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Drei Alsfelder Cross-Sportler traten beim 2. Mühlenkopfkraxler in Willingen an450 Meter, 156 Höhenmeter und bis zu 38-Grad Steigung

ALSFELD/WILLINGEN (ol). Drei Athleten der Cross-Sports-Abteilung vom Alsfelder Tiger and Dragon Club stellten sich vor Kurzem der „einzig wahren Herausforderung“ und traten als Staffel „King & Queens“ beim 2. Warsteiner Mühlenkopfkraxler in Willingen an – mit Erfolg.



In der Pressemitteilung des Vereins heißt es, seit Wochen hatten die drei Sportler gezielt darauf hingearbeitet und zuzüglich zu ihren regelmäßigen Cross-Sports-Einheiten noch unter anderem vermehrt Geländeläufe, Treppensprints, Bergaufläufe und -sprints mit teilweise schweren Arbeitsschuhen und einmal sogar einer Fahrt nach Willingen, um am Aufsprunghang der Schanze zu trainieren, in ihre Vorbereitungen aufgenommen.

Die Mühlenkopfschanze, ihres Zeichen die größte Großschanze der Welt, galt es umgekehrt vom Auslauf bis ganz nach oben zum Anfang der Anlaufspur, dem sogenannten „Adlerhorst“, möglichst schnell zu erklimmen. Von insgesamt 450 Metern bei 156 Höhenmetern mit bis zu 38-Grad Steigung blieben für jeden 150 Meter und diese kurzzeitige extreme Belastung verlangte von den Athleten alles ab.

Dirk Schmidt in Aktion. Fotos: Tiger and Dragon Club Alsfeld

Den Anfang machte Julia Böhler vom Start im Auslaufbereich, wo es praktisch mit dem ersten Schritt schon leicht bergauf ging und übergab nach 150 Metern bei Wechselpunkt 1 an Dirk Schmidt, der mit dem Mittelteil das steilste und anstrengendste Stück bis wenige Meter unter dem Schanzentisch zu bewältigen hatte.

Dort, an Wechselpunkt 2, übernahm Kerstin Bonnard  und brachte das Rennen über die Rampe und die Anlaufspur bis nach ganz oben ins Ziel – mit Endergebnis Platz 7 von 17 in der Mixed-Wertung. Ausgepumpt, mit zitternden Beinen und brennenden Lungen traf man dann unten wieder freudig aufeinander und erholte sich.

Die drei Cross-Sportler vor der Mühlenkopfschanze.

Mit etwa 1.800 Zuschauern, tollem Wetter, lockerer Atmosphäre und buntem Rahmenprogramm, war es eine rundum gelungene Veranstaltung und die drei Alsfelder Athleten sind sich jetzt schon einig, nächstes Jahr wieder anzutreten. Für Kerstin Bonnard, die sich auf den Redbull400 Ende Juli vorbereitet, war das ein toller Teil-Trainingslauf unter Wettkampfbedingungen und die nächste Schanze wartet schon – Mitte Juni in Thüringen