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28. Mücker Faschingsumzug lockte rund 10.000 BesucherEin Faschingspektakel, das seinesgleichen sucht

MÜCKE (ol). Die Sonne hatte sich versteckt und graue Regenwolken verdeckten den Himmel, während es am Boden feucht-fröhlich zuging. Schlümpfe, Ghostbusters, Clowns, Wikinger, Piraten und große und kleine Gardetänzerinnen zogen dort durch die Straßen, feierten in ausgelassener Stimmung, warfen Kamelle und sorgten für ein schier buntes Treiben von Flensungen bis nach Merlau.

„Achdung de Zuch Kimmt“ steht auf der Frontlokomotive des mit Abstand größten Faschingsumzugs im Vogelsberg – und der schlängelt sich von Flensungen bis nach Merlau und ist ein Faschingsspektakel, das seinesgleichen sucht: Der Faschingsumzug in Mücke oder aber „Mücker Umzuch“ genannt. 3,5 Kilometer lang ist der Weg, 1,4 Kilometer lang der Festzug mit über 1600 aktiven Teilnehmern und über 100 Zugnummern und rund 50 Motivwägen.

Zum 28. Mal schlängelte er sich an diesem frühen Sonntagnachmittag – genauer: seit 13.11 Uhr – von Flensungen nach Merlau und ist als Faschings-Highlight weit über die Grenzen der Region bekannt. Kein Wunder also, dass der Umzug auch in diesem Jahr wieder,und trotz regnerischem Wetter, über 10.000 verkleidete Besucher in die beiden Orte der Vogelsberg-Gemeinde zog – ein echter Besuchermagnet eben.

Die Aktiven auf den Wägen sorgten für gute Stimmung und jede Menge Kamelle für die Zuschauer. Alle Fotos: ts

Und so säumten kostümierte Cowboys, kleine Prinzessinnen, große Soldaten, lustige Minions in Regencapes und natürlich allerhand kuschelige Tiere aus allen Ländern die Straßen, bewunderten die bunten Festwägen, die Kostüme der aktiven Narren und sammelten süße Kamelle, die mit „Helau“ und Konfetti von den Wägen geworfen wurden.


Und dort oben auf den bunten, aufwendig gebauten Festwägen standen viele echte Fassenachter, Faschingsprinzenpaare und einfallsreiche Gruppen, die fröhlich für Stimmung und Musik sorgten und den Zug bereicherten. Gekommen waren sie alle auch in diesem Jahr wieder auf Einladung der Veranstalter, der Flensunger Faschingsverein und die Merlauer Carnevals Vereinigung (MCV). Gruppen und Vereine aus Grünberg, Reiskirchen, dem Raum Gießen, aber auch aus Groß-Felda, Atzenhain, Ehringshausen, Ulrichstein und vielen weiteren Ortschaften, zeigten sich in diesem Jahr im Zug.

Über 10.000 Besucher zog es trotz Regen nach Merlau und Flensungen, wo sich der bunte Zug durchschlängelte.

Dass der Mücker Umzug einmal so groß sein würde, damit hatte man wohl 1991, als der Umzug zum ersten mal stattfinden sollte, noch nicht gerechnet. Damals fiel er zwar aufgrund des Golfkrieges aus, doch ein Jahr später startete er und hat sich seit dem nicht nur als Faschingstradition in der Gemeinde Mücke, sondern auch als Faschingshighlight für die Region entwickelt. Mit Recht und auch mit ein bisschen Stolz kann man sagen, dass der Mücker Umzug zu Fasching, eines der größten Karnevals-Events in der Region ist.

Weitere Eindrücke von Mücker Umzug:

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2 Gedanken zu “Ein Faschingspektakel, das seinesgleichen sucht

  1. Aber Konrad Duden scheint schon immer einen großen Bogen um Mücke gemacht zu haben. Jesus kam nur bis Eboli. Und der kleine Hans-Berthold 1951-1953 nur bis zur 3. Klasse Dorfschule in Mücke/Nieder-Ohmen.

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  2. Schade nur,dass Hr4 es noCh nicht mitbekommen hat ,dass es ausser Giessen und Fulda der Umzug in Mücke einer der größten ist hier in der Region und dass einer der ersten Faschingsuzüge 1951-1953 inMücke/Nieder-Ohmen statut fand

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