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Polizeipräsidium Osthessen kündigt verstärkt Kontrollen in der Faschingszeit anKein Fasching am Steuer

VOGELSBERG (ol). Die fünfte Jahreszeit hat je nach geografischer Lage viele Namen: Fasching, Fastnacht oder Karneval. Man verbindet sie mit Spaß, Party, feucht-fröhlich und ausgelassenen Feiern. Doch im Anschluss an die Faschingsveranstaltung kommt es immer häufiger zu Alkoholfahrten und daraus bedingte Unfälle. Genau das will die Polizei Osthessen verhindern und kündigt deshalb verstärkte Kontrollen in der Faschingszeit an, um die Sicherheit im Straßenverkehr zu verbessern.

In der Pressemitteilung der Polizei heißt es, das Unfallrisiko verdoppelt sich ab einem Promille-Wert von 0,5, bei 0,8 steigt es um das vierfache und bei 1,6 sogar auf das 18-fache. Dabei bezieht sich die Polizei auf Statistiken des Bunds gegen Alkohol und Drogen im Straßenverkehr. Des Weiteren dürfen die Jecken und Narren nicht vergessen, dass sich der Promille-Wert vom Abend nach wenigen Stunden Schlaf nicht vollständig abgebaut habe und somit auch bei einer Fahrt am nächsten Tag Auswirkungen haben könne.

„Die Polizei möchte, dass Sie alle sicher und gesund nach Hause kommen. Dann
steht dem Spaß und der Feier nichts mehr im Wege“, heißt es in der Pressemitteilung. In diesem Zusammenhang rät ihre Polizei: Genießen Sie die närrische Zeit und feiern Sie friedlich nach Lust und Laune – aber ohne Alkohol und Drogen am Steuer!

Besprechen Sie im Vorfeld, wer auf den Genuss von Alkohol verzichtet oder wie Sie anderweitig nach Hause kommen. Greifen Sie nach Alkoholgenuss auf öffentliche Verkehrsmittel und Taxen zurück. Unterschätzen Sie auch am Tag danach nie die Wirkung von Restalkohol. Der Körper baut nur etwa 0,1 Promille pro Stunde ab. Zu Ihrer eignen Sicherheit steigen Sie bitte nie in ein Fahrzeug ein, wenn Sie das Gefühl haben, dass der Fahrzeugführer unter Alkohol- und Drogeneinfluss steht.


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