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Start der Straßenbauarbeiten zwischen Grebenhain/Bannerod und Grebenhein/Crainfeld im Zuge der beiden Kreisstraßen K 90 und K 91Umfangreiche Erneuerung unter Vollsperrung

GREBENHAIN (ol). Die Planungen und Vorbereitungen zur Erneuerung der beiden Kreisstraßen K 90 und K 91 zwischen den beiden Grebenhainer Ortsteilen Bannerod und Crainfeld sind weitestgehend abgeschlossen.

Landrat Manfred Görig, Dr. Jens Mischak, Erster Kreisbeigeordneter des Vogelsbergkreises und Ulrich Hansel, Regionaler Bevollmächtigter Mittelhessen von Hessen Mobil, dem Straßen- und Verkehrsmanagement des Landes Hessen, gaben am Montag im Beisein des Grebenhainer Bürgermeisters Sebastian Stang mit dem symbolischen Spatenstich den offiziellen Startschuss für die anstehenden Bauarbeiten. Das berichtete Hessen Mobil in einer Pressemeldung.

Die Durchführung der Arbeiten sei aufgrund der geringen Fahrbahnbreite nur unter Vollsperrung möglich. Um die Behinderungen und Einschränkungen für die Verkehrsteilnehmer so gering wie möglich zu halten, werden die Arbeiten in zwei Bauabschnitten abgewickelt, so Hessen Mobil. Der 1. Bauabschnitt erstrecke sich auf den Bereich der K 90 vom Ortsausgangsbereich Bannerod bis zum Abzweig K 91. Während der Arbeiten auf diesem Streckenabschnitt werde der Verkehr für beide Fahrtrichtungen aller Voraussicht nach bis Ende November 2016 über die L 3178 nach Nieder-Moos und von dort auf der K 250 zurück zur K 90 umgeleitet. Nach einer witterungsbedingten Winterunterbrechung sollen die Arbeiten dann im nächsten Bauabschnitt voraussichtlich ab Frühjahr 2017 fortgeführt werden. Die entsprechende Umleitungsstrecke führe ebenfalls für beide Fahrtrichtungen auf der L 3178 bis zum Abzweig der B 275 über Vaitshain zur K 90.

Der Fahrbahnaufbau der beiden Kreisstrassen entspreche auf diesem Streckenabschnitt nicht mehr den Anforderungen des dort vorhandenen Verkehrsaufkommens, so dass bereits zahlreiche gravierende Fahrbahnschäden festgestellt wurden. Die K 90 und die K 91 werden daher in den beiden Bauabschnitten auf einer Länge von insgesamt circa 2,85 Kilometer ausgebaut und erhalten einen neuen Aufbau entsprechend den heutigen verkehrlichen Erfordernissen, so Hessen Mobil. Hierfür werde die vorhandene schadhafte Deckschicht angefräst und mit einem neuen Asphaltpaket, bestehend aus Asphaltbinder- und Asphaltdeckschicht, verstärkt. Bei tieferliegenden Schadstellen erfolge die Instandsetzung punktuell und entsprechend umfangreicher. In diesem Zusammenhang werden ferner die Bankette in den Innenkurven mit Rasengittersteinen befestigt. Die Herstellung von Sickeranlagen mit Mulden und Prüfschächten diene zur Verbesserung der Straßenentwässerung. Auf eine Verbreiterung der Fahrbahn werde im Zuge der Baumaßnahme verzichtet, um den alten Baumbestand an der vorhandenen Straße zu erhalten.

Sofern die Arbeiten in planmäßig verlaufen, soll die Maßnahme bis zum Herbst 2017 abgeschlossen werden. Insgesamt investiert der Vogelsbergkreis circa eine Millionen Euro in die Erhaltung der Verkehrsinfrastruktur. Das Land Hessen unterstützt den Landkreis dabei mit Zuwendungen im Rahmen der Infrastrukturförderung, heißt es in der Pressemitteilung abschließend.