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Schandfleck soll zum Schmuckstück werdenHolger Feick will ehemaliges Landhotel entwickeln

ROMROD (ol). Das leerstehende Landhotel in Romrod sorgt immer wieder für Diskussionen. Der Bürgermeisterkandidat Holger Feick möchte den „Lost Place“ entwickeln und aus dem Schandfleck ein Schmuckstück machen – dafür gebe es Wege und er kenne sie.

„Das ehemalige Landhotel hat lange genug Romrod verschandelt. Hier muss dringend gehandelt werden“, sagt Holger Feick, parteiloser Kandidat für die Bürgermeisterwahl in Romrod in einer Pressemitteilung.

Foto: Reith

Das Gebäude am Rande der Stadt steht seit mehreren Jahren leer und verfällt immer mehr. Der sogenannte „Lost Place“ wird als nächtlicher Treffpunkt von Jugendlichen genutzt. Holger Feick habe sich kürzlich Gebäude und Gelände angeschaut und sei entsetzt gewesen: „Alles befindet sich in einem erbärmlichen Zustand. Aufgrund der zerborstenen Scheiben ist die Verletzungsgefahr für Leute, die sich dort aufhalten, riesig.“

Das ehemalige Landhotel befindet sich in Privatbesitz. Die Politik in Romrod habe verstärkt darauf hingewiesen, dass ihr aufgrund dieses Umstandes die Hände gebunden seien. Das lasse Feick nur bedingt gelten: „Da machen es sich viele Leute ein bisschen einfach. In einem ersten Schritt würde ich die Zuwegung absperren, sodass das Gelände nicht mehr so leicht zugänglich ist. So ist zumindest erst mal die Gefahr gebannt, dass sich jemand ernsthaft verletzt“, sagt Feick.

Foto: Reith

Der Kandidat habe auch bereits erste Ideen entwickelt, wie das Gebäude saniert werden kann, obwohl es sich in Privatbesitz befindet. „Es kann vier, fünf Jahre dauern, ehe wir aus dem Schandfleck ein Schmuckstück machen können. Es ist aber machbar. Es gibt Wege, und ich kenne sie“, ist er sicher. Als Bürgermeister wolle er viel Kraft in diese Entwicklung setzen. Solch einen Schandfleck habe Romrod, so heißt es in der Pressemitteilung, nicht verdient.

9 Gedanken zu “Holger Feick will ehemaliges Landhotel entwickeln

  1. Großartig, damit Hat Herr Feick fast schon die Wahl gewonnen. Der Chuck Norris der Stadtgestaltung kennt die Wege, aus der vergammelten Bruchbude im formschönen Betonklotz-Baustil ein Schmuckstück zu machen. Sagen tut er sie nicht. Eene mene schwafeldröhn, ich mach dieses Häusi schön. Er wird schon kläglich an der Kontaktaufnahme mit den Chinesen scheitern. Der einzige Weg, diese Ecke schön zu machen führt über einen Abriss dieses Bunkers. Zuwegung absperren ist eine großartige Idee. Am besten eine große Mauer drum. „wir werden eine tolle, großartige Mauer bauen, und die Chinesen werden sie bezahlen!“ Oder nee, die Mexikaner?!? Oder doch die Romröder?!?

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    1. Vor 11 Jahren versprach Herr Feick bereits in Leusel einen Schandfleck zu beseitigen. Damit wurde er in den Ortsbeirat gewählt. Das Grundstück Krausmüller neben der Kirche kann jetzt erst von der Stadt Alsfeld gekauft werden, weil der Besitzer vor einigen Monaten verstorben ist.

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  2. Schau an schau an, da kommt der Manager aus Leusel und will allen anderen plötzlich versprechen in 4-5 Jahren das Landhotel zu verschönern.
    Er hat Ideen und kennt die Wege um es einem „privaten“ Besitzer abzukaufen, der es gar nicht verkaufen will bzw. nur für einen absolut überhöhten Preis.
    Komisch das nur er die Ideen und Wege kennt und diese nicht preisgibt.
    Seit Jahren kümmern sich alle Verantwortlichen der Romröder Stadtpolitik (hier schließe ich alle ein auch wenn der ein oder andere es anders sieht) sowie zum Teil auch Bürger um eine adäquate Lösung für das Objekt.
    Es ist mit dem Besitzer einfach keine Einigung zu erzielen.
    Wir leben in einer Demokratie und müssen uns an Gesetze halten. Auch das Thema Gefahrenabwehr und Verschmutzung ist nicht mit einfachen (Stammtisch-)Parolen zu lösen.
    Dies definitiv zum Nachteil der Anwohner.

    Vllt wird es deshalb erst in 4-5 Jahren etwas, damit er seine Pension sichern kann um es bei den nächsten Wahl wieder zu versprechen weil es nix geworden ist.

    Wenn man in Romrod Bürgermeister werden will muss man sich auch bereits vor der Wahl mit den Gremien vertraut machen und an Sitzungen teilnehmen.
    Nur findet das bei ihnen nicht statt, wie man es vermehrt aus dem Parlament hört. (Von beiden Parteien)
    Da hilft es auch nichts einzelne Mandatsträger zu beeinflussen, die stehen nach ihrer Niederlage plötzlich alleine da weil SIe dann in Leusel wohnen.
    Herr Feick sparen sie sich Ihre Parolen und den Weg nach Romrod, wir brauchen jemand der hier lebt und weis was los ist. Wir brauchen niemand der unser Romrod inclusive der Ortsteile nur schlecht redet und sich bis heute für nichts interessiert hat.
    Für Sie ist Romrod doch viel zu klein – sie sind als so erfolgreicher Manager für viel größte Städte geeignet. (Da ist die Pension auch viel höher).
    Spenden Sie ihr Geld für die WERBEAGENTUR dem Kindergarten da ist es besser aufgehoben.
    Die beiden anderen Kandidaten erledigen ihren „Wahlkampf“ mit Personen aus der Gemeinde und nicht mit ner fremden Agentur die nach der Wahl verschwindet.
    Herr Schmehl tritt immer mit einer ganzen Gruppe auf, die sich bereits vor und dann auch nach der Wahl weiterhin EHRENAMTLICH für unsere Gemeide einbringen.

    Habe fertig

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    1. Na, da haben Sie ja so kurz vor Mitternacht nochmal allen Mut zusammengenommen, um mal so richtig gegen den Herrn Feick zu schießen, der sich als Externer erdreistet hat, als Bürgermeister in Romrod zu kandieren. Passt ihnen nicht, dass merkt man. Das ist aber nicht schlimm, denn Sie können ihr Kreuzchen ja woanders machen. Ich denke, ich weiß auch schon wo. Bleiben Sie doch mal sachlich. Wer redet denn was schlecht? Und der Tenor ihres Ergusses? Romrod den Romröder/innen. Diese Zeiten sind doch hoffendlich vorbei.

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    2. Bürgermeister:innen können nur Romröder:innen werden und fertig! BASTA! Für ein buntes und weltoffenes Romrod! Ein Witz das solch ein Bauerndorf überhaupt ein / eine Bürgermeister / Bürgermeisterin (der Name für ein drittes Bürgermeister:innen geschlecht fällt mir gerade nicht ein) glaubt zu brauchen.

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      1. Natürlich müssen Bewerber*innen um das Bürgermeisteramt in Romrod nicht zwangsläufig Romroder Bürger*innen sein. Dies sollte auch in einer Polemik nicht mutwillig behauptet werden. Allerdings steht es jedem frei, seine Wahlentscheidung von eigenen Kriterien abhängig zu machen. Und wenn ein(e) Romröder*in lieber eine(n) Romröder*in wählt als beispielsweise diverse Leusel, Leuseler oder Leuselerinnen, so bleibt ihm/ihr/divers dieses unbenommen. Also nicht pöbeln!

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  3. Vom Schandfleck zum Schmuckstück. Nur einer kennt den Weg und kann das, woran Generationen vor ihm gescheitert sind? Verrät uns aber nicht, wie er’s hinkriegen will? Das lasse ich nur bedingt gelten. Denn da macht es sich der Kandidat ein bisschen einfach, uns hinter die Fichte zu führen. Klar doch: „In einem ersten Schritt würde ich die Zuwegung absperren, sodass das Gelände nicht mehr so leicht zugänglich ist.“ Das kann ja wohl jeder… versprechen. Und dann nicht einhalten. Wer soll denn das unüberwindliche Sperrwerk bezahlen, das vermutlich nicht mehr sein wird als eine neue Herausforderung für nächtliche Eindringlinge. Und dann kämpft Don Quijote Feick weitere zwanzig Jahre mit den chinesischen Eigentümern. Da führt doch eher die neue Seidenstraße von Peking nach Romrod. Der Mann traut sich was. Welch ein Schmuckstück von einem Kandidaten.

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    1. Es fehlt einfach eine vernünftige Gesetzgebung für sich selbst überlassene Immobilien. In allen Bebauungsplänen kann die Gemeinde zudem festlegen, dass ein genehmigtes Objekt in einwandfreiem Zustand gehalten werden muss. Passiert das nicht, wird zwangsenteignet und abgerissen. Aber wohl nicht zufällig soll das Baurecht in diesem Punkt harmlos bleiben, damit die Immobilienspekulanten ihre Spielchen treiben können. Vielleicht veranstaltet Herr Feick mal einen Hungerstreick (!), um hier eine Änderung herbei zu führen. Und der Landrat kann sich gleich anschließen. Denn es warten noch zahlreiche Schandflecke um Kreisgebiet auf ihre Verzauberung zum Schmuckstück!

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    2. Wehe wenn die schwarzen Internetritter der CDU losgelassen werden. Ob das im Sinne des Kandidaten Schmehl ist? Wirkt so, als gebe es mit ihm ein weiter wie bisher – statt Neuanfang.

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