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Verkehrsunfall auf de A5 - Freiwillige Feuerwehr der Stadt Alsfeld mit 15 Einsatzkräften vor OrtTief stehende Sonne führt zu schwerem Verkehrsunfall

ALSFELD (ol). Die tief stehende Sonne hat an diesem frühen Sonntagmorgen für einen schweren Verkehrsunfall auf der Autobahn geführt. Sechs Personen wurden durch den Unfall verletzt, die A5 war für zweieinhalb Stunden gesperrt.

Am Sonntagmorgen gegen 8.15 Uhr befuhr ein Wohnmobil die Autobahn zwischen Alsfeld-Ost und dem Hattenbacher Dreieck. Aufgrund der aufgehenden und tief stehenden Sonne musste der Fahrer des Wohnmobils seine Geschwindigkeit stark reduzieren. Weiter heißt es in der Pressemitteilung der Polizei zum Unfallhergang, dass der Fahrer so stark geblendet wurde, dass er sich entschied auf den dortigen Standstreifen zu fahren.

Der nachfolgende Fahrzeugführer aus dem Landkreis Alzey-Worms erkannte die Situation und bremste sein Auto ab. Allerdings konnte die dahinter fahrende 84-jährige Fahrzeugführerin aus dem Main-Taunus-Kreis ihren VW Jetta nicht mehr rechtzeitig zum Stillstand bringen und fuhr auf das Auto auf.

Foto: Feuerwehr der Stadt Alsfeld

In der Folge fuhren drei weitere Autos in den Unfall. Die 84-jährige Fahrerin wurde in ihrem Auto eingeklemmt und wurde durch die Feuerwehr mithilfe von hydraulischen Rettungsgeräten aus dem Fahrzeug befreit. Durch den Verkehrsunfall wurden insgesamt sechs Personen verletzt, davon drei schwer und drei leicht. Die Personen wurden in die umliegenden Krankenhäuser zur weiteren Behandlung verbracht, wobei die 84-jährige Frau per Rettungshubschrauber in die Uniklinik nach Gießen geflogen wurde.

Zur Versorgung und ärztlicher Behandlung der verletzten Personen, waren drei Rettungswagen und zwei Notärzte im Einsatz. Aufgrund der Trümmerteile und auslaufenden Betriebsstoffe, wurde außerdem die Autobahnmeisterei Alsfeld alarmiert. Die Freiwillige Feuerwehr der Stadt Alsfeld war mit 15 Einsatzkräften vor Ort.

Foto: Feuerwehr der Stadt Alsfeld

Die A5 musste ab der Anschlussstelle Alsfeld-Ost für etwa zweieinhalb Stunden voll gesperrt werden. Es bildete sich ein Rückstau von rund sieben Kilometern. Eine Umleitungsstrecke für den fließenden Verkehr wurde eingerichtet. Der Gesamtschaden beläuft sich auf 60.000 Euro.

„Als allgemeine Information für die Verkehrsteilnehmer ist zu sagen, dass sich ab Herbst die Licht- und Sichtverhältnisse ändern. Es ist aktuell mit einer tief stehenden Sonne zu rechnen, so dass es dringend geboten ist, die Geschwindigkeit den Licht-und Sichtverhältnissen anzupassen“, rät die Polizei abschließend.