Foto: Landkreis Gießen

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Zusammenarbeit mit Institut für Berufs- und SozialpädagogikZweite Chance auf dem Arbeitsmarkt

GIEßEN (ol). Die Kreisverwaltung Gießen arbeitet seit mehreren Jahren eng zusammen mit dem Institut für Berufs- und Sozialpädagogik (IBS). Der private Bildungsträger leitet das Projekt „Berufspraktische Weiterbildung für Berufsrückkehrer und Teilzeitkräfte“. Den Teilnehmern dieses Projektes ermöglicht die Kreisverwaltung ein Praktikum. Zuletzt wurden sie oft im Fachdienst Zentrale Dienste und Informationstechnik eingesetzt. So erging es auch Alexandra Klein.


In der Pressemitteilung des Landkreis Gießen heißt es, zwischen August und Dezember hat Alexandra Klein am Servicetelefon, bei Sekretariatsangelegenheiten und Fahrtkostenerstattungen sowie in der Poststelle und im Bereich Budgetierung Arbeitserfahrungen sammeln können. Die gelernte Rechtsanwalts- und Notarfachangestellte arbeitete bis 2015 in einer Kanzlei, legte für ihren Nachwuchs eine Pause ein und schaffte die Rückkehr in das Berufsleben mithilfe vom IBS.

Die Kreisverwaltung Gießen konnte bereits zwei Maßnahmenteilnehmer in ein unbefristetes Arbeitsverhältnis übernehmen. Auch Frau Klein werde im Anschluss an ihr Praktikum ab Januar 2019 im Rahmen eines befristeten Arbeitsvertrages in der Kreisverwaltung arbeiten.

Hauptamtlicher Kreisbeigeordneter Hans-Peter Stock lobt die Initiative: „Wir sind ein familienfreundlicher Arbeitgeber und bieten deshalb gerne diese Praktikumsplätze zum Wiedereinstieg in das Arbeitsleben an. Davon würden nicht nur die Praktikanten, sondern auch die Kreisverwaltung profitieren. In Zeiten des Fachkräftemangels – insbesondere bei Krankheits- und Urlaubsfällen in der Belegschaft – sind die Berufsrückkehrer und Teilzeitkräfte eine große Entlastung.“ Susanne Parisi vom IBS begleitet das Projekt seit 2010 und bestätige, dass ihre Maßnahmenteilnehmer bestens qualifiziert seien.

Das Institut für Berufs- und Sozialpädagogik ist eine gemeinnützige Bildungseinrichtung in Hessen, die unter anderem von der Agentur für Arbeit gefördert wird. Seit 1983 steht sie für Integration, Bildung sowie soziale Kompetenz und entwickelt innovative Konzepte für die Erwachsenen- und Jugendbildung. Doch erst die enge Zusammenarbeit der IBS mit ortsansässigen Industrie-, Handwerks- und Dienstleistungsbetrieben ermöglicht eine erfolgreiche berufspraktische Weiterbildung.