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Herbert Schäfer zum Ehrenortsvorsteher von Udenhausen und Heinrich Möller zum Ehrenortsbeiratsmitglied ernanntZwei Männer, die Udenhausen über Jahrzehnte geprägt haben

UDENHAUSEN (ol). Der Ortbeirat Udenhausen und die Vereinsgemeinschaft, sowie die Stadt Grebenau hatten die ehrenvolle Aufgabe zwei verdiente Mitbürger zu ehren. Ortsvorsteher Carsten Ritz organisierte im Dorfgemeinschaftshaus Udenhausen eine besondere Veranstaltungsform zu Ehren von Herbert Schäfer und Heinrich Möller, die Udenhausen über Jahrzehnte geprägt haben.

In der Pressemitteilung der Stadt Grebenau heißt es, vor neun Jahren wurden Herbert Schäfer und Heinrich Möller vom Ortsbeirat und der Vereinsgemeinschaft offiziell von Ortsvorsteher Carsten Ritz mit dem Landesehrenbrief Hessen verabschiedet, trotzdem sind sie in den Vereinen von Udenhausen bis heute immer noch aktiv. Auf Vorschlag des Ortsbeirates Udenhausen beim Ältestenrat der Stadt Grebenau wurde Herbert Schäfer zum Ehrenortsvorsteher von Udenhausen und Heinrich Möller zum Ehrenortsbeiratsmitglied ernannt, aus Dankbarkeit für die geleistete Arbeit, für Udenhausen und die gesamte Stadt.

Eigentlich werden solche Ehrungen im Rahmen einer Stadtverordnetensitzung vollzogen. Da das Interesse der Bevölkerung an den trockenen Themen der Stadtpolitik oft überschaubar sei, haben sich der Ortsbeirat und die städtischen Gremien dazu entschlossen dieser Ehrung einen eigenen besonderen Rahmen zu geben. Ortsvorsteher Carsten Ritz, Bürgermeister Lars Wicke und Chorleiter Reinhold Falk würdigten in ihren Worten die Verdienste der Beiden.

Herbert Schäfer, geboren am 9. Januar 1950 in Angenrod, war von 1989 bis 1995 im Ortsbeirat, 1997 übernahm er für 14 Jahre das Amt des Ortsvorstehers von Udenhausen von seinem Vorgänger Georg Ritz. Dieser trug 20 Jahre Verantwortung für dieses Amt. Ab 2001 engagierte sich Herbert Schäfer sechs Jahre auch als Stadtverordneter in der Stadtverordnetenversammlung der Stadt Grebenau.

Als Schnittstelle der Udenhäuser-Vereine leitete Schäfer auch die Vereinsgemeinschaft Udenhausen in diesem Zeitraum als Vorsitzender und organisierte so manches legendäres Fest wie die Dreiertreffen, Backhausfeste, Grenzfeste und das Maibaumaufstellen. Zu erwähnen sei auch, dass er jahrzehntelang in allen Udenhäuser Vereinen tätig war und heute noch aktiv als Tuba-Spieler im Posaunenchors Udenhausen.

Heinrich Möller, geboren am 21. Dezember 1943 in Udenhausen, war seit 1977 im Ortsbeirat, nur mit Ausnahme von 1993 bis 1997, wo er vier Jahre lang im Magistrat tätig war – das heißt er war ganze 34 Jahren in der Kommunalpolitik in Grebenau und Ortspolitik für Udenhausen tätig. Nebenbei müsse noch erwähnt werden, dass er über 60 Jahre im Posaunenchor war und pflichtbewusst seine Übungsstunden und Auftritte wahrgenommen hat und genauso war „Heini“, wie er auch genannt wird, über vier Jahrzehnte im Vorstand des Schützenvereins tätig.

Die gesamte Vereinsgemeinschaft und der Ortsbeirat schätzen noch heute das ehrenamtliches Engagement der Beiden. Also kurz gesagt, Udenhausen habe den beiden viel zu verdanken, dass sie so lange „zur Stange“ gehalten haben, für die Bürger von Udenhausen werden die beiden immer ein Vorbild sein, heißt es weiter. Der Ortsbeirat sowie die Vereinsgemeinschaft wünschen sich, dass sie weiterhin am Dorfleben von Udenhausen teilnehmen, mit derselben geselligen Art, wie man das von Herbert Schäfer und Heinrich Möller jahrzehntelang kennt.

Neben den Urkunden von der Stadt Grebenau durch Bürgermeister Lars Wicke, überreichte Ortsvorsteher Carsten Ritz noch einen Geschenk-Gutschein vom Touristikcenter Alsfeld. Als Dankeschön erhielten die Ehefrauen Monika Schäfer und Marga Möller einen Blumenstrauß vom Ortsbeirat, weil sie viele Abende geduldig auf ihre Männer warten mussten.Zum Schluss der offiziellen Veranstaltung bedankte sich Ortsvorsteher Carsten Ritz beim Posaunenchor Udenhausen für das Ständchen und bei den Helfern des Abends.

Anmerkung der Redaktion: Der Artikel – und entsprechend auch der darin behandelte Inhalt – bezieht sich auf eine Zeit vor der Corona-Krise, ehe Kontakteinschränkungen, Schulschließungen und andere Regeln in Kraft traten.