Politik2

Jahreshauptversammlung der Mücker ChristdemokratenCDU Mücke: Martin Kelch als Nachfolger von Jürgen Kornmann

MÜCKE (ol). Der Rückblick auf die im Jahr 2021 stattgefundenen Kommunal- und Bundestagswahl, die Neuwahl der gesamten Vorstands und der Delegierten, sowie die Diskussion über die aktuell schwierige Lage der Partei standen im Mittelpunkt der Jahreshauptversammlung des CDU-Gemeindeverbands Mücke.

Vorsitzender Jürgen Kornmann konnte außer den anwesenden Mitgliedern des Gemeindeverbandes Mücke auch den Vorsitzenden der Vogelsberger CDU,  Jens Mischak, und den Landtagsabgeordneten Michael Ruhl begrüßen.

Die acht Jahre, in denen er als Vorsitzender den Gemeindeverband Mücke geführt habe, seien, so Jürgen Kornmann, von viel Arbeit geprägt gewesen. In diesen acht Jahren hatten acht Wahlen stattgefunden: zwei Kommunalwahlen, zwei Bundestagswahlen, zwei Europawahlen, eine Landtagswahl und eine Direktwahl des Bürgermeisters.

Die Vorbereitung und Organisation habe mit dem vorhandenen zahlenmäßig begrenzten Personal bewältigt werden müssen und man habe es mit vereinten Kräften auch geschafft. Die Ergebnisse der einzelnen Wahlen seien sehr unterschiedlich ausgefallen, an manchem Wahlabend habe man sich als CDU-Mitglied freuen können, bisweilen aber auch nicht.

Die Ergebnisse der in 2021 stattgefundenen Kommunalwahl am 14. März und der Bundestagswahl am 26. September seien wenig erfreulich gewesen. Wie bereits im Frühjahr angekündigt, erklärte der seitherige Vorsitzende Kornmann das Amt des Vorsitzenden abzugeben.

Nach einem großen Dank aus den Reihen der anwesenden Mitglieder erfolgte unter der Wahlleitung des Landtagsabgeordneten Ruhl die Neuwahl des Vorstands, der sich wie folgt zusammen setzt:

Vorsitzender Martin Kelch, stellvertretender Vorsitzender Prof. Dr. Hubertus Brunn, Schriftführer Jens Tafferner, Kassenverwalterin Dr. Anneliese Brunn, Beisitzer: Helmut Plock, Katrin Weicker, Dr. Hans Heuser, Jürgen Kornmann. Zum Mitgliederbeauftragten wurde Hazeem Ahmed Bhatti gewählt. Als Delegierte für Kreisparteitage wurden gewählt: Martin Kelch, Dr. Hans Heuser, Prof.  Dr. Hubertus Brunn, Katrin Weicker, Jens Tafferner, Ann-Kathrin Jungk, Stephanie Steffens, Hazeem Ahmed Bhatti, Stephanie Spielberger, Angela Heuser, Dr. Anneliese Brunn und Jürgen Kornmann.

Der CDU-Kreisvorsitzende Mischak gratulierte dem neu gewählten Vorstand und zeigte sich erfreut, dass mit der Wahl des 42-jährigen Martin Kelch eine „deutliche Verjüngung“ vorgenommen werden konnte, wie es das Ziel von Jürgen Kornmann gewesen sei, dem er für die geleistete Arbeit ausdrücklich dankte.

Nach der durch „eigene Fehler und Dummheiten“ verlorenen Bundestagswahl  samt „falschen Kanzlerkandidaten“- müsse sich die CDU Deutschlands neu aufstellen. Für die Wahl des/der neuen Bundesvorsitzenden werde erstmals eine Mitglieder-befragung durchgeführt, damit die Basis der Partei über den Vorsitz entscheiden könne. Die Bundestagswahl sei verloren worden, weil die Parteiführung die Meinung der Basis dreimal übergegangen habe.

2 Gedanken zu “CDU Mücke: Martin Kelch als Nachfolger von Jürgen Kornmann

  1. Parteimitglieder kommt herbei
    Denn um die Lage der Partei
    Gilt es gemeinsam sich zu sorgen
    Gestern und heute als auch morgen

    Warum ging nur die Wahl verloren
    Was flog uns dabei um die Ohren
    Dummheit und Fehler waren schuld
    Nebst falschem Kandidaten-Kult

    Und hat die Mehrheit man verfehlt
    Wird’s Zeit, dass man sich neu aufstellt
    Und endlich die Partei verjügt
    Damit’s das nächste Mal gelüngt

    Den Elchtest erfand einst ein Elch
    Den Kelchtest macht man jetzt mit Kelch
    Auch wenn da einer einst geschrie’n
    Lass den an mir vorüber zieh’n

    8
    3
    1. Es hat die Botschaft mehr Gewicht
      Verdichtet man sie per Gedicht
      Doch wie kann sich die Lage wandeln
      Ohne Appel zu neuem Handeln?
      Und weit und breit ist nicht zu sehen
      Dass die Parteien das verstehen
      Wir werden doch das Ziel verfehlen
      Wenn wir dieselben wieder wählen
      Doch das ist’s, was die Wähler sollen
      Weil die Parteien es so wollen.

      5
      3

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.