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Markt der palliativen Möglichkeiten in Lauterbach„Humor in der Sterbebegleitung? Ja!“

LAUTERBACH (ol). Das Hospiz- und Palliativnetzwerk Vogelsberg lädt am Donnerstag, den 21. Mai, zu einem Markt der palliativen Möglichkeiten in das AWO-Sozialzentrum in Lauterbach ein. Besucher erwartet ein vielfältiges Programm mit Vorträgen, Informationsständen und Beratungsangeboten rund um Hospiz- und Palliativarbeit. Thematisiert werden unter anderem Humor in der Sterbebegleitung, Kinderpalliativversorgung, tiergestützte Therapie sowie Vorsorge und Trauerbegleitung.

LAUTERBACH (ol). Das Hospiz- und Palliativnetzwerk Vogelsberg lädt am Donnerstag, den 21. Mai, zu einem Markt der palliativen Möglichkeiten in das AWO-Sozialzentrum in Lauterbach ein. Besucher erwartet ein vielfältiges Programm mit Vorträgen, Informationsständen und Beratungsangeboten rund um Hospiz- und Palliativarbeit. Thematisiert werden unter anderem Humor in der Sterbebegleitung, Kinderpalliativversorgung, tiergestützte Therapie sowie Vorsorge und Trauerbegleitung.

Das Hospiz- und Palliativnetzwerk Vogelsberg veranstaltet am Donnerstag, den 21. Mai von 14.00 bis 18.00 Uhr einen Markt der palliativen Möglichkeiten im AWO-Sozialzentrum in Lauterbach. Mit der Auswahl der Vorträge und Informationsstände sollen die Unterstützungsmöglichkeiten gezeigt werden, an die man nicht an erster Stelle denkt, die jedoch einen sehr wertvollen Beitrag zum Erhalt der Lebensqualität leisten können, wie es in der Pressemitteilung des Palliativnetzwerks heißt.

Die Veranstaltung beginnt mit dem Vortag „Humor am Lebensende“ der Clowndoktoren e.V., die seit mehr als 30 Jahren Erfahrung im Clown Doctoring haben. Der Verein ist einer von 19 Mitgliedsvereinen im Dachverband Clowns in Medizin und Pflege e.V., in dem aktuell 332 professionelle Klinikclowns 485 Einrichtungen pro Jahr besuchen und kranken und pflegbedürftigen Menschen jeden Alters ihre oft schwere Lebenslage erleichtern.

Wie Kinder und ihre Familien in palliativen Situationen unterstützt werden können, zeigt das Kinderpalliativteam Gießen. Das multiprofessionelle Team begleitet von der Diagnose an und unterstützt auch durch vorgeburtliche Beratung in schwierigen Situationen und Entscheidungsprozessen.

Die Palliativschwester und Therapiehundeexpertin Ivana Seger, die im Hospiz St. Barbara in Oberursel arbeitet, stellt als Emma-hilft-Expertin an ihrem Stand von 15.30 bis 17.00 Uhr tiergestützte Therapie vor. Mit ihren Labradorhündinnen Sissi und Helga begleitet sie Menschen auf ihrem letzten Weg.

Benjamin Kurz von KURZBILD in Lauterbach bietet Menschen und Familien, denen es wichtig ist, besondere Momente festzuhalten, die Möglichkeit für Erinnerungsfotos. Für ihn sind gute Bilder, Erinnerungen, Stimmungen und Emotionen verpackt als kleine Zeitkapsel.

Das Zweithaarstudio Kamm und Schere aus Hünfeld stellt Informations- und Anschauungsmaterial zur Verfügung. Daniel Zielke vom Bestattungsunternehmen Herrig in Lauterbach informiert zu Bestattungsformen, Möglichkeiten, Orten und zur Bestattungsvorsorge. Möglichkeiten der Symptomkontrolle durch Physiotherapie stellt die im Bereich Palliative Care weitergebildete Physiotherapeutin Tina Tonigold vor.

Die ambulanten Hospizvereine im Vogelsberg informieren über ehrenamtliche Unterstützung durch qualifizierte Hospizbegleiterinnen und -begleiter und dem Angebot von Trauercafés.

Fragen zur Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht beantwortet die Betreuungsbehörde des Vogelsbergkreises. Die Vogelsberger Hospiz- und Palliativstiftung Lichtermeer informiert über das „Haus Lichtermeer – Unser AWO Hospiz im Vogelsberg“. In Alsfeld entsteht ein stationäres Hospiz mit acht Plätzen für fachliche und mitmenschliche Begleitung am Lebensende.

Gegen Veranstaltungsende um 17.00 Uhr gibt es einen zweiten Vortrag. Über „Ethische Entscheidungen am Lebensende“ spricht der Palliativmediziner und Ethikberater Dr. Norbert Sehn. Er ist Arzt im Palliativteam Vogelsberg, welches auch mit einem Informationsstand vertreten ist und über die ambulante Palliativversorgung für Erwachsene informiert.

Das Hospiz- und Palliativnetzwerk freut sich auf einen regen und interessanten Austausch mit Interessierten, Besuchern und Netzwerkpartnern.

Ergänzend zur Netzwerkveranstaltung zeigt das Lichtspielhaus Lauterbach bereits jetzt bis zum 13. Mai das Drama „Vier minus drei“ von Adrian Goiginger. Der Film basiert auf dem gleichnamigen autobiographischen Roman der Österreicherin Barbara Pachl-Eberhardt, die neun Jahre als Clownin bei ROTE NASEN Clowndoctors in Graz und Wien arbeitete. Bei einem Verkehrsunfall verlor sie ihren Mann und ihre zwei kleinen Kinder. Der Film zeigt, wie Humor und die Kunst des Clownseins Barbara auf ihrem Weg geholfen haben, diese Tragödie zu bewältigen.

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