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Drei Tage Festivalatmosphäre am SeePLÄTSCH Musikfestival am Pfordter See zieht positive Bilanz

SCHLITZ/PFORDTER SEE (ol). Das PLÄTSCH Musikfestival ist vom 21. bis 23. August zum zweiten Mal am Pfordter See über die Bühne gegangen. Insgesamt 18 Künstler und Bands sorgten an drei Tagen für ein vielfältiges Musikprogramm. Ein neues Campingkonzept und zahlreiche ehrenamtliche Helfer trugen nach Angaben der Veranstalter zum Gelingen des Festivals bei. Das Organisationsteam kündigt bereits ein „PLÄTSCH 3.0“ an.

Drei Tage voller Live-Musik, entspannter Sommer-Atmosphäre und gelebter Gemeinschaft: Das PLÄTSCH Musikfestival ging vom 21. bis 23. August am idyllischen Pfordter See in seine zweite Runde. Veranstalter, Bands und Festivalbesucher blickten am Ende in rundum begeisterte Gesichter. Mit insgesamt 18 Künstlern und Bands, einem neuen Campingkonzept sowie großem ehrenamtlichem Engagement hat das Open Air eine gute zweite Runde gedreht, heißt es in einer Pressemitteilung der Veranstalter.

Friedlich, fröhlich und wetterfest

Das gesamte Festivalwochenende verlief vollkommen friedlich, harmonisch und ausgelassen. Selbst Petrus, der dem PLÄTSCH ein paar Regenschauer am Pfordter See vorbeischickte, konnte der hervorragenden Stimmung keinen Abbruch tun – die Besucher feierten unverdrossen weiter und genossen die einmalige Kulisse am Wasser.

Eine Neuerung erwies sich in diesem Jahr als voller Erfolg: die konsequente Trennung von Pkw-Parkplätzen und Campingbereich. Viele Festivalgäste nahmen das Angebot begeistert an, um vier Tage lang ganz legal und entspannt mit einem wunderschönen Seeblick mit Wohnmobil, Wohnwagen oder Zelt zu verweilen.

Unglaublicher Rückhalt aus der Region

Hinter dem PLÄTSCH Musikfestival steht das Orgateam, bestehend aus Frank Enders, Kathrin und Johannes Trabes sowie Esther und Michael Peiker, die das Event mit viel Leidenschaft und Liebe zum Detail planten. Doch ein Festival dieser Größenordnung lässt sich nicht alleine stemmen. Am Festivalwochenende standen dem Team zahlreiche Helferinnen und Helfer tatkräftig zur Seite.

„Ohne diese enorme Hilfe, die vielen unermüdlichen Hände beim Aufbau, beim Ausschank und hinter den Kulissen wäre so ein Festival schlichtweg undenkbar. Wir sind unglaublich dankbar für diesen großartigen Zusammenhalt!“, betont das Organisationsteam.

Ein ganz besonderer Dank der Veranstalter gilt zudem der Stadt Schlitz für die gewohnt unkomplizierte, vertrauensvolle und lösungsorientierte Zusammenarbeit. Ebenso positiv hervorzuheben ist die Untere Naturschutzbehörde des Vogelsbergkreises, die das Festival im Vorfeld äußerst kooperativ begleitet hat, um den Schutz der Natur rund um den Pfordter See nachhaltig zu sichern. Nicht zuletzt bedankt sich das Team herzlich bei den zahlreichen regionalen Partnern, ohne deren Unterstützung ein solches Kulturangebot in der Region nicht möglich wäre.

Musikalische Vielfalt: Von Schlitz über Hessen bis nach ganz Deutschland

Auf der Bühne bot das dreitägige Programm eine mitreißende Mischung aus regionalen Talenten und überregionalen Bands.

Der Freitag startete stimmungsvoll mit Marius Hampl, Freiherr und Darcy’s Fault. Das Quartett MONO:RAGE aus Fulda und Lauterbach überzeugte mit einer mitreißenden Kombination aus Post-Punk, Wave und Alternative Rock. Für emotionale Wucht sorgten KEIN ALASKA aus Leipzig: Ihr intensiver Sound aus Post-Hardcore, Indie und Screamo-Einflüssen sowie ihre klare Haltung gegen Rassismus und für ein offenes Miteinander berührten das Publikum nachhaltig.

Nach den Eröffnungs-Acts Outrage, einer jungen Band aus Schlitz, und Sun King Blue zauberte Jonas Brannath mit gefühlvoller Stimme Alternative-Pop mit Reggae-Einflüssen und den Songs seiner neuen EP „Diversity“ frischen Wind auf die Bühne.

Ein absolutes Highlight folgte mit Jungfrau Männlich Deluxe: Das Trio reiste mit schnellem, energiegeladenem Pop-Punk und deutschen Texten an. Erst eine Woche zuvor hatten die Jungs noch beim renommierten „Open Flair Festival in Eschwege“ auf der Bühne gestanden! Für powervollen Newcomer-Rock sorgten anschließend Up For Debate aus Nordhessen, die mit knackigen Riffs in der Tradition von Billy Talent und Rise Against den Platz rockten. Mit Junkyard Jesus und der Liedermacherin PAULI, die mit ihrem „buntem Wortkunst-Grunge-Pop“, der irgendwo zwischen Nina Hagen und Nirvana verortet ist, klang der Samstag aus.

Der Sonntag lockte zum musikalischen Frühschoppen und Familientag. Die regionalen Künstler und Bands wie MIA, Joshua, der LEO Band, Just4Fun und Desert Plain sorgten für beste musikalische Unterhaltung. Ergänzt wurde das familienfreundliche Programm durch ein leckeres Kuchenbuffet der Kinderkrebshilfe Schlitz, dessen Reinerlös einem guten Zweck zugute kam.

Fazit und Ausblick

Das PLÄTSCH Musikfestival 2026 hat einmal mehr bewiesen, wie wichtig Kultur, Gemeinschaft und Lebensfreude im ländlichen Raum sind und was mit engagierten Menschen möglich ist. Das Organisationsteam zieht eine durchweg positive Bilanz, dankt allen Gästen, Helfern und Partnern für ein unvergessliches Wochenende und freut sich auf PLÄTSCH 3.0.

Fotos: Xandra Lauschke

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