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Mindestens noch bis zu den HerbstferienKreistag beschließt: Weiterhin mehr Schulbusse während der Pandemie

VOGELSBERG (akr). Der Vogelsberger Kreistag hat einstimmig beschlossen: Mindestens noch bis zu den Herbstferien werden weiterhin zusätzliche zehn Schulbusse fahren, um das Infektionsrisiko während der Corona-Pandemie zu senken. 

Zur Senkung des Corona-Infektionsrisikos für die Schüler im Kreis kamen im Schuljahr 2020/2021 in Ausführung des Kreistagsbeschlusses vom 29. Oktober 2020 zehn zusätzliche Linienbusse auf Strecken mit dem höchsten Fahrgastaufkommen zum Einsatz. Diese Busse wurden über die Verkehrsgesellschaft Oberhessen (VGO) bestellt, die auch deren Einsatz geplant und koordiniert hat.

Der Kreistag hat an diesem Dienstag beschlossen, dass noch mindestens bis zu den Herbstferien weiterhin zusätzliche Schulbusse fahren sollen, um das Infektionsrisiko, insbesondere auch infolge der Urlaubsreisen in den Ferien und der Virusmutation, zu senken.

Nach Mitteilung der VGO werden die Zusatzbusse im Schuljahr 2021/2022 von den gleichen Unternehmen und zu den gleichen Konditionen wie im vergangenen Schuljahr bereitgestellt, heißt es in der Vorlage an den Kreistag. Für die zehn Zusatzbusse fallen je Einsatztag kosten von rund 4.000 Euro an, sodass sich in der Zeit bis zu den Herbstferien die Kosten auf rund 120.000 Euro belaufen.

Für das Schuljahr 2020/2021 bekam der Vogelsbergkreis vom Land Fördermittel in Höhe von 219.000 Euro, die vollständig für die zusätzlichen Busse eingesetzt wurden. Zunächst ging Landrat Manfred Görig davon aus, dass der Kreis die Kosten für dieses Schuljahr selbst tragen müsste, da man nicht wusste, ob erneut Fördermittel durch das Land bereitgestellt werden würden – doch das werden sie. „Es gibt seit Montag die Bestätigung, dass das Land Hessen erneut elf Millionen Euro bereitstellt. 220.000 Euro bekommt der Vogelsbergkreis, die noch 2021 ausgezahlt werden“, freute sich Görig.