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Zahlreiche Vorstandsämter neu besetzt – Verein setzt auf jüngere Mitglieder und starke JugendarbeitEinstimmigkeit und Harmonie prägen Jahreshauptversammlung des BSC Eudorf

EUDORF (ol). Bei der Jahreshauptversammlung des BSC Eudorf standen neben den Vorstandswahlen insbesondere die positive Entwicklung im Jugendbereich und die harmonische Zusammenarbeit innerhalb des Vereins im Mittelpunkt. Mehrere jüngere ehemalige Spieler übernahmen Verantwortung im Vorstand und sorgten damit für ein wichtiges Signal für die Zukunft des Vereins. Besonders hervorgehoben wurden die erfolgreiche Jugendarbeit sowie das große ehrenamtliche Engagement im Verein.

Einstimmigkeit und Harmonie bestimmten die Jahreshauptversammlung des BSC. Dass sich bei den Vorstandswahlen jüngere Personen, die früher in der SG gespielt haben, nun bereit erklärten, Verantwortung zu übernehmen, werteten die Verantwortlichen als positives Signal für die Zukunft. Der Vorstand hatte sich im Hinblick auf die Wahlen Gedanken gemacht und Gespräche geführt. Den Verantwortlichen fiel dabei ein großer Stein vom Herzen, dass sich Mitglieder zur Mitarbeit bereitfanden, so heißt es in der Pressemitteilung des Vereins.

Vorsitzender Matthias Stein konnte im Sportheim zahlreiche Mitglieder willkommen heißen. Bei der Totenehrung gedachte man der verstorbenen Mitglieder Egon Skalitzki und Melitta Schäfer.

Stein betonte, dass der BSC weiterhin ein aktiver Verein sei und sich die Aktivitäten des Vorstandes nicht nur auf das Sportgelände beschränkten. Viele Helfer engagierten sich bei Veranstaltungen, wodurch der Verein überlebensfähig bleibe. „Es gibt mehr Licht als Schatten“, sagte Stein.

Die Reinigung der gesamten Dusch- und Nasszellen sowie aller Kabinen sei nach der Saison durchgeführt worden. Zudem habe Bernd Allendorf den Gastank gestrichen. Beim Mähen der Sportplatzfläche stoße man inzwischen an die Grenzen des Machbaren. Deshalb habe man einen Mähroboter im Wert von rund 18.000 Euro im Blick, wobei der Kostenrahmen passen müsse. Für die Bambinis seien vier Falttore und zahlreiche Bälle angeschafft worden. Der Einbau eines Wärmetauschers für die Gastherme sei sehr kostenintensiv gewesen.

Zu den weiteren Veranstaltungen zählten zahlreiche Hunde- und Clubschauen, bei denen Gäste aus ganz Europa in Eudorf gewesen seien.

Weiterhin richtete die SG erneut ein Hallenturnier für Kinder- und Jugendmannschaften mit 40 Mannschaften aus dem regionalen Umfeld in der Großsporthalle aus. Auch die Hallenkreismeisterschaften der Senioren lagen in den Händen des SV Altenburg und der SGAES. Solche Veranstaltungen seien nur mit großer Unterstützung der Mitglieder und ehrenamtlichen Helfer möglich. Auch das traditionelle Maifeuer sei gut besucht gewesen.

Mit dem sportlichen Abschneiden der Senioren könne man zufrieden sein, so Stein weiter. Die SG stelle beim JFV Alsfeld fünf Jugendtrainer und Betreuer. Besonders freue ihn, dass vor vier Jahren eine Bambini-Mannschaft gegründet worden sei, die inzwischen mehr als 40 Kinder zähle. Dies alles erfolge in einer Spielgemeinschaft mit Eudorf, Elbenrod und Altenburg.

Zum Schluss bedankte sich der Vorsitzende bei allen Trainern und Betreuern, besonders aber für die stetige Mitarbeit und Unterstützung von Wolfgang Peter, Armin Zinn und Edgar Merle.

Das menschliche und harmonische Miteinander innerhalb der SGAES hob Spielausschussvorsitzender Bernd Kirchhoff besonders hervor. Er berichtete von einer zufriedenstellenden Saisonleistung der beiden Seniorenmannschaften. Die dritte Mannschaft sei aufgrund von Spielermangel aufgelöst worden. Mehrere A-Jugendspieler seien gut integriert worden. Beide Mannschaften hätten eine sehr hohe Trainingsbeteiligung gehabt.

Besonders hervorzuheben seien der Gewinn der Kreishallenmeisterschaft mit der ersten Mannschaft sowie der zweite Platz der zweiten Mannschaft gewesen. Mit dem neuen Trainer Anton Rutzeck sehe man sich für die kommende Saison gut aufgestellt, da er menschlich und fachlich eine besondere Qualität ausstrahle. Zudem informierte Kirchhoff über Neuerungen in der Spielklasse.

Die Grundlage für das Fortbestehen eines Fußballvereins sei die Jugendarbeit, betonte Jugendleiter Mirco Merle, der von einem sehr erfolgreichen Jahr berichtete. An vielen Turnieren habe man erfolgreich teilgenommen. Die G- und F-Jugend der JSG Altenburg/Eudorf/Elbenrod bezeichnete er als Leuchtturm in der Region. Nicht nur die hohe Trainingsbeteiligung lobte er, sondern auch die Unterstützung der Eltern.

Beide Altersklassen verzeichneten ständig steigende Spielerzahlen, da die Trainingsstruktur und der Ablauf bei den Eltern große Anerkennung fänden. Rund 50 Kinder trainierten zweimal wöchentlich unter den Trainern der G-Jugend Marcus Schwalm, Mirco Merle, Sven Schreiner, Rene Körner, Alex Schmidt und Marco Danek sowie den Trainern der F-Jugend Jan Gleditzsch, Janik Mohr und Andreas Wettlaufer.

Über den JFV Alsfeld berichtete dessen Vorsitzender Carsten Weitzel. Der Verein habe über 300 Mitglieder. Acht Mannschaften spielten bis hin zur Verbandsliga und belegten gute Platzierungen. Leider gehe die Zahl der Spieler immer weiter zurück und der Konkurrenzkampf untereinander nehme zu, was für die Zukunft nicht gut sei.

Von der Tennisabteilung berichtete Rainer Liebich und erklärte, dass sich die Abteilung neu formiert habe und Stefan Langstädtler zum Abteilungsleiter gewählt worden sei.

Die Fitnessabteilung habe 19 aktive Mitglieder, berichtete Dorothea Mauß. Es bestehe eine gute Trainingsbeteiligung, und eine gemeinsame Fahrt nach Willingen zum Ettelsberg sei wichtig für die Geselligkeit und Gemeinschaft gewesen.

Rechner Heinz Schäfer konnte einen konstanten Kassenbestand vorlegen. Die Revisoren Rainer Hahn und Dominik Becker bescheinigten eine korrekte Beleg- und Kassenführung. Nicklas Gonder wurde zum neuen Prüfer gewählt.

Die anstehenden Vorstandswahlen wurden durch Wahlleiter Reiner Liebich schnell und einstimmig durchgeführt. Gewählt wurden Matthias Stein als erster Vorsitzender, Oliver Schütz als neuer zweiter Vorsitzender, Heinz Schäfer als Rechner, Torben Hainbuch als Vertreter, Maximillian Seipp und Andreas Wettlaufer für den Spielausschuss, Henning Rüger als Beisitzer, Simone Wettlaufer als Schriftführerin und Nicole Merle als stellvertretende Schriftführerin. Jugendleiter bleibt Mirco Merle.

„Das Ehrenamt ist mit Geld nicht zu bezahlen“, betonte Ortsvorsteher Edgar Merle. Wenn man nur das mache, was man bereits könne, entwickele man sich nicht weiter. Zudem mahnte er an, dass in einer Zeit, in der Einsamkeit und Depressionen stärker zunähmen als Gemeinschaft, gegengesteuert werden müsse. Besonders lobte Merle die Arbeit im Kinder- und Jugendbereich. Diese sei ein wichtiges Auffangbecken für die soziale und sportliche Weiterentwicklung.

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