
Kathrina Hennighausen verstärkt Chefärzte-Team und will Altersmedizin weiter ausbauenNeue Chefärztin für Geriatrie am Kreiskrankenhaus Alsfeld
ALSFELD (ol). Das Kreiskrankenhaus Alsfeld begrüßt mit Kathrina Hennighausen eine neue Chefärztin für die Geriatrie. Die erfahrene Medizinerin möchte die altersmedizinische Versorgung im Vogelsbergkreis weiter stärken und die Zusammenarbeit mit regionalen Partnern ausbauen. Auch im Hinblick auf den geplanten Neubau des Krankenhauses sieht sie großes Entwicklungspotenzial. Die neue Chefärztin bringt zudem eine persönliche Verbindung zum KKA mit.
Das Chefärzte-Team am Kreiskrankenhaus des Vogelsbergkreises in Alsfeld (KKA) ist nach den Sommerferien wieder vollständig: „Denn mit Kathrina Hennighausen begrüßen wir eine profilierte Geriatrie-Expertin, die künftig die Geriatrie und darüber hinaus gemeinsam mit den anderen Kliniken die ganzheitliche Versorgung der uns anvertrauten Patienten im Rahmen der Altersmedizin am KKA mit verantwortet“, sagt Geschäftsführer Volker Röhrig im Rahmen der offiziellen Begrüßung am Alsfelder Haus. Mit dabei sind Jan Klassert, Prokurist und Mitglied der Geschäftsleitung, und Dr. Steffen Lancee, Ärztlicher Direktor, die die neue Kollegin Kathrina Hennighausen im Namen der KKA-Familie willkommen heißen, wie das Krankenhaus in einer Pressemitteilung bekanntgibt.
Auch mit Blick auf den KKA-Neubau hat die Geriatrie-Expertin viel vor. Denn spezialisierte Altersmedizin wird auch im Vogelsbergkreis immer wichtiger. „Daher strebe ich eine gut vernetzte Geriatrie-Struktur an, in der ein vertrauensvoll-kollegialer Austausch zwischen zuweisenden Ärzten, Alten- und Pflegeheimen und den Sozialstationen gelebt wird“, sagt Hennighausen. Dafür ist es wichtig, auch die Krankenhäuser der Maximalversorgung mit im Boot zu haben. „Außerdem würde ich gerne hier in Alsfeld, gemeinsam mit dem neuen Chefarzt der Unfallchirurgie, Dr. Weber, die moderne Alterstraumatologie weiter ausbauen“, ergänzt sie. Am meisten freut sich Hennighausen indes auf die Zusammenarbeit mit den neuen Kolleginnen und Kollegen am KKA. „Hochwertige geriatrische Behandlung ist nur im multiprofessionellen Team möglich. Das ist das wichtigste Potenzial, um die Patienten erfolgreich im Gesundungsprozess zu begleiten“, sagt Hennighausen, die etwa über Zusatzqualifikationen in der Notfall- und Palliativmedizin verfügt.
Ihr beruflicher Weg führte sie nach dem Studium an der Universität in Gießen und Stationen in Schwalmstadt, Fulda, Kassel und Bad Hersfeld nun nach Alsfeld. Für Hennighausen ist die Rückkehr nach Alsfeld auch persönlich bedeutsam. Bereits Urgroßvater Dr. Adolf Weber, ihr Großvater Dr. Heinrich Hennighausen und Patenonkel Dr. Udo Hennighausen prägten die Geschichte des Kreiskrankenhauses mit. „Ich fühle eine große Verbundenheit zum KKA, zu Alsfeld und zu den Menschen der Region. All das macht es für mich besonders, die Geriatrie in Alsfeld für die Zukunft im Neubau weiter voranzubringen“, macht Hennighausen deutlich.
„Kathrina Hennighausen bringt als Expertin mit langjähriger Erfahrung all das mit, was es für eine hochqualifizierte geriatrische Arbeit am KKA braucht. In Kombination mit dem Neubau ein echter Gewinn für die Patientinnen und Patienten aus dem Vogelsbergkreis und darüber hinaus“, unterstreicht Geschäftsführer Röhrig abschließend.
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