Verkehr2

Vortrag der Rosa-Luxemburg-Stiftung am 18. Februar im Hotel Klingelhöffer in Alsfeld„Verkehrswende – wie kann das gelingen?“

ALSFELD (ol). Der Rosa-Luxemburg-Club Vogelsberg setzt seine Veranstaltungsreihe fort. Am Dienstag, den 18. Februar, geht es im Hotel Klingelhöffer um das Thema „Verkehrswende – wie kann das gelingen?“.

In der Veranstaltungsankündigung heißt es, die Deutsche Umwelthilfe wurde in den letzten Jahren nicht zuletzt durch ihre Klagen für Fahrverbote in Städten bekannt, die durch besonders hohe Stickstoffemissionen belastetet sind. Auch bei der Aufdeckung des Dieselskandals spielte die Organisation eine wichtige Rolle.

Weiter heißt es: weniger bekannt sei, dass der Verein sich seit über 40 Jahren dem Schutz der Umwelt und der Verbraucher widmet. Angesichts der Diskussionen um den Lückenschluss für die A 49, die geplante Umgehungsstrasse für Wartenberg und Lauterbach, die über dem Grenzwert liegenden Stickoxidwerte in Alsfeld aber auch einer stärker werdenden Bewegung für eine grundlegende Trendwende in der Verkehrspolitik hat man Dorothee Saar von der Deutschen Umwelthilfe eingeladen, zum Thema „Verkehrswende – wie kann das gelingen?“ mit uns zu diskutieren.

Dorothee Saar leitet den Bereich Verkehr und Luftreinhaltung bei der Deutschen Umwelthilfe. Der Eintritt ist frei.

2 Gedanken zu “„Verkehrswende – wie kann das gelingen?“

  1. „Auf dem Land – wie im Vogelsberg – gibt es keinerlei Alternative zum Individualverkehr.“
    So ist es! Und das bestätigen sogar die Wende-Planer aus Kreisen der Wissenschaft. Insbesondere die älteren Mitbürger können nur so ihre Mobilität erhalten. Und ihre zumeist älteren PKWs haben – allein aufgrund des langjährigen Einsatzes – allemal einen kleineren CO2-(Reifen)-Abdruck als Batterieautos oder die Gesundheitslatschen der Leute von der Deutschen Umwelthilfe!

  2. Klar kann man das Autofahren noch mehr verteuern. Nur zu. Dann verschwindet wirklich auch der allerletzte Mensch hier. Wieso ist es so schwer zu akzeptieren, daß Verbote völlig kontraproduktiv sind und Leute nur verärgern? Ich kann gut verstehen, daß Anwohner in Frankfurt kein Interesse an der Verkehrsbelastung haben. Aber sie sind es nunmal selbst, die in ihre Autos steigen und dazu beitragen. Auf dem Land – wie im Vogelsberg – gibt es keinerlei Alternative zum Individualverkehr. Es ist einfach lächerlich zu glauben, daß Menschen ihre Standards zurückschrauben und nun plötzlich auf Bus und Bahn umsteigen. In Freiensteinau-Salz genausowenig wie in Alsfeld-Eudorf. Alleine darüber nachzudenken ist verschwendete Lebenszeit.

Comments are closed.