
45. Treffen der Unteren Wasserbehörden in Lauterbach mit Fokus auf Phosphor-EliminationAustausch im Vogelsbergkreis: Fachbehörden beraten über Abwasserfragen
LAUTERBACH/VOGELSBERGKREIS (ol). Im Vogelsbergkreis fand das 45. Treffen der Unteren Wasserbehörden des Regierungsbezirks Mittelhessen statt. Vertreter mehrerer Landkreise sowie des Regierungspräsidiums Gießen tauschten sich über aktuelle Fragen der Abwasserbehandlung aus. Im Mittelpunkt stand ein Fachvortrag zur Phosphor-Elimination in Kläranlagen. Ziel der regelmäßigen Treffen ist eine einheitliche fachliche Abstimmung in Umwelt- und Wasserfragen.
Zu Fragen rund um das Thema Abwasser stimmen sich die Unteren Wasserbehörden des Regierungsbezirks Mittelhessen (Landkreise Gießen, Lahn-Dill, Limburg-Weilburg, Marburg-Biedenkopf und Vogelsberg) sowie das Abwasserdezernat beim Regierungspräsidium Gießen regelmäßig ab. So auch am Donnerstag, den 23. April, denn da fand das mittlerweile 45. Treffen im Vogelsbergkreis statt, wie die Kreisverwaltung in einer Pressemitteilung berichtet.
Erster Kreisbeigeordneter Patrick Krug begrüßte die Teilnehmer im Sitzungssaal der Kreisverwaltung und wies auf die Bedeutung eines solchen fachlichen Austausches hin. „Es ist wichtig, sich in Fachfragen inhaltlich abzustimmen und eine einheitliche Vorgehensweise zu erarbeiten“, so Krug. Als Referent eingeladen war Prof. Dr. Klaus Peter Ebke vom Forschungszentrum Neu-Ulrichstein (FNU), der sein Verfahren zur Phosphor-Elimination auf Teichkläranlagen präsentierte. „Wichtige Innovationen gibt es eben nicht nur in dien Uni-Städten Gießen und Marburg, sondern auch bei uns in Neu-Ulrichstein“, kommentierte Krug und wies auch noch einmal auf das dortige Biologikum hin. „Dort können Schülerinnen und Schüler – anfangs niedrigschwellig – selbst Versuche durchführen und werden so an die Wissenschaft herangeführt.“
Auch interessant:



Schreibe einen Kommentar
Bitte logge Dich ein, um als registrierter Leser zu kommentieren.
Einloggen Anonym kommentieren