Foto: Polizeipräsidium Mittelhessen.

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Zwei Aktionen des Programms "verkehrssicher-in-mittelhessen" werden finanziell unterstützt7500 Euro für die Verkehrsprävention

GIEßEN (ol). Einer schönen Tradition folgend, war es auch in diesem Jahr vor Weihnachten wieder soweit: Die Gießener Landrätin Anita Schneider übergab den Scheck für die Verkehrspräventionskampagnen BOB und MAX und brachte sich über die Entwicklung der beiden Aktionen als Bestandteil des Programms „verkehrssicher-in-mittelhessen“ auf den neuesten Stand.


Laut Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Mittelhessen sagte Landrätin Anita Schneider: „BOB schreibt auch im 11. Jahr des Bestehens eine Erfolgsgeschichte für die Verkehrssicherheit der jungen Fahrerinnen und Fahrer im Landkreis fort und ist aus der regionalen Präventionsarbeit nicht mehr wegzudenken“. Bob und MAX sind Aktionen des Polizeipräsidiums Mittelhessen im Rahmen des Projektes „Verkehrssicher in Mittelhessen“, die mit einer Vielzahl von präventiven und repressiven Maßnahmen die Verkehrssicherheit erhöhen soll.

Mit MAX (Maximal mobil bleiben – mit Verantwortung) wiederum sei die Generation 65plus in den Fokus der Prävention gerückt und soll ältere Menschen möglichst lange für den Straßenverkehr fit halten. Dies sei gerade in einer ländlichen Region nicht unbedeutend und daher unterstütze der Kreis beide Projekte sehr gerne. Seinen herzlichen Dank für diese Unterstützung sprach Polizeivizepräsident Peter Kreuter der Landrätin aus.

„Mithilfe dieser stattlichen Summe können weiterhin Informationsveranstaltungen, Workshops und Präventionstage für junge und ältere Verkehrsteilnehmer im Landkreis fortgeführt und ausgebaut werden – Dies ist nicht nur durch die Summe ein wichtiger Beitrag für mehr Sicherheit auf unseren Straßen, sondern auch ein nachahmenswertes Signal“, resümierte der Vizepräsident.

Er hob zudem die langjährige Kooperation mit dem Landkreis hervor, auch in Zeiten schlechter Kassenlage sei es Landrätin Schneider immer ein wichtiges Anliegen gewesen, die polizeiliche Verkehrsprävention zu unterstützen. „Diese Förderung hat sich über die Jahre auch in den stark gesunkenen Unfallzahlen bei den Fahranfängern zwischen 18 und

24 Jahren mit einem Rückgang von über 60 Prozent sehr positiv niedergeschlagen“, ergänzte Kreuter abschließend. Der Spendenübergabe wohnten der Leiter der Direktion Verkehrssicherheit / Sonderdienste, Polizeirat Gerhard Keller, der Leiter der Geschäftsstelle, Polizeihautpkommissar Dirk Brandau, sowie Polizeihauptkommissar Dirk Bepler bei.