
Kooperation von GSS und ASS begeistert Mitschüler, Eltern und LehrkräfteSchulaufführung Starlight Express in der Alsfelder Stadthalle
ALSFELD (ol). Die Geschwister-Scholl-Schule und die Albert-Schweitzer-Schule haben am 18. und 19. Juni gemeinsam eine eigene Version des Musicals „Starlight Express“ in der Stadthalle Alsfeld aufgeführt. Rund 50 Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 5 bis 10 wirkten an dem anspruchsvollen Kooperationsprojekt mit. Nach monatelanger Probenarbeit begeisterten sie das Publikum mit zwei erfolgreichen Aufführungen.
Anfang 2025 entstand bei Katharina Kiefer und Tobias Exel, beide Lehrkräfte der Geschwister-Scholl-Schule in Alsfeld, die Idee, mit Schülerinnen und Schülern ein Musical aufzuführen – und nicht irgendeines, sondern eine eigene Version von Andrew Lloyd Webbers „Starlight Express“. Das Musical erzählt die Geschichte aus der Fantasiewelt eines kleinen Jungen, der in seinem Zimmer mit seinen Spielzeuglokomotiven und verschiedensten Waggons rasante Rennen veranstaltet und eine Liebesgeschichte heraufbeschwört. Für die Darsteller bedeutete dies eine besondere Herausforderung, denn sie sangen auf Rollschuhen und Inlinern, so heißt es in der gemeinsamen Pressemitteilung der Eiden Alsfelder Schulen.
Die beiden Lehrkräfte kannten und schätzten das Stück bereits und suchten Mitstreiter im eigenen Kollegium sowie an der benachbarten Albert-Schweitzer-Schule, um ihr Vorhaben in die Tat umzusetzen. Schnell erklärten sich weitere Kolleginnen und Kollegen bereit, das Mammutprojekt zu unterstützen. So nahmen Michael Schiel und Maximilian Botthof von der GSS sowie Antje Margolf von der ASS gemeinsam mit ihnen zu Beginn des Schuljahres die Proben mit den drei Bands und insgesamt 50 Schülerinnen und Schülern beider Schulen auf. Weitere Unterstützung erhielten sie von Anastasia Bräuer von der GSS, die tatkräftig an der Erstellung der Kostüme mitwirkte.
Die Aufführung wurde zudem durch die Unterstützung engagierter Eltern ermöglicht, die ihr fachliches Know-how in den Bereichen Bühnenaufbau, Licht- und Tontechnik sowie bei der Nutzung der Veranstaltungsräume einbrachten.
Die ersten musikalischen Präsentationen der Arbeitsergebnisse fanden im Januar statt. Eltern, Freunde und Mitschüler waren nun sehr gespannt auf die Aufführungen mit Rollschuhen, Kostümen und Dialogen und wurden nicht enttäuscht.
Nach einem ganzen Schuljahr Proben und zusätzlichen Probentagen in den Osterferien und an schulfreien Brückentagen ist es am 18. und 19. Juni gelungen, aus dem schon für Musical-Profis sehr anspruchsvollen Stück, eine kaum gekürzte Fassung zu erstellen, die sowohl geübte als auch völlig unerfahrene Instrumentalisten, Sänger und Schauspieler aus den Jahrgangsstufen 5 bis 10 zusammenbrachte, um die Züge rollen zu lassen.
Insgesamt freuten sich alle Mitwirkenden und das zahlreich erschienene Publikum über die gelungenen Aufführungen und die fünf beteiligten Lehrkräfte sammelten schon neue Ideen, was man in ein bis zwei Jahren als neues Kooperationsprojekt auf die Beine stellen könnte.
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