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„BirdMountaineers" aus dem Vogelsberg nehmen an "The European 5000 Rallye" teil und sammeln Spenden für Schottener Ortsverband des Deutschen KinderschutzbundesMehr als 6.000 Kilometer für den guten Zweck

VOGELSBERG (ol). Vom Meeresspiegel auf über 3.000 Meter Höhe. Von -5 bis +35 Grad. Vom Ski-Overall zu Badehose. „The European 5000 Rallye“, das sind schneebedeckte Berggipfel, staubiger Wüstensand, türkisfarbene Brandung auf abgelegenen Pisten des alten Europas. Und ein großes Spenden-Sammeln. Mit dabei sind auch Michael Altmüller, Matthias Monien und Torsten Jost, das Team „BirdMountaineers“ – also ein Vogelsberger Team. Und das sammelt jetzt schon vorab fleißig Spenden, um den Schottener Ortsverband des Deutschen Kinderschutzbundes zu unterstützen.

In der Pressemitteilung heißt es, die „BirdMountaineers“ aus dem Vogelsberg, starten in diesem Jahr bei der European5000 Adventure Rally durch Südeuropa. Start ist am 7. September in der Nähe von München und Ziel, nach mehr als 6.000 Kilometern in Amsterdam.

Das Team besteht aus Michael Altmüller aus Schotten, Matthias Monien, ursprünglich aus Rainrod, wohnt aber jetzt in Roßdorf bei Darmstadt, Torsten Jost aus Ulrichstein und dem VW T3 Multivan. Die gesamte Rally steht unter dem Motto „Spenden sammeln für einen guten Zweck“.

„Im Rahmen unserer Teilnahme an dieser Rally müssen wir neben der Startgebühr, die wir bereits geleistet haben und die auch einem guten Zweck zu Gute kommt, weitere Spenden sammeln“, führt Matthias Monien aus. „Wir haben uns als Ziel 2.000 Euro gesetzt, die der kleinen Ortsverband des Deutschen Kinderschutzbund in Schotten erhält“, erläutert Matthias Monien. „Da wir selber ja keine Spenden sammeln und Bescheinigungen ausstellen können, läuft das alles über die Spendenplattform ‚Betterplace’“.

Bis Weihnachten 2018 bereits 1.000 Euro gesammelt

Marianne Zimmer, die Leiterin des Ortsverbands, habe es gar nicht glauben können, als sich die drei bei Ihr Ende vergangenen Jahres meldeten. Aber schnell war klar, wie ernst es gemeint war, als bis Weihnachten 2018 bereits knapp 1.000 Euro an Spenden, auch mit einer spontanen Vogelsberg-Kalender Aktion mit Unterstützung von Manuela Voigt aus Rainrod, zusammenkamen.

Der kleine Ortsverband sei auf Spenden angewiesen, um seine Arbeit, wie beispielsweise Weihnachtspakete für bedürftige Familien und Kinder im Raum Schotten, Leseförderung an der Grundschule Schotten, Willkommenspakete für Frühchen und Hausaufgaben- und Ferienbetreuung an der Grundschule durchzuführen. Daneben würden auch alle zwei Jahre die Kinder aus Tschernobyl in Schotten betreut. All das koste viel Geld, daneben fallen viele laufende Kosten an, wie für das Fahrzeug oder die anteiligen Kosten am Mehrgenerationen-Haus in Schotten.

Und finanziert werden könne das nur durch die wenigen Mitgliedsbeiträge der aktuell gerade einmal 70 Mitglieder und durch Spenden – und da zähle jeder Euro. „Das Team mit der Startnummer 56, die „BirdMountaineers“ braucht noch Eure Hilfe. Das selbstgesteckte Ziel von 2.000 Euro wollen sie noch bis zum Start am 6. September in Schotten vervollständigen. Also zählt hier jeder Euro und jede Spende für die selbstverständlich auch von Betterplace, der Spenden-Platform, Spendenquittungen erstellt werden“, heißt es in der Pressemitteilung. Die Spenden, so stellt das Vogelsberger Team klar, seien zu 100 Prozent für den guten Zweck und kein Sponsoring.

Wenn Sie die Vogelsberger unterstützen möchten, über folgenden Link kann für den guten zweck des Teams gespendet werden.

Zum Hintergrund

Das Team startet mit etwa 200 weiteren Teilnehmern in der Nähe von München. Von dort geht es über die Alpen, durch Österreich, Schweiz, Italien, Frankreich, Andorra, Spanien mit den Pyrenäen und wieder zurück nach Frankreich, Belgien und Holland. Mit An- und Abreise mehr als 6.000 Kilometer. Mehr Abwechslung geht nicht! Und das alles für den guten Zweck. Bedingungen sind keine Navis, keine GPS Systeme, keine Autobahnen. Auf der Strecke können Aufgaben gelöst werden und das Fahrzeug muss mindestens 20 Jahre alt sein.

„Wir erobern das alte Europa auf ganz neuen Wegen bei dem ursprünglichsten Roadtrip unseres Lebens. GPS und Navi bleiben zuhause und wir lassen uns von unseren Sinnen und guten alten Hilfsmitteln wie Karte und Kompass über mehr als 6.000 Kilometer einmal durch das Herz Europas leiten“, sagte Michael Altmüller. Der VW T3 Mutivan wurde vor kurzem noch intensiv für dies Tour im Autohaus am Stausee „fit“ gemacht. Jetzt geht es an die Feinarbeiten und Detailplanungen.

4 Gedanken zu “Mehr als 6.000 Kilometer für den guten Zweck

  1. Ich finde das super! Je mehr ihr solche Karossen fahrt, desto länger bleibe ich ein Fernsehstar, muss nicht mehr zur Schule und auch nicht arbeiten. Super Leben für mich!

    1. Tagesschau und Presseclub
      graden meinen Sonntag up!
      Und jetzt auch noch diese sprühenden Gedanken für den guten Zweck. Super Leben auch für mich. Denn ich bin Avocado-Aktivist! Ja, das ist etwas ganz Besonderes, wird mich im Vogelsberg weltberühmt machen und thematisiert zentral den Zusammenhang zwischen der Trockenheit in Chile, Mexico und anderswo und dem Mode-Superfood Avocado, das sich auch Veganer und andere Weltenretter derzeit faustdick auf ihr glutenfreies Knäckebrot schnipseln. Alle Spenden also ab jetzt zu mir! Denn es gibt einen neuen Umwelt-Aktivisten-Trend, bei dem Greta die dünnen Zöpfe zu Berge stehen dürften! Thema ab jetzt: Weltuntergang durch Avocado-Verzehr statt durch Flugverkehr! Zeigt den unduldsamen Veggies und Umwelt-Bloggern endlich die rote Avocado-Card! Schnittlauch makes the World go round!

      1. Geiler Kommentar!
        Aida und Ryanair
        Schaden unserer Umwelt schwer
        Nicht nur Fleisch, auch das Gemüse
        Geht der Umwelt auf die Düse
        Und so komm ich zu dem Schluss
        Dass man Schnittlauch essen muss!

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