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Kirtorfs Nachwuchs bei der Freiwilligen FeuerwehrRetten, Löschen, Bergen und Schützen

KIRTORF (pw). Kirtorfs Kindergartenkinder und Grundschüler erlebten in den vergangenen Tagen viel Spiel, Spaß und Wissen bei der Freiwilligen Feuerwehr. Unter anderem mit Feuerwehr-Plätzchen in Hydranten- und Drehleiterform wurden die Mädchen und Jungen am Kirtorfer Feuerwehrhaus empfangen. Über drei Tage erfuhren die 45 Kinder dort alles über den Brandschutz sowie die Hilfeleistung und erhielten am Ende ein Diplom.

„Alle waren mit Feuereifer bei der Sache, als es um das Motto Retten, Löschen, Bergen und Schützen ging“, sagte Susanne Sturm. Die Oberlöschmeisterin ist die Fachbereichsleiterin für Brandschutzerziehung und Brandschutzaufklärung der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Kirtorf. Wie sie schilderte, wurde unter anderem das richtige Absetzen eines Notrufes mit einem präparierten Telefon geübt. „Wer? Wo? Was? Wieviel? Warten? Das sind die elementaren W-Fragen bei einem Notruf“, sagte die Brandschutzerzieherin.

Sie erklärte mit ihrem Team um Udo Brosig, Melanie Zarges-Graf, Heiko Korell, Nico Müller und Jörg Engel auch, wo die Flamme einer Kerze am wärmsten ist oder wie man sie richtig anzündet. Das sogenannte Rauchhaus zur Simulation von Bränden war ein Höhepunkt für die Kinder, mit ihm wurde anschaulich vermittelt, wie sich ein Brand ausbreitet und wie man sich dann richtig verhält.

Sichtlichen Spaß hatten die Kinder bei der Erkundung der Einsatzfahrzeuge und Ausrüstungsgegenstände der Feuerwehr. Ein Feuerwehrtrupp unter Atemschutz führte seine Schutzausrüstung vor und erklärte den Kindern die Funktion der Pressluftatmer mit den leuchtend gelben Flaschen auf dem Rücken. Zudem wurden die Kinder in der Verwendung von sogenannten Brandfluchthauben geschult, die Feuerwehrleute im Brandfall zur Rettung von Menschenleben einsetzen.