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Leichte Erholung auf dem regionalen ArbeitsmarktWeiter positiver Trend trotz Corona

GIESSEN/VOGELSBERGKREIS (ol). Saisonüblich ist die Zahl der Arbeitslosen im März gesunken, meldet die Bezirk der Arbeitsagentur Gießen. In ihrem Bezirk waren im März 18.907 Menschen arbeitslos gemeldet, 684 weniger als noch im Februar. Ähnlich der Trend im Vogelsbergkreis: Es gab einen leichten Rückgang.

Im Vogelsbergkreis waren 2250 Personen arbeitslos gemeldet, 147 Personen weniger als noch im Februar. Die Arbeitslosenquote sank um 0,2 und liegt nun bei 3,9 Prozent. Im Vorjahresmonat waren vier Erwerbslose weniger gemeldet. Damals wurde eine Quote von ebenfalls 3,9 Prozent verzeichnet. Die Arbeitslosenquote im gesamten Bezirk sank um 0,2 und lag danach bei 5,0 Prozent. Ein Jahr zuvor waren im März 2328 Menschen weniger arbeitslos gemeldet. Die Quote betrug seinerzeit 4,5 Prozent.

Bedeutet der Rückgang eine echte Verbesserung?

„Die Zahlen sind gut, viele Prognosen auch, aber die Auswirkungen auf den regionalen Arbeitsmarkt sind noch nicht absehbar“, kommentiert Eckart Schäfer, Leiter der Arbeitsagentur Gießen, die neuesten Statistiken. „Die Arbeitslosigkeit ist saisonüblich zurückgegangen, liegt aber deutlich über dem Vorjahresniveau. Und würde die Kurzarbeit als Instrument von Arbeitgebern nicht genutzt, wäre die Betroffenheit noch größer. Bemerkenswert ist, dass wider Erwarten die Anzahl der Menschen in der sogenannten Unterbeschäftigung weniger stark gestiegen ist als die der Arbeitslosen.“

Wie viele Menschen sind in Kurzarbeit?

Im März haben im Bezirk der Agentur für Arbeit Gießen 3692 kurzarbeitende Betriebe einen Antrag auf Auszahlung von Kurzarbeitergeld (KuG) gestellt und auch bewilligt bekommen. Das waren 862 betroffene Betriebe mehr als im Februar. Darüber hinaus wurden 634 Anträge auf Auszahlung von Saison-Kurzarbeitergeld gestellt, die auch bereits bearbeitet wurden. In der sogenannten Unterbeschäftigung im engeren Sinne ist die Anzahl der Menschen gesunken. Im März waren 25529 Menschen registriert, 533 weniger als noch einen Monat zuvor. Ein Jahr zuvor waren noch 1670 Personen weniger verzeichnet.

Männer, Frauen: Wo gibt es mehr Arbeitslose?

Nach Geschlechtern betrachtet, hat sich die Arbeitslosigkeit bei den Männern und Frauen positiv entwickelt. Die männlichen Arbeitslosen konnten im jetzt abgelaufenen Monat etwas stärker profitieren. Im Februar waren im Gießener Agenturbezirk 11038 Männer arbeitslos gemeldet. 453 männliche Erwerbslose weniger als im Vormonat. Die Arbeitslosenquote sank um 0,2 und lag danach bei 5,6 Prozent. Im Vorjahresmonat waren 1329 Männer weniger gemeldet. Die Quote lag damals bei 5,0 Prozent.

7869 Frauen waren im jetzt abgelaufenen Monat im Bereich der Agentur für Arbeit Gießen registriert. Einen Monat zuvor waren es 231 mehr. Die Arbeitslosenquote der Frauen sank um 0,1 und liegt derzeit bei 4,5 Prozent. Im Vorjahresvergleich waren damals 999 Frauen weniger arbeitslos gemeldet. Die Quote betrug seinerzeit 3,9 Prozent.

Wie geht es den jungen Menschen?

Bei der Arbeitsagentur Gießen waren im jetzt abgelaufenen Monat 1744 junge Menschen unter 25 Jahren registriert. 125 Jugendliche weniger als im Februar. Die Arbeitslosenquote sank um 0,3 Prozent auf nun 4,3. Im März des Vorjahres waren 131 junge Menschen, die auf der Suche nach einer Ausbildungs- oder Arbeitsstelle waren, weniger registriert. Damals lag die Arbeitslosenquote bei 4,0 Prozent.

Im März waren im Bezirk der Gießener Arbeitsagentur 6092 Ältere gemeldet, 77 weniger als noch im Vormonat Februar. Die Arbeitslosenquote sank um 0,1 und lag danach bei 4,6 Prozent. Im Vorjahresmonat waren 790 ältere Menschen weniger arbeitslos gemeldet. Damals lag die Quote bei 4,1 Prozent.

Welche Region profitierte am meisten von der Besserung?

Die zum Bezirk der Arbeitsagentur gehörenden Landkreise, der Landkreis Gießen, der Vogelsbergkreis und der Wetteraukreis, haben im März vom Rückgang der Arbeitslosigkeit profitiert. Nominal war der stärkste Rückgang im Wetteraukreis, prozentual im Vogelsbergkreis.

Im Kreis Gießen waren im März insgesamt 8870 Menschen erwerbslos gemeldet, 192 Arbeitslose weniger als im Vormonat. Die Arbeitslosenquote sank um 0,1 auf nun 6,0 Prozent. Im Vorjahresmonat lag die Quote bei 5,4 Prozent. Damals waren 1065 Menschen weniger registriert.

Im Wetteraukreis hat sich die Zahl der Arbeitslosen im März um 345 Personen auf jetzt 7787 reduziert. Die Quote ging um 0,2 zurück und liegt nun bei 4,6 Prozent. Im Vergleich zum Vorjahresmonat waren jetzt 1259 Erwerbslose mehr gemeldet. Seinerzeit lag die Arbeitslosenquote bei 3,9 Prozent.

Ein Gedanke zu “Weiter positiver Trend trotz Corona

  1. Ich habe von der Erholung noch nichts bemerkt ! Kommt wohl auf‘ s Parteibuch an 🙄?

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