
Auszeichnung für couragiertes HandelnMinisterpräsident Boris Rhein spricht beim 63. Hessentag in Fulda Andreas Möller aus Freiensteinau Öffentliche Belobigung aus
FULDA/FREIENSTEINAU (ol). Am 20. Juni hat Ministerpräsident Boris Rhein beim Hessentag in Fulda vier Bedienstete der JVA Frankfurt am Main mit einer Öffentlichen Belobigung ausgezeichnet. Geehrt wurden Jozefina Preuß aus Kelkheim, Andreas Möller aus Freiensteinau, Karsten Zsalek aus Nidda und Enes Cecher Aydin aus Mainz. Die Auszeichnung erfolgte für einen gemeinsamen lebensrettenden Einsatz im Juni 2025, bei dem ein Gefangener reanimiert und stabilisiert wurde.
Ministerpräsident Boris Rhein hat beim Hessentag in Fulda 52 Angehörige der hessischen Polizei, der Bundespolizei, der Justiz und der US-Armee für ihr besonderes Engagement gewürdigt. „Die Geehrten zeigen eindrucksvoll, wie wichtig es für unsere Gesellschaft ist, zusammenzuhalten und sich gegenseitig zu unterstützen. Sie handeln entschlossen und stehen Menschen in schwierigen Situationen zur Seite – auch wenn sie sich dabei selbst in Gefahr bringen müssen. Wir brauchen diese Menschen, die Courage zeigen und füreinander einstehen. Dieses Engagement verdient höchsten Respekt und Anerkennung“, sagte der Regierungschef. Er fügte hinzu: „Selbstloses Handeln und Hilfsbereitschaft sind die Grundpfeiler unserer Gesellschaft. Die Auszeichnungen sind mehr als nur ein Zeichen unseres Dankes und unserer Wertschätzung. Sie machen Menschlichkeit und Nächstenliebe sichtbar.“ Ministerpräsident Rhein überreichte während der Veranstaltung sieben Hessische Rettungsmedaillen, drei Hessische Medaillen für Zivilcourage, drei Ehrenbriefe des Landes Hessen und drei Dank- und Anerkennungsurkunden; außerdem sprach er 36 Öffentliche Belobigungen aus, heißt es in der Pressemitteilung der Hessischen Staatskanzlei.
Vier Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der JVA Frankfurt am Main aus Freiensteinau, Nidda, Mainz und Kelkheim erhalten Öffentliche Belobigung
Ministerpräsident Boris Rhein sprach Jozefina Preuß aus Kelkheim, Andreas Möller aus Freiensteinau, Karsten Zsalek aus Nidda und Enes Cecher Aydin aus Mainz eine Öffentlich Belobigung aus. Im Juni 2025 fand der Bedienstete Enes Cecher Aydin bei einer halbstündlichen Kontrolle am frühen Morgen in einem Haftraum einen Gefangenen, dessen Leben in Gefahr war. Zusammen mit den Bediensteten Andreas Möller und Karsten Zsalek brachten sie ihn aus der Gefahrensituation und begannen sofort mit der Reanimation, da kein Puls spürbar war. Die Krankenschwester Jozefina Preuß kam hinzu und übernahm die Beatmung, während Andreas Möller und Karsten Zsalek abwechselnd die Herzdruckmassage durchführten. Die Reanimationsmaßnahmen wurden bis zum Eintreffen des Rettungswagens und des Notarztes durchgeführt. Durch ihren Einsatz haben alle Beteiligten dem Gefangenen das Leben gerettet. Regierungschef Boris Rhein würdigte den besonderen Einsatz: „Die Bediensteten der JVA Frankfurt haben bei der Rettung ihre obliegenden Dienstpflichten erheblich überschritten, um das Leben eines Menschen zu retten. Dies verdient die Anerkennung des Landes Hessen durch eine Öffentliche Belobigung.“
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