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Elf zusätzliche Stellen und fünf DirektversetzungenNeuzugänge beim Polizeipräsidium Osthessen begrüßt

FULDA (ol). 27 neue Kolleginnen und Kollegen – davon 25 Polizeibeamtinnen und Polizeibeamte sowie zwei Verwaltungsangestellte – begrüßte Polizeipräsident Günther Voß vergangene Woche im Fuldaer Polizeipräsidium. Zum Versetzungstermin wurden der osthessischen Polizei nochmals elf zusätzliche Stellen zugewiesen. Bereits im vergangenen Jahr hatte das Polizeipräsidium 23 neue zusätzliche Stellen erhalten.

„Herzlich willkommen in Osthessen“, waren die ersten Worte des Polizeipräsidenten bei seiner Ansprache an die Neuversetzten. Der Großteil der „Neuen“ kommt von südhessischen Behörden und bringt umfangreiche Einsatzerfahrungen und auch Spezialwissen mit, heißt es in der Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Osthessen. Unter den Kolleginnen und Kollegen waren aber auch fünf Beamte, die direkt nach ihrem Studium nach Osthessen versetzt wurden. „Sie haben das Privileg, heimatnah in ihr Berufsleben starten zu dürfen“, so Voß.

Mit einer Sicherheitsoffensive sorge die Hessische Landesregierung seit Jahren für die personelle Stärkung der Hessischen Polizei. Bis zum Jahr 2025 werden über 16.000 Polizisten in Hessen für Sicherheit und Ordnung sorgen. Dies ist im Vergleich zu 2014 ein Stellenplus von rund 18 Prozent.

Das Polizeipräsidium Osthessen profitierte allein bis heute mit 56 zusätzlichen Stellen, die im vergangenen Jahr schwerpunktmäßig zur personellen Stärkung des Wach- und Wechselschichtdienstes bei den Polizeistationen und der Kriminalpolizei eingesetzt wurden. Bereits in den vergangenen Jahren wurde die Kriminalitätsbekämpfung in Osthessen mit der Einrichtung einer Operativen Einheit Fulda, eines Kommissariats für Auswerte- und Analyseaufgaben, einem Kriminaldauerdienst (KDD) und eines Fahndungs- und Observationskommissariats nachhaltig gestärkt, heißt es weiter.

„Mit den zusätzlichen Stellen setzen wir in diesem Jahr den Schwerpunkt personeller Verstärkung bei den Ermittlungsdienststellen der Kriminalpolizei und der polizeilichen Präsenz vor Ort“, betont Günther Voß.

Ein Gedanke zu “Neuzugänge beim Polizeipräsidium Osthessen begrüßt

  1. Seltsam, von mehreren Bekannten und Freunden, welche bei der hessischen Polizei arbeiten, höre ich aber regelmäßig was anderes. Von zusätzlichen Stellen und Entlastung des Schichtdienstes fällt da kein Wort.
    Zudem sind die hessischen Polizisten die bundesweit am schlechtesten Bezahlten und mit den geringsten Sozialleistungen werden sie auch noch abgespeist.
    Hut ab, vor jedem, der diesen Beruf in der heutigen Zeit noch ausübt und erlernen möchte.

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