
„Sorgen der Landwirte und Waldbewirtschafter ernst nehmen“Heuser, Sachs und Refflinghaus kandidieren für CDU-Bezirksvorstand
VOGELSBERG (ol). Wichtige personelle Weichen hat die Vogelsberger CDU für den Herbst gestellt. Beim Parteitag des CDU-Bezirksverbandes Osthessen (Fulda, Main-Kinzig, Hersfeld-Rotenburg und Vogelsberg) Ende Oktober wird der 62-jährige Dr. Hans Heuser aus Mücke erneut als Stellvertretender Bezirksvorsitzender kandidieren. Der Kreisvorstand der Union nominierte im Lauterbacher „Posthotel Johannesberg“ den Vorsitzenden des Vogelsberger Kreistages erneut für diese hohe Position.
Nachdem der bisherige Bezirksvorsitzende Dr. Walter Arnold (Großenlüder) nicht mehr kandidiert, unterstützt die Vogelsberger CDU den Vorschlag des Kreisverbandes Fulda, den Oberbürgermeister der Domstadt, Dr. Heiko Wingenfeld, für dieses bedeutende Amt vorzuschlagen, heißt es in der Pressemitteilung der CDU Vogelsberg. Der 45-Jährige sei bei der Vogelsberger Union kein Unbekannter, denn schon seit seiner Zeit als Erster Kreisbeigeordneter im Nachbarlandkreis habe man enge Kontakte zu ihm und habe sich immer über seine Besuche im Vogelsberg gefreut.
Neben der Nominierung von Dr. Heuser und der Unterstützung von Dr. Wingenfeld beschloss der Kreisvorstand für die Position des Bezirksschriftführers erneut den 38-jährigen Gunther Sachs aus Lauterbach vorzuschlagen. Neu in den Bezirksvorstand Osthessen soll nach den Vogelsberger Vorstellungen die 28-jährige Alsfelder CDU-Stadtverordnete Laura Refflinghaus. „Ein gutes Team aus erfahrenen und jungen Menschen für den sich neu aufstellenden Bezirksverband Osthessen“, betont CDU-Kreisvorsitzender Dr. Jens Mischak.

Drängende Probleme der Landwirtschaft und Waldbewirtschafter erläuterten CDU-Kreisvorsitzender Dr. Jens Mischak (2.v.l.) und Landtagsabgeordneter Michael Ruhl bei der Kreisvorstandssitzung der Vogelsberger Christdemokraten. Foto: Apel
Mit drängenden inhaltlichen Fragen der Landwirtschaft und Waldbewirtschafter beschäftigte sich der Kreisvorstand auch. Man nehme die Sorgen der heimischen Landwirte wegen des Freihandelsabkommens zwischen der EU und den südamerikanischen Staaten („Mercosur“) sehr ernst, da zu befürchten sei, dass Antibiotika und Pflanzenschutzmittel entgegen europäischen Standards eingesetzt würden, betont Kreisvorsitzender Dr. Jens Mischak.
CDU-Landtagsabgeordneter Michael Ruhl berichtete von den Sorgen der Waldbesitzer, mit denen er sich im Sommer mehrfach traf, um über die Folgen der schweren Dürre im letzten und die Folgen auch in diesem Jahr zu sprechen. Die Lage im Wald sei durchaus dramatisch. Durch Dürre und Schädlingsbefall seien hessenweit über 20.000 ha Wald abgestorben und müssten aufgearbeitet und wieder aufgeforstet werden. Dafür müssten auch dem Klima angepasste Baumarten eingesetzt werden. Ruhl habe sich daher auch in Wiesbaden für eine staatliche Unterstützung der Aufarbeitung und Wiederaufforstung stark gemacht.
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Wir brauchen Bäume die kein Wasser nötig haben so einfach ist das.Der Wald wird Braun und das kann man deutlich sehen am Bechtelsberg , 20 Jahre Falsche Politik! angepasste Baumarten?.