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Letzte Öffnung vor FerienpauseErnst Eimer Stube Mücke Groß Eichen zeigt am 28. Juni Ausstellung „Wäis froihjer woar“ vor Sommerpause

GROSS-EICHEN (ol). Am 28. Juni öffnet die Ernst-Eimer-Stube in Mücke-Groß-Eichen vor der Sommerpause noch einmal von 14 Uhr bis 17 Uhr ihre Türen. Besucher können die Dauerausstellung mit Werken von Ernst Eimer sowie die Sonderausstellungen „Wäis froihjer woar“ und „Von Bäumen und Blättern im Jahreslauf“ letztmals in ihrer aktuellen Form besichtigen. Das Museum bleibt im Juli geschlossen.

Die Ernst-Eimer-Stube öffnet am 28. Juni noch einmal vor der kurzen Sommerpause von 14 Uhr bis 17 Uhr in der Lohgasse 11 in Mücke-Groß-Eichen ihre Tür für interessierte Besucherinnen und Besucher, berichtet der Kunst- und Kulturverein der Ernst Eimer Freunde e.V. in einer Pressemitteilung.

Die am Internationalen Museumstag eröffnete Dauerausstellung zeigt Gemälde von Ernst Eimer mit Motiven aus einer längst vergangenen Zeit. Das harte Landleben, handwerkliche Arbeit und gelebtes Brauchtum lieferten ihm immer wieder Anregungen für seine Kunstwerke.

Mit großer Beobachtungsgabe hielt er Szenen und Gegenstände bis ins kleinste Detail fest und übertrug sie in seine Bilder. So entstanden bedeutende Ölgemälde wie die Ährenleserin, die Spinnerin, der Dengler oder die Heuernte.

Auch Pflug und Kuhgespann, Pferdefuhrwerk und Spinnrad setzte er mit großem darstellerischem Können und sicherem Gespür für Farbe in Szene. Daneben schuf er heitere Darstellungen wie Musik im Walde, Kirmes und Tanz oder die Walzbrüder. Als junger Mann spielte Ernst Eimer selbst Klarinette und Ziehharmonika in einer kleinen Musikkapelle bei dörflichen Festen, um sich ein Taschengeld zu verdienen. Auch diese Motive finden sich in der Ausstellung.

Die Sonderausstellung „Wäis froihjer woar“ zeigt zum letzten Mal in der Kunst-Remise ein breites Spektrum an Gegenständen des täglichen Gebrauchs. Sie weckt Erinnerungen an Dinge, die heute vielerorts schon in Vergessenheit geraten sind und deren Verwendung oft Rätsel aufgibt und zu anregenden Unterhaltungen führt.

Im Blauen und Grünen Salon ist außerdem zum letzten Mal die Sonderausstellung „Von Bäumen und Blättern im Jahreslauf“ von Karin Bellof aus Gießen zu sehen.

Das kleine Museum bleibt im Juli geschlossen. Die nächste Öffnung ist am 30. August. Dann wird die bereits im vorigen Jahr sehr erfolgreiche Sonderausstellung „Von Kopf bis Fuß in Filz“ von Judith Tobies aus Grünberg/Klein-Eichen in der Kunst-Remise eröffnet.

Die Gemäldeausstellung „Wäis froihjer woar“ in der Ernst-Eimer-Stube ist noch bis zum Beginn des kommenden Jahres zu sehen.

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