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Regierungschef ehrt Zivilcourage beim Hessentag in FuldaMinisterpräsident Rhein spricht Schülerinnen aus Schotten öffentliche Belobigungen aus

FULDA/SCHOTTEN (ol). Beim Hessentag in Fulda hat Ministerpräsident Boris Rhein 27 Bürgerinnen und Bürger für Zivilcourage und mutiges Handeln ausgezeichnet. Unter den Geehrten befinden sich auch die Schulsanitäterinnen Lena Maria Rehberger und Jamira Sahl aus Schotten, die nach einem Unfall in einer Schule Erste Hilfe leisteten und einen Rettungseinsatz unterstützten. Insgesamt wurden unter anderem Rettungsmedaillen, öffentliche Belobigungen sowie Dank und Anerkennung vergeben.

Beim Hessentag in Fulda hat Ministerpräsident Boris Rhein 27 Bürgerinnen und Bürger für deren Zivilcourage und mutiges Handeln ausgezeichnet, das berichtet die Hessische Staatskanzlei in einer Pressemitteilung. Der Regierungschef verlieh am Sonntag sieben Mal die Hessische Rettungsmedaille, sprach 17 Öffentliche Belobigungen sowie drei Mal „Dank und Anerkennung“ im Namen des Landes Hessen aus. „Die Geehrten haben in besonderen Situationen Verantwortung übernommen und nicht gezögert, anderen Menschen zu helfen. Ihr couragiertes Eingreifen verdient höchsten Respekt und Anerkennung“, sagte Rhein bei der feierlichen Übergabe. Die Ausgezeichneten hätten mit ihrem Handeln eindrucksvoll bewiesen, wie wichtig Mitmenschlichkeit und Entschlossenheit für das gesellschaftliche Zusammenleben seien. In einer Zeit, in der gegenseitige Rücksichtnahme und persönlicher Einsatz nicht selbstverständlich seien, setzten die Geehrten ein starkes Zeichen, sagte der Ministerpräsident und fügte hinzu: „Wer Verantwortung übernimmt und in schwierigen Momenten für andere einsteht, leistet einen wertvollen Beitrag für unsere Gesellschaft.“

Mit den Hessischen Rettungsmedaillen, den Öffentlichen Belobigungen sowie Dank und Anerkennung würdigt das Land Hessen Menschen, die durch selbstlosen Einsatz, mutiges Verhalten oder schnelle Hilfeleistung Vorbildcharakter zeigen.

Öffentliche Belobigung an Lena Maria Rehberger und Jamira Sahl aus Schotten

Im Mai 2025 verlor ein Kind nach einem Unfall in einer Schule in Schotten das Bewusstsein. Die Schülerinnen Lena Maria Rehberger und Jamira Sahl, die gleichzeitig auch Schulsanitäterinnen sind, eilten zu ihm und legten das Kind sofort in die stabile Seitenlage. Außerdem versorgten die beiden Mädchen die entstandene Kopfwunde und schirmten das Kind vor Anwesenden ab. Auch übernahmen die beiden die Einweisung von Notarzt und Rettungssanitätern, als diese schließlich eintrafen. Das bewusstlose Kind wurde mit Verdacht auf Schädel-Hirn-Trauma mit dem Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen. Ministerpräsident Boris Rhein würdigte den besonderen Einsatz: „Nach Aussage des Rettungspersonals haben die beiden Schulsanitäterinnen durch ihr unverzügliches, schnelles und korrektes Handeln vorbildliche Arbeit geleistet und dazu beigetragen, das Leben des verletzten Kindes zu retten. Dieses vorbildliche und beispielgebende Handeln von Lena Maria Rehberger und Jamira Sahl verdient die Anerkennung des Landes Hessen durch eine Öffentliche Belobigung.“

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