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Jahreshauptversammlung der Feuerwehr FischbachZwei Einsätze für Fischbacher Feuerwehrleute im vergangenen Jahr

FISCHBACH (ol). Zwei Beförderungen und eine Ehrung standen am Samstagabend im Mittelpunkt der Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr in Fischbach. So wurden Matthias Schmidt zum Feuerwehrmann und Pia Kraus zur Oberfeuerwehrfrau befördert. Das silberne Ehrenzeichen des Bezirksfeuerwehrverbandes Hessen-Darmstadt erhielt Horst Geisel für 40-jähriges Engagement in der Feuerwehr verliehen.

Im Jahresrückblick resümierte Wehrführer Marcel Decher ein spannendes Jahr für die 25 Feuerwehrleute der Einsatzabteilung. Sie bilden zusammen mit den sechs Mitgliedern der Ehren- und Altersabteilung den 37-köpfigen Feuerwehrverein des Ortes. Über 800 ehrenamtliche Dienststunden wurden geleistet, zwölf Lehrgänge absolviert und 16 Übungen durchgeführt. „Danke für die Weiterbildung und den dauerhaften Willen zum Engagement, nur gemeinsam können wir eine Feuerwehr stellen“, sagte der Wehrführer zu seinen Kameraden.

Bei zwei Einsätzen wurde zur Hilfe ausgerückt, dazu zählten ein schwerer Verkehrsunfall nahe Fischbach und eine brennende Gasflasche in Schwabenrod. Die Wehr erhielt im Vorjahr in Form eines gebrauchten Tragkraftspritzenfahrzeugs einen neuen Einsatzwagen von der Stadt Alsfeld zur Verfügung gestellt. Zudem investierte der Feuerwehrverein in Ausrüstung wie Blitzleuchten und Warndreiecke. Dem Bericht von Kassenverwalter Norbert Geisel war zu entnehmen, dass der Feuerwehrverein die Einsatzabteilung mit über 1.000 Euro unterstützte. Zur neuen Kassenprüferin wurde Pia Kraus gewählt.

Ausbildungsstunden und Lehrgänge zeigen Engagement

Bürgermeister Stephan Paule hob das Engagement der Fischbacher für die Feuerwehr im Ort besonders hervor. „Der Anteil der Feuerwehraktiven in der Bevölkerung ist deutlich höher als in anderen Stadtteilen“, erklärte Paule. Aus seiner Sicht wurden rund 10 Stunden Feuerwehrarbeit pro Einwohner geleistet. Den niedrigen Altersdurchschnitt der Einsatzabteilung bezeichnete er zukunftsfähig. „Die Älteren haben eine gut Aufbauarbeit zum Erhalt der Wehr geleistet“, sagte der Bürgermeister.

Großes Lob sprach er für die vielen Ausbildungsstunden sowie Lehrgänge aus, das zeichne Engagement in der Freiwilligen Feuerwehr aus. Die Übernahme der Wehrführung von Heidelbach bezeichnete er als Übernahme von Verantwortung, auch wenn dies keine Dauerlösung sei. Am Gerätehaus von Fischbach stelle er Renovierungsbedarf fest, derzeit werde der Renovierungsbedarf der Gerätehäuser im Stadtgebiet priorisiert.


In Fischbach ist man engagiert für den Schutz der Mitbürger

Stadtbrandinspektor Daniel Schäfer dankte den Fischbachern für die investierten Stunden in die Freiwillige Feuerwehr der Stadt Alsfeld. „Über 800 ehrenamtliche Stunden zeigen, dass viel gemacht wird“, sagte Schäfer. Er stellte fest, dass zwölf der insgesamt 82 absolvierten Lehrgänge im Stadtgebiet durch Fischbacher Feuerwehrleute absolviert wurden. „Man ist hier sehr engagiert für den Schutz der Mitbürger“, so der Stadtbrandinspektor. Er freute sich, dass das Fischbacher Einsatzfahrzeug mit dem neuen Gebrauchtwagen um ein Jahrzehnt verjüngt werden konnte. Für den Sanierungsbedarf am Gerätehaus kündigte er Lösungen an. „Die Zeichen der Zeit wurden in Fischbach erkannt, viele aktive und ausgebildete Feuerwehrleute geben Anlass für Investitionen“, ergänzte Schäfer. Er dankte für die Unterstützung bei dem Alsfelder Blaulichtumzug und der Hilfe zur Einweihung der neuen Feuerwache.

Der stellvertretende Ortsvorsteher Walter Glücker zeigte sich stolz über die Feuerwehr im Ort. „Fischbach blüht auf“, sagte Glücker. Man könne sich auf die Einsatzbereitschaft der Feuerwehrleute verlassen und fühle sich sicher. Zudem stellte er fest: Die Feuerwehrleute helfen im Ort, wo es nur geht. Für die Feuerwehrmannschaft ergriff Pia Kraus das Wort, sie dankte der Wehrführung für das Engagement in der Ausbildung. „Ihr habt Euch ein riesen Lob verdient“, erklärte Kraus.