
Kreativität und Innovation beleben Hombergs InnenstadtGewinnerinnen und Gewinner beim Ideenbudget „InnenSTADTLeben“ stehen fest
HOMBERG OHM (ol). Bei der Initiative „InnenSTADTLeben“ wurden vier innovative Projekte ausgewählt, um die Homberger Innenstadt zu beleben. Gewinner wie die Galerie „Plan B“ und der Mini-Weihnachtsmarkt setzen neue Impulse. Insgesamt werden die Projekte mit 20.000 Euro gefördert, kofinanziert von der Stadt Homberg (Ohm).
Aufgerufen waren alle Homberger Bürgerinnen und Bürger, Vereine, Initiativen, Unternehmen und Personen mit Bezug zur Stadt, ihre Projekte zur Belebung der Homberger Innenstadt im Rahmen der Städtebauförderung einzubringen. Mit Entscheidung der Jury vom Dienstag, den 17. September, werden für dieses Jahr vier eingereichte Projektideen durch das Ideenbudget „InnenSTADTLeben“ gefördert, das berichtet die Stadt Homberg (Ohm) in einer Pressemitteilung.
Zur Überreichung der Urkunden waren am Montag, den 7. Oktober, Francesca Hild, Börries Hahn und Julia Braun-Seibert aus dem Vorstand des Gewerbevereins Homberg (Ohm) e. V. in das Rathaus geladen. In ihrer Ansprache dankte Bürgermeisterin Simke Ried den Aktiven sehr herzlich für ihre Kreativität und Schaffenskraft, die sie zum Wohle aller Homberger entfalten und einsetzen.
Unter den Gewinnern ist der Künstler Börries Hahn, der mit der Galerie „Plan B“ einen Leerstand in der Innerstadt wiederbeleben möchte. Dies allerdings nicht alleine: Er bietet den Raum anderen Kreativen, Kunstschaffenden und Schulklassen für Ausstellungen und Workshops an. Seine Idee ist, diesen Raum als Treffpunkt der Begegnung und Kommunikation zu inszenieren – der Ort soll offen für alle sein, heißt es.
Am Sonntag, den 8. Dezember, können die Homberger und ihre Gäste auf dem „Mini-Weihnachtsmarkt“ von Francesca Hild einen ersten Vorgeschmack auf die Leckereien und kulinarischen Köstlichkeit erhalten, die ab 2025 in ihrem Café in der Innenstadt angeboten werden.
Mit einem „Lebendigen Adventskalender in der Homberger Innenstadt“ wird der Gewerbeverein mit seinen Mitgliedern – unterstützt von weiteren Partner/innen wie der Kirche und Privatleuten – in der Vorweihnachtszeit die Innenstadt mit Theateraufführungen, Workshops, Lesungen, kulinarischen Angeboten, Late-Night-Shopping und vielem mehr beleben. An jedem Tag wird ein neues Türchen aufgehen – die BürgerInnen dürfen gespannt sein.
Das zweite Projekt des Homberger Gewebevereins wird nun endlich durch die Anschubfinanzierung der Städtebauförderung realisiert werden können: Mit dem „digitalen Ohmtaler“ wird der Gewerbeverein mit seinen Mitgliedern das bestehende analoge Gutscheinsystem ablösen. Von diesem Projekt erhoffe sich der Verein ein zukunftsorientiertes, modernes und zeitgemäßes Bezahlsystem – eine attraktive Standortaufwertung für alle Gewerbetreibenden und ein Versuch, auch die Kaufkraft zukünftiger Generationen in der Innenstadt zu halten.
Bürgermeisterin Ried und die Stadtverwaltung freuen sich, diese Impulse aus der Mitte der Bürgerschaft – ob von Privatleuten oder Gewerbetreibenden – zu begleiten und effektiv zu unterstützen: Die vier Projektanträge werden insgesamt mit 20.000 Euro gefördert, wobei die Stadt Homberg (Ohm) einen Eigenanteil kofinanziert, wie es heißt.
Im Rahmen der Städtebauförderung „Zukunftsfähige Innenstädte und Zentren (ZIZ)“ steht der Stadt Homberg (Ohm) für den Wettbewerb ein Budget von 50.000 Euro zur Verfügung, aus dem Aktionen und Aktivitäten zur Belebung der Innenstadt finanziert werden können. Auch für 2025 werde es Ende dieses Jahres erneut einen Förderaufruf geben, um gute Ideen zur Belebung der Innenstadt zu fördern und einen Beitrag für die Gemeinschaft zu leisten.
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