DM) rechtzeitig verschrottet hätte, statt sie für 135 Mio. Euro „reparieren“ zu lassen?

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