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Öffnung Hallenbad dauert nochFreibad bleibt bis zum 30. September geöffnet

ALSFELD (ol). Gute Nachrichten aus dem Alsfelder Freibad: Es bleibt bis zum 30. September geöffnet, so dass man den Spätsommer noch in vollen Zügen genießen kann. Die Öffnung des Hallenbades lässt allerdings noch etwas auf sich warten, denn bei der Dachsanierung will man außer der eigentlich geplanten Dämmung auch die Betondecke fachgerecht sanieren, um einen späteren erneuten Aufbruch zu vermeiden.

Das Erlenbad-Team hat sich Anfang der Woche kurzfristig dazu entschieden, das Freibad dieses Jahr länger aufzulassen, als die Jahre zu vor – das Wetter spreche absolut dafür, heißt es in der jüngsten Pressemitteilung des Bades. Zumal die Wassertemperatur der Becken im Alsfelder Freibad immer gleichmäßig und wohl temperiert bei 23-24 Grad sind, sei es ein Genuss, selbst wenn es schon am Morgen oder Abend frischer ist, dort seine Bahnen zu ziehen. „Und in den heißen Mittagsstunden ist es noch mal wie im Urlaub, auf unserer schönen Freibadwiese, auf der die Erwachsenen sich nicht nur entspannt sonnen, sondern die Kinder zwischen dem Sprung ins erfrischende Wasser auch austoben können“, findet Waldemar Dullson, Betriebsleiter des Erlenbades.

Mit dieser Verlängerung sei das Alsfelder Erlenbad überregional das einzige Freibad, dass bis Ende September noch offen hat – und besonders schön sei es, dass man durch die Größe und Beckenvielzahl Kapazitäten habe, dass Besucher nicht online sich Tickets vorab sichern müssen, sondern spontan kommen und an der Kasse beziehungsweise am Automaten den Eintritt zahlen können. Das Freibad hat bis zum 30. September täglich von 8 bis 19 Uhr geöffnet – selbstverständlich unter den momentan notwendigen Hygienevorschriften und Pandemieregeln.

Mit dem Freibad zusammen kann man auch gut das Angebot der Saunalandschaft nutzen. Diese macht momentan täglich bereits um 12 Uhr auf. Durch den gemütlichen Saunagarten kann man ins Freibad gelangen und seine Saunagänge mit Freibadgenuss kombinieren. Zurzeit hat die Sauna jeden Tag bis 20 Uhr geöffnet. Neu ist, dass die Damensauna jetzt dienstags stattfindet, mittwochs dafür gemischtes Publikum geladen ist.

Mit der Freibadschließen und dem vermehrten Zuspruch auf die Sauna ändern sich dort die Öffnungszeiten zum 1. Oktober 2020. Dann öffnet die Sauna werktags wie gewohnt um 14 Uhr und hat von sonntags bis donnerstags bis 21 Uhr geöffnet. Freitags ist um 22 Uhr Badeschluss, ebenfalls am Samstag. Am Wochenende öffnet die Sauna allerdings bereits um 10 Uhr, so dass man den ganzen Tag Zeit hat, dass Wellnessprogramm zu genießen. Die beliebten Mitternachtssaunen und auch die Events können momentan aufgrund von COVID 19 nicht stattfinden.

Hallenbad bleibt zunächst noch geschlossen

Die Tarife bleiben zunächst so wie auch in der Sommerzeit, es gibt nur 4-Stunden-Tickets, damit Corona bedingt möglichst vielen Gästen die Gelegenheit gegeben werden kann, die Alsfelder Sauna zu nutzen, denn die Hygienevorschriften mit Reinigung und zulässigen Besuchern gelten nach wie vor. Neu wird auch sein, dass die Saunagäste ab Oktober direkt durch den Saunagarten zum Bewegungsbecken im Hallenbad gelangen können, um dort entspannt ein paar Bahnen im warmen Wasser ziehen zu können. Denn die große Schwimmhalle des Hallenbads wird noch einige Zeit aufgrund der laufenden Sanierungsmaßnahmen geschlossen bleiben.

Hintergrund: Es wurde entschieden, zusätzlich zu den geplanten Sanierungsmaßnahmen der Hallenbaddecke mit flächendeckender Wärmedämmung, die in der Freibadsaison erfolgte, zusätzliche Bauwerksmängel zu beheben, heißt es weiter. „Bei der Freilegung der Hallenbaddecke traten zum Teil jahrzehntealte Betonschäden zutage “, erläutert Ralf Kaufmann, der aus Sicherheitsgründen für die Gäste entschieden hat, nicht nur Betonkosmetik zu betreiben, sondern das Hallenbaddach komplett zu erneuern. Es würde natürlich keinen Sinn machen die Reparaturarbeiten für die Dämmung jetzt abzuschließen und die Betonsanierung im nächsten Jahr durchzuführen, denn dafür müsste die neue Dämmung ja wieder abgebaut werden. „Also gehen wir es sofort an,“ sagt Kaufmann.

Dieses Vorgehen wird vom Alsfelder Architekturbüro Schmidt & Strack begleitet, die Kaufmann in seiner Entscheidung unterstützen. „Wir wussten vorher schon, dass es einige kleine Schadstellen gibt. Dass bei der Freilegung aber solche Schädigungen auch im Stahl sichtbar werden, hat uns überrascht und ist für die Verzögerung der Hallenbadöffnung verantwortlich.“

Wann das Hallenbad wieder geöffnet werden kann, hänge davon ab, wie schnell die Ausschreibung Erfolg hat, Betonplatten und Träger produziert werden können und die Handwerker dann auch greifbar seien. Kaufmann: „Wir hoffen aber, dass wir dieses Jahr das Hallenbad noch öffnen können. Die zweitweise Schließung und Auflagen durch Corona haben uns schon Schwierigkeiten gemacht, jetzt auch noch das – aber wir machen das Beste daraus und hoffen auf Verständnis unsere Gäste und auch auf ihre Treue, trotz notwendiger Schließung.“

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