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Klimabildungslandschaft Vogelsberg lädt ein zu „Zukunftsdinner“ am 2. Oktober in der TaufsteinhütteZukunftsimpulse bei nachhaltigem Essen

VOGELSBERGKREIS (ol). Regionale Küche trifft auf Klimabildung: Die Klimabildungslandschaft Vogelsberg lädt am 2. Oktober zum „Zukunftsdinner“ in die Taufsteinhütte auf dem Hoherodskopf ein. Ein Drei-Gänge-Menü aus regionalen Produkten wird mit einem interaktiven Programm rund um Klimaschutz, Klimaanpassung und eine nachhaltige Zukunft im Vogelsberg verbunden. Die Moderation übernimmt Slampoet Lars Ruppel.

Ein Abend, der Zukunft auf den Teller bringt: Die Klimabildungslandschaft Vogelsberg (KBL) verbindet in der Taufsteinhütte auf dem Hoherodskopf regionale Küche, interaktive Unterhaltung und neue Ideen für morgen. „Wir möchten zeigen, dass wir Zukunft nachhaltig und dennoch genussvoll gestalten können“, beschreibt Ann-Marie Weber von der Klimabildungslandschaft Vogelsberg das Anliegen des Projekts. Dieses hat bereits in der Vergangenheit zahlreiche regionale Akteure zusammengebracht, die Klimaschutz erlebbar machen und zeigen wollen, wie sich Zukunftsfähigkeit und regionale Wertschöpfung im Vogelsberg konkret gestalten lassen, heißt es in einer Pressemitteilung der Klimabildungslandschaft Vogelsberg.

Am Freitag, den 2. Oktober, findet das „Zukunftsdinner“ von 17.30 bis 21 Uhr in der Taufsteinhütte statt. Dabei soll Klimaanpassung auf unterhaltsame Weise vermittelt werden. Begleitet wird das Programm von einem Drei-Gänge-Menü aus regionalen Produkten, kreiert vom Team der Taufsteinhütte. Beim Hauptgang können die Gäste zwischen einer vegetarischen Variante und Vogelsberger Rotem Höhenvieh wählen.

„So lecker kann Zukunft schmecken“, sagt Dr. Martin Jatho von der KBL. Für den Umwelt- und Klimapädagogen lebt Klimabildung von der Zusammenarbeit „über Sektoren, Orte und Generationen hinweg“. Im Vogelsberg engagierten sich bereits viele Menschen in Bildungseinrichtungen, Kommunen, Unternehmen, Vereinen oder auch privat für eine nachhaltige Zukunft. Diese Menschen zu vernetzen sowie Austausch und Zusammenarbeit anzuregen, sei eine der Hauptaufgaben der Klimabildungslandschaften.

Die Klimabildungslandschaften arbeiten im Auftrag des Hessischen Ministeriums für Landwirtschaft und Umwelt in den Regionen. Im Vogelsberg setzen das AZN – Natur-Erlebnishaus Heideberg und der klimafairein Oberhessen das Projekt um und koordinieren die Aktivitäten und Angebote.

Beim Zukunftsdinner erwartet die Gäste ein Abend zwischen Genuss, Austausch und neuen Perspektiven. In einem unterhaltsamen Rahmenprogramm sollen Klimaschutz- und Anpassungsmaßnahmen für die Region vermittelt und spielerisch erlebbar gemacht werden. Für die kreative Moderation konnte Slampoet Lars Ruppel gewonnen werden.

Die Einladung richtet sich an alle Menschen, die sich – auch als Gruppe oder Familie – für Nachhaltigkeit und die Zukunft im Vogelsberg interessieren. Die Kosten betragen 56 Euro pro Person. Dieser Preis sei kostendeckend, erklärt Ann-Marie Weber. Wer aufgrund des Preises vor einer Teilnahme zurückschreckt, könne nach dem Solidarpreis-Prinzip auch weniger zahlen. Der Mindestbeitrag liegt bei 36 Euro. Interessierte könnten sich zudem mit dem Team in Verbindung setzen, um eine Möglichkeit zur Teilnahme zu finden.

Die Anmeldung erfolgt online über die Klimabildungslandschaft Vogelsberg. Für Rückfragen steht das KBL-Team per E-Mail unter ann-marie.weber@klimabildungslandschaft-vogelsberg.de zur Verfügung.

Info zu den Klimabildungslandschaften des Hessischen Umweltministeriums

Bis 2045 möchte das Land Hessen klimaneutral werden. Als einen Baustein für dieses Ziel hat das Landwirtschaftsministerium den Klimaplan entwickelt, der Maßnahmen auf dem Weg zur Klimaneutralität abbildet. Diese sollen in verschiedenen Handlungsfeldern wirksam werden, unter anderem im Bereich Bildung und Forschung. Hier setzt die Einrichtung von Klimabildungslandschaften an, von denen seit dem 1. Juli 2024 fünf in Hessen eingesetzt wurden. Sie wurden vom Hessischen Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt beauftragt, Inhalte im Sinne der Bildung für nachhaltige Entwicklung zu vermitteln. Sie verankern Klimaschutz und Nachhaltigkeit im kommunalen Gefüge und setzen sich aus verschiedenen Akteuren aus Bildung, Kommunen, Verwaltung, Wirtschaft, Zivilgesellschaft und Klimaschutz zusammen. Für den Vogelsberg setzen das AZN – Natur-Erlebnishaus Heideberg e.V. und der klimafairein Oberhessen e.V. das Projekt um; Sitz der Koordinierungsstelle ist das AZN.

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