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Nach Corona-PauseEndlich wieder Sommerfest im Rambachhaus

ALSFELD (ol). Das Beste kommt zum Schluss: Adolf Amthauers Interpretation des Liedes „Summer Wine“ – im Original als eines der ersten Duette 1966 von Nancy Sinatra und Lee Hazlewood gesungen – war das Highlight des diesjährigen Sommerfestes des Alsfelder Rambachhauses.

Gemeinsam mit Ulrike Eifert an der Gitarre intonierte der inzwischen 90-jährige Einrichtungsbeiratsvorsitzende nach ein paar schönen Stunden im Kulturhaus für seine Mitbewohner diesen bekannten Countrysong und überraschte alle mit seiner festen und sonoren Stimme, heißt es in der Pressemitteilung der Einrichtung.

In den Stunden zuvor feierten die Bewohner der Seniorenresidenz gemeinsam nach drei Jahren Corona bedingter Pause wieder mit ihren Angehörigen, sowie den Gästen des „Seniorengerechten Wohnens“ – liebevoll die „Villa“ genannt – ein schönes Sommerfest.

Das Betreuungsteam um Susanne Fett, das Küchenteam unter der Leitung von Thomas Görg, unterstützt von allen Mitarbeitern des Hauses, das unter der Federführung von Ingrid und Julia Ratmann steht, hatte sich wieder einmal viel Mühe gemacht, um den Gästen einen abwechslungsreichen Tag zu bieten.

Nach einem gemeinsamen ökumenischen Gottesdienst unter der Leitung von Gemeindereferentin Sonja Hiebing und Pfarrer Horst Nold – musikalisch begleitet von den Mitgliedern der Posaunenchöre Alsfeld, Altenburg, Brauerschwend und Lingelbach – nahmen die Geschäftsführerinnen und Einrichtungsleitung Jasmin Fink erfreut die Grußworte von Bürgermeister Stephan Paule entgegen.

Zwischen Mittagessen und Kaffeetrinken lud ein vielfältiges Unterhaltungsprogramm zum Zuhören, Zuschauen, Mitmachen und Mitsingen ein. So hatten die Mitarbeiter des Rambachhauses ein paar Tanzeinlagen vorbereitet, führten Quizze durch und hatten dabei dennoch das Wohlergehen der Bewohner im Blick, wie es weiter heißt.

Fotos: Kierblewski

Tanzpädagogin Barbara Heinz, die regelmäßig mit den Seniorinnen und Senioren im Alltag Bewegungseinheiten auf den Wohnebenen durchführt, animierte an dem Tag mit Rhythmus und Musik gut gelaunt zum Mitmachen, ebenso wie die relativ neu gegründete Reha-Sportgruppe des Alsfelder Turnvereins, unter der Leitung von Kathrin Böcher, Elisabeth Lotz und Horst Kurz. Sie sorgten mit zwei Tänzen für eine gelungene Abwechslung und schafften es tatsächlich auch den einen oder anderen Bewohner oder Angehörigen mit ihrer Tanzfreude anzustecken.

Unter den Gästen war auch die Leiterin der evangelischen Kindertagesstätte Altenburg, Eva Schwalm, die Erinnerungsfotos aus der bestehenden Projektgruppe „Begegnung der Generationen“ überreichte.

Traditionell durfte an dem Tag auch nicht der Shanty-Chor „Blaue Jungs“ fehlen, der im Parkcafé der Seniorenresidenz regelmäßig probt und als Dankeschön fast jedes Fest mit seinem sanglichen Repertoire bereichert. „Bereichert“ und „Beschenkt“ fühlten sich aber auch die Bewohner, die bei der Verlosung einen tollen Preis mitnehmen konnten, die dankeswerterweise von der Bäckerei Rahn, dem Friseursalon Beautypoint und der Physiotherapiepraxis Novotergum gesponsert wurden.

Nichts destotrotz fieberten die Gäste auf die bereits angekündigte Sangeseinlage von Adolf Amthauer hin, dessen Familie auch schon ganz gespannt auf die musikalischen Künste des Oberhauptes wartete – und er enttäuschte nicht, nein, über überraschte und begeisterte: Im Frühjahr erst 90 geworden, überzeugte er mit seinem Gesang und sorgte laut Pressemitteilung für einen Gänsehautmoment im ganzen Saal, der den einen oder anderen zu Tränen rührte.

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