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Sensenworkshop im Botanischen Garten in FrankfurtLernen für die Vogelsberger Wiesen

FRANKFURT (ol). Den richtigen Umgang mit einer Sense lernten sieben Teilnehmer mit großem Sicherheitsabstand zueinander auf einer artenreichen Wiese im Botanischen Garten Frankfurt. Im Blick hatte man dabei auch Vogelsberger Wiesen.

„Mit dem traditionelllen Handsensen inmitten der modernen Mainmetropole möchten wir auf die gefährdeten einzigartigen Bergmähwiesen im Vogelsberg aufmerksam machen,“ erklärt Sibylle Trautmann von der Nachhaltigkeitsinitiative „Nähe ist gut“, die sich für den Erhalt dieses bedrohten Naturraums in Hessen engagiert. „Mit der ‚Mahd‘ im Sommer und Herbst mähen die Landwirte seit Jahrhunderten die Bergmähwiesen so, dass eine große Vielfalt an Pflanzen und Tieren auf den Wiesen erhalten bleibt.“

Der Leiter des Frankfurter Umweltamtes, Peter Dommermuth, unterstützte die Aktion im Botanischen Garten und sagte: „Mit der Frankfurter Initiative BioFrankfurt versuchen wir biologische Vielfalt im Stadtgebiet zu fördern; dabei sollten wir jedoch nicht vergessen, dass es in nächster Nähe zu unserer Stadt einzigartige Biodiversitäts-Spots auf dem Land gibt, die ebenfalls gepflegt und beachtet werden müssen, die Bergmähwiesen sind hierfür ein ideales Beispiel.“

Nur 60 Kilometer Luftlinie von Frankfurt entfernt liegt der Bergmähwiesen- Pfad bei Herchenhain. Der neun Kilometer lange Premiumwanderweg bietet viel Naturgenuss und seine Infostelen vermitteln Wissen zur biologischen Vielfalt. Mehr Informationen zum Pfad gibt es unter www.bergmähwiesen.de.

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