
Wie geht es der Antrift?Romrods SPD-Fraktion informiert sich über Hochwasserschutz
ROMROD (ol). Mit einer Ortsbegehung hat sich die SPD-Fraktion der Romröder Stadtverordnetenversammlung einen Überblick über aktuelle und zukünftige Projekte im Stadtgebiet verschafft. Dabei gibt es vor allem um Hochwasser und die Antrift.
Unter der Leitung des stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden Christof Croonenbrock, Mitglied des Bau- und Umweltausschusses und Förster, besuchten die Sozialdemokraten verschiedene Orte, die in der momentanen Arbeit der Gremien zentral sind. Ziel der Tour war es insbesondere, alle Fraktionsmitglieder zu Beginn der neuen Wahlperiode auf einen gemeinsamen Informationsstand zu bringen und sich ein eigenes Bild von den örtlichen Gegebenheiten zu machen.
„Politische Entscheidungen werden am besten getroffen, wenn man die Situation vor Ort kennt. Genau deshalb war es uns wichtig, gemeinsam durch die Gemarkung zu gehen, Fragen zu stellen und Entwicklungen direkt anzuschauen“, betont die SPD-Fraktionsvorsitzende Julia Rausch.
Ein Schwerpunkt: Wasser und Verlandung
Ein Schwerpunkt der Begehung war das Thema Wasser. Die Fraktion informierte sich unter anderem über die Sanierung des Hochbehälters, die Lage wichtiger Quellen sowie geplante Grabentaschen. Auch die Verlandungen in der Antrift und der Zustand der Bachmauer in Nieder-Breidenbach wurden in Augenschein genommen. Angesichts zunehmender Starkregenereignisse und der Folgen des Klimawandels spiele ein funktionierender Hochwasserschutz eine immer wichtigere Rolle. „Als Förster sehe ich täglich, wie sich der Klimawandel auf unsere Landschaft auswirkt. Umso wichtiger ist es, frühzeitig Maßnahmen zu entwickeln, die unsere Infrastruktur schützen und gleichzeitig die natürlichen Gegebenheiten berücksichtigen“, erläuterte Christof Croonenbrock.
Die SPD-Fraktion will sich auch künftig regelmäßig vor Ort über informieren. „Romrod steht vor vielen wichtigen Zukunftsaufgaben. Von Hochwasserschutz über Infrastrukturinvestitionen bis hin zur nachhaltigen Entwicklung unserer Stadt. Diese Herausforderungen können wir nur mit einem offenen Blick auf die Gegebenheiten vor Ort angehen“, so Julia Rausch.
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