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Robert ist das OL-Tier an diesem WochenendeEine schwarze Schönheit mit einer großen Portion Persönlichkeit

ALSFELD (ol). Auch an diesem Wochenende sucht das Alsfelder Tierheim in Zusammenarbeit mit Oberhessen-live nach einem neuen Zuhause für einen ihrer Schützlinge. Dieses Mal hofft Kater Robert auf eine liebevolle Familie.

In der Beschreibung des Alsfelder Tierheims heißt es, Robert ist einer der freilaufenden Katzen aus dem Katzenpavillon. „Er wurde durch unsere Pavillonkatze Bea mal eben mitgebracht. Auf einmal stand er da. Dünn, unkastriert, voller Zecken. Wir nahmen uns seiner an, er futterte mit und machte es sich gemütlich. Anfangs recht scheu, taute er dann doch noch auf“, so das Tierheim.

Er ist eine schwarze Schönheit mit einer großen Portion Persönlichkeit. Man könnte ihn eigentlich als Tierheimmitarbeiter bezeichnen, denn er geht überall mit hin und entspannt sich auch gerne mal im Tierheim-Büro auf seiner extra für ihn bereit gelegten Decke. Sehr gerne holt er sich von jedem seine Streicheleinheiten und schaut nach dem Rechten.
Der Tierheimalltag ist für ihn allerdings nicht optimal, denn wird es ihm zu hektisch, dann kann er sehr schnell unruhig werden. Das zeigt er sehr deutlich durch Ohren anlegen, schnellem Schwanzschlag und Starren, heißt es weiter.

Mit fremden Katzen verträgt er sich sympathiebedingt, bevorzugt hier aber Kätzinnen wobei es wirklich nach Sympathie geht. Er kann gut als Einzelkatze in ein neues Zuhause einziehen. Robert ist nur in eine Haltung mit Freigang zu vermitteln, da ihm die Freiheit sehr, sehr wichtig ist. Vor Hunden hat er überhaupt keine Angst. Er ist ein dominantes Kerlchen und weiß auch um seine Waffen und wie man diese einsetzt.

Eine konstante Bezugsperson wäre wichtig für ihn, damit er ruhiger und ausgeglichener wird. Hochgenommen werden mag er übrigens nicht, da wird der schwarze Schmuser zur Raubkatze. Aber wer weiß, vielleicht gibt sich das auch, wenn er „ankommen“ darf. Man sollte bei Robert einfach Katzenkenntnisse mitbringen. Wenn man die Katzensprache versteht, dann könne man sehr gut mit ihm umgehen.