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Lieblingsfilme – die besten Tipps für trübe Tage von der Presse-AG der Albert-Schweitzer-SchuleZeit für eine der schönsten Nebenbeschäftigungen

ALSFELD (ol). Rund um die Weihnachtszeit und den Jahreswechsel, wenn die Abende noch früh beginnen oder trübe Tage die Lust auf Action bremsen, ist genau die richtige Zeit, es sich auf der Couch, im Sessel oder gar im Bett gemütlich zu machen und einen oder zwei oder vielleicht auch drei oder vier Filme zu schauen. Die Mitglieder der Presse-AG der Albert-Schweitzer-Schule haben dafür ein paar richtig gute Tipps.

„Guardians of the Galaxy“ – Ein galaktischer Tipp von Amelie Krug

„Guardians of the Galaxy“ ist die Verfilmung der gleichnamigen Comics, welche von Marvel produziert wurden. Der erste Teil lief in 2014 zum ersten Mal in den Kinos. Unter der Regie von James Gunn gelang Marvel mit diesem Film ein Überraschungserfolg, der sich in den Kinocharts vier Wochen auf Platz eins hielt und weltweit circa 773 Mio. US-Dollar einspielte. Es geht hauptsächlich um den „Erdling“ Peter Quill (Chris Pratt), der von der Erde entführt wird und dann von Yondu Udonta aufgenommen wird. Die beiden bekommen den Auftrag, eine Metallkugel (den sogenannten Orb) aus einem alten Tempel zu stehlen. Als Peter den Orb dann an einen Händler auf dem Planeten Xandar weiterverkaufen möchte, wird er von Gamora (Zoe Saldana), einer Tochter von Thanos, überrascht, da sie den Orb an sich nehmen will, um Ronan (einen Feind von Xandar) zu hintergehen und an einen anderen Interessenten weiterzugeben.

Allerdings werden beide von den Kopfgeldjägern Rocket und Groot aufgehalten und alle zusammen von den Sicherheitskräften Xandars in ein Gefängnis gebracht. Zusammen mit Drax (Dave Bautista) gelingt ihnen jedoch die Flucht. Gamora führt die kleine Gruppe dann zu ihrem Interessenten (dem Collector), der ihnen anschließend erklärt, dass sich in dem Orb einer von sechs Infinity-Steinen befindet. Das sind Edelsteine, die die gesamte Energie des Kosmos vor dem Urknall aufgenommen haben und deshalb eine unschätzbare Energie besitzen. Als Gamora die Zerstörungskraft des Steins mit eigenen Augen sieht, möchte sie ihn an die Kanzlerin Xandars (Nova Prime) übergeben, um den Planeten vor Ronan zu schützen, der ihn womöglich als Waffe gebrauchen könnte.

Trotz aller Bemühungen der Guardians ist das Ende doch sehr knapp und spannend. Der Film ist, auch dank dieser Spannung, einer meiner Lieblingsfilme. Außerdem ist der Film wirklich witzig, denn einen Hauptdarsteller, welcher im ganzen Film nur einen einzigen Satz wiederholt, sieht man auch nur selten.

„Tribute von Panem – The Hunger Games“ – Fast schon ein Klassiker von Annegret Braun

„Tribute von Panem – The Hunger Games“ ist ein in 2012 verfilmtes Drama, das auf der gleichnamigen Trilogie von Susan Collins basiert. Der Film entführt einen in die ferne Zukunft. Aus dem von Kriegen und Naturkatastrophen geschädigten Nordamerika entstand das Land Panem. Eine Diktatur, bestehend aus zwölf bitterarmen Distriken, einer unterdrückten Bevölkerung und den Hungerspielen. Die Hungerspiele sind eine grausame Machtdemonstration der Diktatoren, die einmal jährlich in Capitol, der Hauptstadt von Panem, veranstaltet wird. Für diese Spiele werden in jedem Distrikt ein Mädchen und ein Junge zwischen zwölf und 18 Jahren ausgelost. Anschließend werden die sogenannten „Tribute“ in eine riesige Freiluftarena gesperrt und solange gezwungen sich mit Waffen aller Art zu bekämpfen, bis nur noch ein Tribut übrig ist. Der Sieger erhält Geld in Massen und landesweite Berühmtheit, da das ganze Spektakel im öffentlichen Fernsehen übertragen wird.


Die Hauptperson des Filmes ist Katniss (Jennifer Lawrence). Als ihre kleine Schwester Prim (Willow Shields) für die Hungerspiele ausgelost wird, zögert Katniss keine Sekunde und meldet sich freiwillig, um ihre Schwester zu schützen. Nun stellt sich natürlich die Frage, ob Katniss nicht nur den Mut, sondern auch die Kraft hat, es mit ihren Mittributen aufzunehmen. Somit beginnt eine spannende Jagd um Tod und Überleben. Katniss ist auch meine Lieblingsperson, da ich ihren Mut bewundere und sie außerdem sehr gut gespielt wurde. Sie ist selbstbewusst, bleibt sich selbst treu und verfolgt ihre Ziele mit großem Ehrgeiz, ohne dabei selbstverliebt oder naiv zu wirken.

Die Premiere des Filmes war am 22. März 2012 und der Film spielte insgesamt weltweit ca. 694.394.724 US-Dollar ein. Das Budget des Filmes betrug 78.000.000 US-Dollar, außerdem erhielt die Buchausgabe der Trilogie im Jahr 2010 den Deutschen Jugendliteraturpreis der Jugendjury bei einer Altersgruppe zwischen 14 und 15 Jahren und den Teen Choice Award in der Kategorie Choice Other: Book. Das Vorbild für die Trilogie ist laut der Autorin der griechische Mythos von Theseus und dem Minotaurus. Freigegeben ist der Film ab zwölf Jahren, was auch in manchen Szenen nachvollziehbar ist.

Ich mag den Film, weil er mitreißt und sich den „typischen“ Rollenklischees widersetzt. Außerdem kann man den Film ein bisschen auf die heutige Politik beziehen und zur Erkenntnis kommen, dass ein gut funktionierender Staat und ein Leben in Frieden und Sorglosigkeit keine Selbstverständlichkeit darstellen.

„Pitch Perfect“ – Wie man zusammen richtig abrockt, weiß Julia Rausch

„Auf geht es Mädels, wir rocken die Bühne“, hieß es in den letzten Jahren in den drei Pitch Perfect-Filmen immer wieder. Darin wird die Verwandlung des Mauerblümchens Becca (Anna Kendrick) zur A-Capella-Sängerin erzählt. Sie liebt die Musik, aber ihr strenger Vater verbietet ihr als DJ zu arbeiten und drängt sie dazu, auf das College, an dem er selbst als Lehrer arbeitet, zu gehen. Davon ist sie überhaupt nicht begeistert, weshalb sie sich auch anfangs keine Mühe gibt, dort neue Freunde zu finden. Als sie nicht ganz freiwillig für die A-Capella-Gruppe „Die Barden Bellas“ vorsingt und sogar aufgenommen wird, merkt sie, dass sie nicht nur neue Freunde, sondern auch eine neue Leidenschaft gefunden hat.

Doch die erste Hürde für Becca, Fat Amy (Rebel Wilson), Chloe (Brittany Snow) und Aubrey (Anna Camp) lässt nicht lange auf sich warten. Die bunt zusammengewürfelte Gruppe aus Tagträumerinnen, die alle für die Musik leben, muss bei den Meisterschaften den furchtbaren Ruf des letzten Jahres loswerden und ihre Rivalen „Die Treblemakers“ besiegen, um wieder in der oberen Liga des A-Capellas mitzusingen. Ein lustiger Film über Träume, Zusammenhalt und darüber, dass es nicht schlimm ist, anders zu sein.


In der auf dem gleichnamigen Buch basierenden Filmreihe hat es mir die Hauptperson Becca am meisten angetan. Sie ist nicht das typische Collegemädchen, bekommt von ihrem Vater viel Gegenwind für ihre Entscheidungen, Taten und Träume, gibt aber trotzdem nicht auf und hat immer ein klares Ziel vor Augen. Anfangs ist sie zwar eher schüchtern und zurückhaltend, aber eigentlich hat sie eine große Klappe und immer einen lustigen Spruch auf Lager. Diese Faktoren machen sie im Laufe des Films und auch der weiteren Teile zu einer Person, die sehr sympathisch rüberkommt und mit der man gut mitfühlen kann. Außerdem hat sie natürlich eine wunderschöne Stimme, mit der sie zu einer echten Bereicherung für die Schulband wird. Sie ist sehr ehrgeizig – ob sie dafür am Ende belohnt wird?

Ob Songs von Madonna, Jessie J oder Bruno Mars, die A-Capella-Gruppen behandeln sowohl Klassiker als auch neuere Songs. Das rückt den A-Capella-Gesang in ein ganz anderes Licht. Dieser Film eignet sich perfekt für die ganze Familie. Besonders wichtig ist dabei die Botschaft, welche dem Zuschauer zwischen all dem Humor noch vermittelt wird. Diese besagt, dass du dich nicht immer von anderen beeinflussen lassen sollst, sondern dein Ding durchziehen sollst. Egal, ob du dabei vielleicht verrückt oder anders rüberkommst.

Besonders beeindruckt hat mich die Szene, in der Chloe Becca vom Casting überzeugt. Becca singt in dieser Szene unter der Dusche spontan „Titanium“ von David Guetta und SIA. Chloe hört sie dabei und will sie prompt für ihre A-Capella-Gruppe begeistern und sie zum Casting anmelden, an dem sie auch mit Erfolg teilnimmt. Wenn du Lust auf Freundschaftsgeschichten und spontane Gesangseinlagen hast, dann schau dir die Pitch Perfect-Reihe an und lass dich von der A-Capella-Musik mitreißen!

„Zurück in die Zukunft“ – Was Mama und Papa schon gefiel, muss nicht schlecht sein – ein Tipp von Maya Becker

Er wurde vom Peoples Choice Award zum beliebtesten Film des Jahres 1986 gewählt und das auch zu Recht. Allein in Deutschland schauten fünf Millionen Leute den Film. Die Handlung ist spannend und alles ist gut durchdacht und miteinander verbunden, deshalb zählt „Zurück in die Zukunft“ auch zu meinen Lieblingsfilmen. Marty McFly, gespielt von Michael J. Fox, und Dr. Emmett L. „Doc“, gespielt von Christopher Lloyd, die Hauptpersonen, reisen mit ihrem getunten DeLorean durch die Zeit. Von den drei Teilen ist der erste mein Lieblingsteil.

Als ich ihn das erste Mal gesehen habe, war ich fasziniert, wie cool das alles dargestellt wurde. Ich finde die Story des ersten Teils besonders gut gelungen, weil ich es sehr spannend finde, wie Marty seinem Vater hilft mit seiner Mutter zusammen zu kommen. Marty McFly ist auch mein Lieblingscharakter, weil ich ihn von seiner Art her sehr cool finde. Meine Lieblingsszene ist relativ am Ende des Films, wo Marty bei einer Party auftritt und einen Oldie aus seiner Zeit spielt. Obwohl niemand den Musikstil kennt, fangen alle an zu tanzen und es entsteht eine tolle Stimmung.