Auf eine schöne und lehrreiche Schulzeit bereitete Schulleiterin Annette Knieling die neuen Gymnasiasten vor. Foto: Traudi Schlitt

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120 neue Gymnasiasten an der Albert-Schweitzer-SchuleStart für ein „Spitzenabitur im Jahr 2027“

ALSFELD (ol). Für 120 Jungs und Mädchen startete das neue Schuljahr an der Albert-Schweitzer-Schule. Hier wurden die Fünftklässler am Montag als frischgebackene Gymnasiasten aufgenommen – ein Gottesdienst und eine Feierstunde hatte die Schule für sie und ihre Eltern gestaltet, bevor sie mit ihren neuen Lehrerteams und Klassenkameraden einen ersten Blick in die neue Schule in der Schillerstraße werfen konnten.

„Du bist einzigartig“ – unter dieses Motto hatte Schulpfarrerin Katja Dörge den Einschulungsgottesdienst in der Christ-König-Kirche gestellt. Weiter heißt es in der Pressemitteilung, eine szenische Darstellung von Schülerinnen und Schülern beschäftigte sich mit der nicht ganz ernstgemeinten Idee einer „kinderfreien Schule“, die sie aber mit viel Witz und Ironie auf ad absurdum führte. Danach ging es daran, einzigartige Talente eines jeden neuen Fünftklässlers zu sammeln. Viele interessante, ungewöhnliche und oft auch sehr passende Fähigkeiten schmücken nun einen „Talentkranz“ im Mittelstufenstandort und erinnern an die Einzigartigkeit eines jeden. Musikalisch unterstützt wurde der Gottesdienst von Sonja Karl an der Orgel und natürlich auch vom Chor.

Gesang empfängt traditionell auch die neuen Schülerinnen und Schüler mit ihren Familien zur Feierstunde in der Aula der Albert-Schweitzer-Schule in der Krebsbach. Mit viel Schwung begrüßten die Mitglieder des Chorprojekts – im letzten Jahr selbst noch die „Neuen“ – ihre Nachfolgerinnen und Nachfolger. Unter der Leitung von Christina Müller hatten sie drei schöne Stücke ausgesucht, die auch nach den langen Ferien noch sehr gut saßen.

Alle Schwierigkeiten können im Gespräch gelöst werden

Schulleiterin Annette Knieling freute sich sehr über die volle Aula und die vielen neuen Schülerinnen und Schüler. Sie dankte den Eltern für ihr Vertrauen in das Gymnasium vor Ort. „Wer kennt sich hier schon aus?“, „Wer hat welche Lieblingsfächer?“, „Wer hat schon Geschwister an der Schule?“ – mit vielen Fragen stieg die Schulleiterin in den Dialog mit den Kindern ein, die ihrerseits schon ganz gespannt waren auf das, was sie nun erwartete. „Heute fängt jeder hier neu an“, sagte Knieling an die Kinder gewandt, alte Rollen könnten abgelegt, neue entdeckt werden.

Mit einem von Schülern für Schüler gestalteten Gottesdienst begann die Einschulungsfeier der Albert-Schweitzer-Schule. Foto: Traudi Schlitt

„Wir werden hier zumindest alles dafür tun, dass ihr 2027 ein Spitzenabitur macht.“ Knieling lud die Schülerinnen und Schüler zu einem zugewandten Miteinander ein: Die Schulzeit werde nicht immer problemlos verlaufen, aber man könne alle Schwierigkeiten im Gespräch lösen. Auch die Eltern lud sie ein, sich an der Schule zu engagierten: Elternbeirat und Förderverein seien zwei Möglichkeiten dazu. Abschließend stellte die Schulleiterin kurz das Wirken Albert Schweitzers vor, dessen Name die Schule trägt. „Ich würde gerne mit euch einige seiner sozialen Ideen an der ASS umsetzen.“

Neun spannende und lehrreiche Jahre liegen vor den Schülern

Dieter Welker, Vorsitzender des Fördervereins der Albert-Schweitzer-Schule, nutzte die Anwesenheit der vielen Eltern, um Ziel und Zweck seines Vereins vorzustellen: „Wann immer Ihr Kind im Lauf der nächsten neun Jahre hier in der Schule musiziert, experimentiert, eine Ausstellung besucht oder auch nur auf dem Pausenhof spielt, ist der Förderverein daran beteiligt“, so Welker, der alle Eltern dazu ermunterte, sich – gerne auch aktiv – in dem Verein zu engagieren. Der Verein unterstützt viele Vorhaben im schulischen Leben, die ohne dessen Wirken nicht möglich wären, von denen die Schulgemeinde aber insgesamt profitiert, wie Welker ausführte.

Spannend wurde es sodann, als die neuen Klassenleitungsteams ihre Schülerinnen und Schüler zu sich riefen. Sie trafen sich erst zum Klassenfoto, danach ging es zum Kennenlernen in den Standort Schillerstraße. Neun spannende, lehrreiche Jahre liegen nun vor den 120 jungen Leuten und sicher auch vor der Schule.