Gießen. Symbolbild/tsz

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Landkreis Gießen: Kostenübernahme durch das Programm „Runde Sache“Kostenlose Weiterbildung zur Familienhebamme

LANDKREIS GIEßEN (ol). Familienhebammen sind wichtige Begleiterinnen: Sie unterstützen schwangere Frauen und werdende Väter in belastenden Lebenssituationen, sie beraten, stärken und helfen nach der Geburt. Der Landkreis Gießen ermöglicht interessierten Hebammen oder Kinder-Krankenschwestern finanziell die Kosten für eine Weiterbildung zur Familienhebamme.


In der Pressemitteilung des Landkreis Gießen heißt es, im Rahmen der Bundesinitiative „Netzwerke Frühe Hilfen und Familienhebammen“ sind flächendeckend Programme ins Leben gerufen worden, damit möglichst überall Familienhebammen mit ihren Leistungen zur Verfügung stehen. In Stadt und Landkreis Gießen gebe es dafür das Programm „Runde Sache“. „Wir haben dank Fördermitteln der Bundesstiftung Frühe Hilfen die Möglichkeit, Interessierte bei ihrer Weiterqualifizierung finanziell zu unterstützen“, sagt Hauptamtlicher Kreisbeigeordneter und Sozialdezernent Hans-Peter Stock.

Im Auftrag des Hessischen Ministeriums für Soziales und Integration biete das Felsenweg-Institut von März 2019 bis November 2019 eine Qualifizierungsreihe von acht Modulen plus Supervisionsmodul an. In den Seminaren erweitern die Hebammen und Kinderkrankenschwestern ihr Wissen über Themen rund um Familie und Kindheit sowie auf dem Gebiet der Gesundheitsförderung. Ihre Fähigkeiten zur Wahrnehmung und Einschätzung sowie zur Gesprächsführung werden gestärkt. Die Fortbildung qualifiziert diese beiden Berufsgruppen für den Einsatz im Bereich der Frühen Hilfen.

Die Kosten in Höhe von 900 Euro für diese Qualifizierungsmaßnahme würden vom Landkreis Gießen übernommen werden, wenn sich die Person einverstanden erklärt, bei dem Frühpräventions-Programm „Runde Sache“ im Gesundheitsamt des Landkreises aktiv mitzuarbeiten und eine entsprechende Vereinbarung abzuschließen.

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