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10. Kräuter- und Märchentag an diesem Sonntag: Kurzinterview mit TV-Koch Frank OehlerMärchenhaftes Show-Cooking mit Frank Oehler

ALSFELD (ls). Morgen ist es endlich so weit: Der 10. Kräuter- und Märchentag wartet auf die Besucher in der Alsfelder Innenstadt. Zum 10. Jubiläum in diesem Jahr haben sich die Organisatoren ein ganz besonderes Highlight ausgedacht: Show-Cooking mit dem bekannten Sterne- und TV-Koch Frank Oehler, der zu märchenhaften Gerichten einlädt. Wie er reagiert, wenn ein Date eine Tiefkühlpizza serviert, ob es wirklich Menschen gibt, die nicht kochen können und was er am Sonntag auf dem Marktplatz serviert, das verrät er in einem kurzen Interview mit Oberhessen-live.



Seit 2009 ist Frank Oehler Teil der RTL II Sendung „Die Kochprofis- Einsatz am Herd“. Gemeinsam mit seinen Kollegen Andreas Schweiger, Ole Plogstedt und Nils Egtermeyer eilt er Gastronomen in Not zur Hilfe. In diesem Jahr verzaubert der Kochstar die Besucher auf dem Alsfelder Kräuter- und Märchentag mit märchenhaft-historischer Gourmetküche.

Am 10. Kräuter- und Märchentag kann man sich also mit einem ganz besonderen Highlight verwöhnen lassen und auch für die Kinder ist wieder einiges dabei: Von den insgesamt sechs Shows, die der Koch auf dem Marktplatz kochen wird, werden zwei speziell für Kinder zum Mitmachen sein.

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Das steht auf dem Speiseplan:

12 Uhr          Falafel aus 1001-Alsfeld-Nacht

13 Uhr          Adelias verhexte weiße Tomatensuppe mit Paprika/Vanille Crostino

14 Uhr          Rotkäppchens Wildkräutersalat mit Crème brûlée vom Ziegenkäse (für Kinder)

15 Uhr          Falafel aus 1001-Alsfeld-Nacht

16 Uhr          Adelias verhexte weiße Tomatensuppe mit Paprika/Vanille Crostino

(für Kinder)

17 Uhr          Rotkäppchens Wildkräutersalat mit Crème brûlée vom Ziegenkäse

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Bevor der Koch allerdings ab Sonntagmittag live auf dem Marktplatz kocht – übrigens nimmt sich Oehler im Anschluss jeder Show Zeit für eine Autogrammstunde – hat sich der 54-Jährige Koch Zeit für ein kleines Interview genommen. Ein Interview darüber, was sein Lieblingsgericht ist, wie er überhaupt Koch geworden ist und wie er reagieren würde, wenn ein Date ihm Tiefkühlpizza serviert.

Kurzinterview mit TV-Koch Frank Oehler

Oberhessen-live: Herr Oehler, was haben Sie heute Mittag gegessen?

Frank Oehler: Heute Mittag gab es ein schönes Wiener Schnitzel zum Mittagessen.

Angenommen, ein Date serviert Ihnen Tiefkühlpizza. Wie reagieren Sie?

Das kommt natürlich auf das Date an.

Viele sagen von sich, sie können ganz einfach nicht kochen. Gibt es solche Menschen wirklich oder sind das faule Ausreden?

Ich sage immer: Jeder kann kochen. Bei dem einen schmeckt es halt und bei dem anderen schmeckt es ganz einfach nicht.

Angenommen Sie öffnen Ihren Kühlschrank und finden nur zwei Tomaten, vier Eier, ein Bündel Sellerie, etwas Käse und ein Glas Würstchen vor. Was basteln Sie daraus?

Aus diesen Zutaten würde ich ganz klassisch ein Omelette zaubern. Das ist schnell gemacht und schmeckt immer.

Köche arbeiten oft allein für sich in der Küche. Sie machen es vor der Kamera und sogar live vor dem Publikum. Was reizt Sie am Live-Cooking?

Ich finde besonders reizvoll, dass die Zuschauer einerseits sehen, wie leicht kochen eigentlich ist und aber auch, dass die Menschen das Kochhandwerk sehen. Das bekommen sie in der Regel, wenn wir in der Küche stehen nicht zu Gesicht.

Was genau steht eigentlich für Alsfeld auf der Speisekarte?

Für das Live-Cooking in Alsfeld habe ich drei verschiedene Sahen auf der Karte. Da gibt es einmal orientalisch angehauchte Falafel, die unter dem Namen 1001-Alsfeld-Nacht laufen. Als nächstes wird es ein verhextes Süppchen geben, also eine Tomatensuppe, die nicht rot sondern weiß ist. Dazu wird es Paprika-Vanille Crostinos geben. Das letzte Gericht wird ein Wildkräutersalat mit einer Crème brûlée vom Ziegenkäse.

Was ist denn Ihr Lieblingsessen?

Ich esse am liebsten einen warmen Leberkäs-Semmel.

Verraten Sie uns Ihr In-Rezept für den Sommer?

Einen schönen Wurstsalat mit Brot. Das kann man besonders bei warmen Temperaturen gut essen.

Kocht man privat in der heimischen Küche genauso anspruchsvoll wie im Restaurant?

Nein man kocht nicht so als wäre man im Restaurant. Dazu fehlen meist die professionellen Gerätschaften. Aber ich würde sagen, dass man als Koch auch zuhause mit genauso viel Herz kocht wie im Restaurant auch.

Warum sind Sie Koch geworden und wie kam das?

Ich war nicht so gut in der Schule und die Ausbildung zum Koch war die Idee meiner Eltern. Ich habe das dann gemacht und die Entscheidung nie bereut.