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Freiwillige Feuerwehr der Stadt Romrod übteGroße Löschübung vom Löschzug Romrod

ROMROD (pw). Der Löschzug Romrod der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Romrod führte am Donnerstagabend eine große Löschübung durch. Das Szenario sah den Dachstuhlbrand einer landwirtschaftlichen Halle im Gewerbegebiet an der großen Au vor.



Für die Bekämpfung der fiktiven Flammen verlegten die Feuerwehrleute eine über 300 Meter lange Schlauchleitung an die Antreff, dort wurde das Wasser mit einer Pumpe entnommen (Anmerkung der Redaktion: Die Übung fand vor dem offiziellen Wasserentnahmeverbot aus öffentlichen Gewässern statt). Den angenommenen Dachstuhlbrand bekämpften die Brandschützer mit insgesamt vier Strahlrohren.

An dem Training unter der Leitung von Wehrführer Heiko Heilbronn nahmen rund zwanzig Feuerwehrleute teil, die in zwei Abschnitten übten. Der erste Abschnitt unter der Führung von Stefan Bing sorgte für die Wasserversorgung, der zweite Abschnitt unter der Führung von Philipp Weitzel führte die Brandbekämpfung durch.

Zugführer Heiko Heilbronn bei der Übungsführung mit dem durch den Förderverein gespendeten taktischen Foliensystem. Foto: Philipp Weitzel

Der Förderverein der Feuerwehr übergab anlässlich der Löschübung verschiedene Hilfsmittel zur Einsatzführung, dazu zählten unter anderem spezielle Markierungsstifte für technische Hilfeleistungen sowie ein taktisches Foliensystem zur Lageführung. Nicht nur darüber zeigten sich die Übungsteilnehmer erfreut, denn die Inhaber der landwirtschaftlichen Halle luden im Anschluss zu einem Imbiss ein.

„Wir möchten auf diesem Weg ein Dankeschön an die ehrenamtlichen Frauen und Männer der Freiwilligen Feuerwehr richten, die täglich für unsere Sicherheit sorgen“, so Markus Becker von der Siliergemeinschaft stellvertretend.

Das Staffellöschfahrzeug vom Typ StLF 20/25 der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Romrod. Foto: Philipp Weitzel

2 Gedanken zu “Große Löschübung vom Löschzug Romrod

  1. Steht da nicht im Text, dass die Übung letzte Woche vor dem Entnahmeverbot war? Aus meiner Sicht ist es sehr sinnvoll, dass die Feuerwehr solche Übungen auch bei Trockenheit durchführt! Wo soll im Ernstfall das Wasser herkommen? Es muss überprüft werden, ob es auch bei Trockenheit genug Wasser in den Bachläufen für die Brandbekämpfung gibt! Und falls nicht, müssen Alternativen gesucht werden! Außerdem wird das Wasser bei solchen Übungen offensichtlich nicht verbraucht, sondern fließt in den Bach zurück. So wie das auf den Fotos aussieht, sind da 4 C Rohre im Betrieb. Also 800 Liter pro Minute. Wie lange wird da gespritzt worden sein? Eine Viertelstunde? Man muss auch mal alles in Relationen sehen. Das Krankenhaus in Alsfeld verbraucht täglich mehr als 60.000 Liter Trinkwasser, die Stadt Frankfurt täglich über 240.000.000 Liter Trinkwasser, für die Herstellung der Batterie eines Elektroautos werden bis zu 30.000 Liter Solewasser benötigt. Was sind da die paar Liter Bachwasser in Romrod? Danke an die Frauen und Männer, die da bei der Übung ihre Freizeit für die Sicherheit anderer geopfert haben! Macht Euch nix aus so Jäger-Kommentaren!

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  2. Bei dieser Trockenheit,wo überall Wasser gespart,kein Wasser aus den Bachläufen entnommen werden soll,hätte man auf eine Nassübung verzichten sollen.

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