Foto: DRK Romrod

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Dr. Eugene Etse des Togoischen Roten Kreuzes zu Besuch im DRK-Kreisverband AlsfeldEin Austausch über die weltweite Rotkreuzarbeit

ROMROD (ol). Ein Gedankenaustausch über die Rotkreuzarbeit weltweit fand am vorletzten Maiwochenende im DRK-Heim in Romrod statt. Anlass hierfür war der Besuch von Dr. Eugene Etse, einem Vertreter des Togoischen Roten Kreuzes, der sich aktuell auf einer Europareise mit Rotkreuz-Hintergrund befand.


Der Kontakt war durch den Romröder DRK-Vorsitzenden Jörg Gaudl entstanden, der sich im vergangenen Jahr auf eine Bildungsreise nach Togo begeben hatte und dort von ihm durch das Land geführt worden war, heißt es in der Pressemitteilung des DRK Romrod. Der Austausch war der Abschluss eines viertägigen Programms, das man für den Gast organisiert hatte um ihn einen Einblick in die hiesigen Angebote und Aktivitäten des Roten Kreuzes zu geben.

Neben dem Geschäftsführer des DRK-Kreisverbandes Alsfeld, Thorsten Ellrich, und dem Zugführer des 1. Betreuungszuges des Vogelsbergkreises, Jürgen Geissler, nahm auch Präsident des DRK-Landesverbandes Hessen, Norbert Södler am Treffen teil und überbrachte Grüße und ein kleines Präsent. In entspannter Atmosphäre bei Kaffee und Kuchen tauschte man sich über die Erfahrungen der vergangenen Tage aus, bevor man den Gast schließlich aus dem Vogelsberg verabschiedete.

Vielfältiges Programm organisiert

Um möglichst viele Einblicke gewähren zu können hatte Kreisbereitschaftsleiter Ulf Immo Bovensmann in Zusammenarbeit mit dem DRK Romrod ein breit gefächertes Programm organisiert. Hierzu zählten neben dem Besuch des DRKs in Frankfurt und der Messe RettMobil in Fulda auch der Besuch einer Blutspende in Mücke Nieder-Ohmen und die Besichtigung der Einsatzfahrzeuge des Betreuungs- und Sanitätszuges.

Bereitschaftsleiter des DRK Romrod Robin Steih, Präsident Södler, Dr. Etse, Zugführer Jürgen Geissler und Kreisgeschäftsführer Thorsten Ellrich. Fotos: DRK Romrod

Bei den Gesprächen mit den Ansprechpartnern vor Ort seien immer wieder die in Togo herrschenden Probleme, wie mangelnde Hygiene und Krankheiten wie Malaria deutlich geworden. Zudem standen die Moderne Medizintechnik in Deutschland und das kaum vorhandene Equipment in Togo immer wieder im Kontrast zueinander. So stellte der Gast zum Beispiel heraus, dass es in ganz Togo nur eine einzige vernünftige Puppe zur Schulung der Herz-Lungen-Wiederbelebung gebe.

Der Gast habe sich gegenüber dem vielfältigen Engagement sehr angetan gezeigt. Kreisbereitschaftsleiter Bovensmann stellte abschließend heraus, dass es ohne die Vielzahl an ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern nicht möglich sei, solch eine Arbeit zu leisten. Während man in Togo zwar zahlreiche ehrenamtliche Helferinnen und Helfer habe, aber fast kein Equipment, so sei es hier genau anders herum. Man bekomme zwar modernes Equipment durch das Land und durch die eigenen Mittel zur Verfügung gestellt, es sei aber in der heutigen Zeit schwierig und deshalb besonders wichtig, die Bevölkerung noch zur ehrenamtlichen Arbeit zu Gunsten ihrer Mitmenschen zu bewegen.

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Sollten Sie Interesse an der Mitarbeit am im Roten Kreuz haben können Sie sich an die Geschäftsstelle des DRK-Kreisverband Alsfeld  wenden. Unter der Telefonnummer 06631919910 erfahren Sie mehr über die Möglichkeiten, sich im Roten Kreuz ehrenamtlich zu engagieren.

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