Alarm vor dem Lauterbacher Tor. Hier kann Goalie Sebastian Grunewald noch unter vollem Körpereinsatz halten. Fotos: aep

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4:5 – EC Lauterbach unterlag am Sonntagabend gegen die KobrasWieder reichten vier Tore Vorsprung nicht

LAUTERBACH (aep). Wie gewonnen, so zerronnen: Da drehten die Luchse des EC Lauterbach vor 14 Tagen ein bereits verloren geglaubtes Spiel gegen die Kobras aus Dinslaken – nur um den Erfolg am Sonntagabend auf ähnliche Art wieder zu verpulvern. 4:5 hat das Lauterbacher Team verloren – nach einer 4:0-Führung – und liegt damit gegen die Kobras 1:2 in Rückstand.

Es ist zum Verrückwerden für die Lauterbacher Fans, die am Sonntag in der EisArena das Team anfeuerten. Da legten die Luchse im ersten Drittel eine überlegene Partie hin, erarbeiteten sich Chancen – und kamen auch zum Erfolg. Miroslav Hantack, Jens Feuerfeil und Emanuel Grund erzielten die vier Tore für einen entspannenden 4:0-Vorsprung bis zur ersten Drittelpause.

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Jens Feuerfeil hat sich den Puck erobert und geht damit los. Seine Treffer nutzten aber am Ende nichts.

Wohl zu entspannend. Denn dann gelang den Gastgebern rein gar nichts mehr. Als hätten sie nichts aus Erfahrungen der Saison gelernt, gaben sie die beiden restlichen Drittel aus der Hand. 4:1 stand es zur zweiten Drittelpause – noch scheinbar sicher. Bis der völlige Eindruck im letzten Drittel alles zunichte machte.

Nun ist klar: Noch eine Niederlage, und die Runde ist rum, der EC im Kampf um Platz drei gescheitert.


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Ein Lauterbacher Angriff bei den Kobras abgewehrt. Im ersten Drittel erzielten die Luchse vier Tore – vergeblich.