Gesellschaft11

Glasfaserausbau im Gründchen: Gemeinsam 40 Prozent erreichenSchwärzer Jugend engagiert sich für den flächendeckenden Glasfaserausbau

GREBENAU (ol). Die TNG Stadtnetz will den Vogelsberg mit Glasfasernetz versorgen. Als Pilotgemeinden wurden Gemünden, Romrod und Grebenau gewählt. Doch damit das Netz errichtet und wirtschaftlich betrieben werden kann, braucht es die Beteiligung von mindestens 40 Prozent aller Haushalte bis zum 18. Oktober 2020. Um das gemeinsame Ziel von 40 Prozent zu erreichen, wollen die Mitglieder des Kirmesclubs Schwarz und der Jugendgruppe nun gezielt Nachbarn und Freunde ansprechen.

„Junge Menschen müssen von einem Glasfaserausbau nicht begeistert werden. Sie kennen die Vorteile und Möglichkeiten, die ein Glasfaseranschluss bis ins Haus mit sich bringt. Entsprechend gehören die Familien mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen im Gründchen zu den ersten die sich für einen entsprechenden Anschluss entschieden haben“, heißt es in der Pressemitteilung der Stadt Grebenau.

Um das gemeinsame Ziel 40 Prozent Anschlussquote zu erreichen, wollen die Mitglieder des Kirmesclubs Schwarz und der Jugendgruppe nun gezielt Nachbarn und Freunde ansprechen. Vergleichbare Kosten bei deutlich mehr Leistung seien dabei ebenso Argumente wie der kostenlose Hausanschluss im Aktionszeitraum und der Solidaritätsgedanke. Ein zukunftsträchtiger Glasfaseranschluss könne es Arbeitnehmern in der Zukunft deutlich einfacher ermöglichen im Homeoffice von zu Hause zu arbeiten und damit auch bisher nötigen Wegzug in die Ballungszentren zu verhindern. „Nicht zuletzt durch Corona wurde deutlich, dass heute eine Glasfaserinfrastruktur notwendig ist“, heißt es weiter.

Bürgermeister Lars Wicke dankte den vielen jungen Unterstützern für ihren Einsatz. Wieder einmal machen diese deutlich: „Unser Dorf und unsere Zukunft sind uns nicht egal. Wir wollen hier dauerhaft gut leben“. Wicke geht bildlich noch einen Schritt weiter: „Zum Telefonieren geht schon lange niemand mehr zur Telefonzelle – deshalb gibt es keine Telefonzellen mehr. Die Welt dreht sich weiter. Jetzt geht es um einen Glasfaseranschluss für jedes Haus. Heute holt auch niemand mehr sein Trinkwasser aus dem Ziehbrunnen.“

11 Gedanken zu “Schwärzer Jugend engagiert sich für den flächendeckenden Glasfaserausbau

    1. Nachdem ja nun alle diese Services privatisiert wurden, hat jedes Unternehmen die Chance bessere Services zu günstigeren Preisen anzubieten.
      Sie kaufen ja sicherlich Ihre sonstigen Güter des täglichen Bedarfs nicht nur bei einem Hersteller oder Lieferanten.

      10
      1
  1. wer kommt eigentlich für die schäden auf, die bei der verlegung der kabel entstehen? wer schützt die verbraucher gegen die mafia-methoden der anbieter, die nur noch sinnlose geschäfte machen wollen? am ende die politiklobbyisten, die gross rumgetönt haben?

    4
    25
    1. Otto, dein Name ist schon Programm. Gut gewählt. Wenn jetzt noch ein wenig Rechtschreibung dazukommt, werde ich glatt noch zum Fan.

      13
      2
  2. Ich finde die Initiative der Schwärzer Jugend sehr gut!
    Hoffentlich erreichen wir die Ouote von 40%!
    Die Telekom hat in Schwarz eine Glasfaserleitung durch den gesamten Ort verlegt für lediglich einen Firmenanschluss!!!! (Ursache: staatlicher Zuschuss).
    Ich hoffe, dass auch Grebenau, Udenhausen und die anderen Stadtteile die Quote der Firma TNG erreichen. Kostenlose Glasfaser bis ins Haus ist zukünftig die beste Technik und kein Vectoring der Telekom und anderer Mitbewerber.

    28
    3
  3. Diese Auto bauen die sie da an Preisen. Haben auch viele Nebenwirkungen. Vertragslaufzeit, Abhängigkeit zur TNG usw.
    Daher kann ich an die Leute im gründchen und herum appellieren Vorsichtig zu sein.
    Denn was ist wenn diese Firma mal pleite geht?

    6
    25
    1. Dann wird die Leitung entweder ein anderer Anbieter übernehmen oder man wechselt zurück zu den „Platzhirschen“, die aktuell kein Interesse daran haben die Häuser der Privatkunden anzubinden
      Ich sehe bei einem Vertragsabschluss keinerlei Risiko sondern nur Chancen.
      Denjenigen die sich diese Chance nehmen lassen ist eigentlich nicht zu helfen. Es würde die Region extrem aufwerten, übrigens auch den Verkehrswert der angeschlossenen Liegenschaften.

      17
      2
    2. Wenn die Firma pleite geht? Dann sind die Kabel vergraben – die holt niemand mehr raus.

      Und Vertragsbindung 2 Jahre, die habe ich bei der Telekom auch. Der Vertrag der TNG verlängert sich dann jeweils immer um 4 Wochen – man kann also dann immer kurzfristig kündigen.

      Außerdem wer nicht mitmachen will muss ja nicht. 100 % sind nicht das Ziel.

      40% für die Zukunft unserer Heimat.😉

      24
      3
  4. Ist den Götel überhaupt noch in den Projektkommunen von TNG aktiv? Dürfte sich doch eigentlich überhaupt nicht mehr lohnen?

    10
    2
  5. Unsere Strassen waren früher Schotterpisten und wurden irgendwann asphaltiert, das ist heute Standard. Jetzt geht es um gut ausgebaute Digitale Strassen, oder eher Autobahnen – also mitmachen und die Zukunft gestalten mit Glasfaser bis in jedes Haus.

    Übrigens die bestehenden Baugruben gehören der Telekom und Goetel.

    28
    5
  6. Kann nur hier zu sagen hoffentlich erreichen wir diese 40 Prozent nicht.
    Es reicht langsam das alle Strassen offen Baustellen sind.

    4
    43

Comments are closed.