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Wohlleben-Film mit Info-Abend über den Dannenröder Wald im Lauterbacher Lichtspielhaus am 21. Februar um 19.30 UhrEinblick in „Das geheime Leben der Bäume“

LAUTERBACH (ol). Einen Einblick in „Das geheime Leben der Bäume“ gibt das Lauterbacher Lichtspielhaus am Freitag, den 21. Februar ab 19.30 Uhr. Der gleichnamige Film von Peter Wohlleben wird begleitet von einem Vortrag mit PowerPointPräsentation von Aktivisten aus dem Dannenröder Wald. Sie würden die Geschichte der Waldbesetzung erläutern, die „Zerstörungen zeigen, die der Bau der A49 in diesem noch vergleichsweise gesunden Forst anrichten würde“ und die Ausblicke auf mögliche Alternativen und vieles mehr geben.

Ergänzt werde die Veranstaltung mit einem Weinstand des „Lauterbacher Weinkontors“ sowie einem Infotisch des BUND Kreisverbandes Vogelsbergkreis in Zusammenarbeit mit den Waldbesetzern. So aus der Veranstaltungsankündigung. Plätze können im Lauterbacher Lichtspielhaus reserviert werden.

Darum geht es in dem Film

Die ganze Welt spricht über die Umwelt und hört dabei oft der Natur selbst gar nicht zu. Ein Mann hat sich zur Aufgabe gemacht, das zu ändern, und damit Millionen erreicht. In „Das geheime Leben der Bäume“ öffnete Peter Wohlleben die Augen über die verborgene Welt des Waldes. Constantin Film bringt den Bestseller jetzt auf die große Leinwand – ein unterhaltsames Portrait, bildgewaltig und faszinierend.

Als Peter Wohlleben 2015 sein Buch „Das geheime Leben der Bäume“ veröffentlicht, stürmt er damit über Nacht alle Bestsellerlisten: Wie der Förster aus der Gemeinde Wershofen hat noch niemand über den deutschen Wald geschrieben. Auf unterhaltsame und erhellende Weise erzählt Wohlleben von der Solidarität und dem Zusammenhalt der Bäume und trifft damit bei seiner stetig wachsenden Lesergemeinde einen Nerv: In Waldführungen und Lesungen bringt er den Menschen diese außergewöhnlichen Lebewesen näher.

Wohlleben reist nach Schweden zum ältesten Baum der Erde, er besucht Betriebe in Vancouver, die einen neuen Ansatz im Umgang mit dem Wald suchen, er schlägt sich auf die Seite der Demonstranten im Hambacher Forst. Weil er weiß, dass wir Menschen nur dann überleben werden, wenn es auch dem Wald gut geht – und es bereits Fünf vor Zwölf ist.

Unter der Regie von Jörg Adolph („Elternschule“) und begleitet von einmaligen Naturaufnahmen von Jan Haft („Das grüne Wunder“) kam der Bestseller im Januar ins Kino. Die fesselnde Dokumentation gebe einen faszinierenden Einblick in das komplexe Zusammenleben der Bäume und folgt gleichzeitig Peter Wohlleben dabei, wie er auch außerhalb der Landesgrenzen für ein neues Verständnis für den Wald wirbt. Auf diese Weise entstand ein ebenso intimes wie humorvolles Porträt.