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Kreispokal-Finale in BrauerschwendDer SV Hattendorf holt den Kreispokal

VOGELSBERG (ol). Nach zweimaliger Terminverschiebung war es am Dienstagabend endlich so weit: Das Finale des Kreis-Pokals stand auf dem Programm. Die beiden Finalisten: Der Kreisoberligist aus Hattendorf und die Gruppenligisten aus Leusel. Wer sollte in die Fußstapfen der FSG Homberg/Ober-Ofleiden treten?



Eines muss man sagen: Die SpVgg. Leusel hatte es deutlich schwieriger, den Platz im Finale zu ergattern, denn die Grün-Weißen mussten sich unter anderem Gegen das Spitzenteam der A-Liga, Ohmes/Ruhlkirchen, gegen den Titelverteidiger aus Homberg/Ober-Ofleiden und gegen den Kreisoberligisten-Nachbar aus Altenburg durchsetzen.

Die Hattendörfer  konnten beispielsweise erst in der Verlängerung einen Sieg gegen die FSG Ober-Ohmen/Ruppertenrod/Ulrichstein erzielen, glänzten jedoch in der Partie gegen die SG Grebenau/Schwarz mit einem 13:3 Kantersieg. Zwei Siege gab es geschenkt: die SG Romrod/Zell und die SG Groß-Eichen/Atzenhain traten im Viertelfinale und Halbfinale erst gar nicht an.

Am Dienstagabend stand dann endlich das Finale zwischen dem SV Hattendorf und der SpVgg. Leusel auf dem Programm. In der ersten Halbzeit kam die Caliskan-Elf zwar besser ins Spiel, doch trotz einiger Chancen blieb ein Treffer aus. Nicht so beim SV Hattendorf, mit der ersten Chance für die Kreisoberligisten fiel durch Lion Rettig das erste Tor und brachte die Hattendörfer kurz vor dem Seitenwechsel in Führung.

Nach der Halbzeitpause kam nochmal richtig Feuer ins Spiel, auf beiden Seiten wurden gelbe Karten verteilt, Tore fielen allerdings nicht. So konnte beispielsweise in der 55. Minute eine gute Chance für Marius Eifert und Lukas Ruppel nicht umgesetzt werden. Leusel versuchte weiter zu drücken, große Chancen blieben allerdings aus. Somit endete die finale Partie um den Kreispokal mit einem 1:0 für die Kreisoberligisten aus Hattendorf.