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Albert-Schweitzer-Schule schnuppert Tanzstudio-LuftHip-Hop meets school

ALSFELD (ol). Am Ende des Schulhalbjahres gab es an der Albert-Schweitzer-Schule in Alsfeld nicht nur die Zeugnisse zum Abschluss des ersten Schulhalbjahres, sondern auch einen etwas anderen Sportunterricht als den allwöchentlichen. Die Mädels und Jungs der 5b hatten im Rahmen ihres Sportunterrichts einen Termin im Tanzstudio „Souldance“.

Erfreulicherweise hatte die Inhaberin des Studios Vicky Gabriel sich bereit erklärt, mit der Schule in Kooperation zu treten, um Kindern und Jugendlichen die Welt des Tanzens professionell näher zu bringen. So aus der Pressemitteilung der Schule.

Nach einem ersten Kontakt zwischen der Sportlehrerin Alexandra Greifenhagen und dem Tanzstudio im Dezember, bei dem die Klasse 9b im Zuge ihrer Unterrichtseinheit „Rhythmisches Bewegen und Gestaltung von Bewegung“ zweimal Besuch durch die Hip-Hop-Trainerin Milena Buck erhielt, schnupperten diesmal die Kleinsten des Gymnasiums direkt im bespiegelten Trainingsraum des Tanzstudios Hip-Hop-Luft.

Mit Koordination, Kreativität und Spaß durch die Battles

Koordination, Taktgefühl und Spaß am gemeinsamen Bewegen zu beat-starker Musik waren gefragt, um einige einfache Breakdance- und Hip-Hop-Grundschritte zu erlernen und dann im Team kleine spaßige „battles“ gegeneinander auszutragen. Bei jenen „battles“ gehe es darum, dass auf ein Lied verschiedene Vertreter eines Teams nacheinander für einige Takte gegeneinander „in den Ring steigen“, um sich in lässiger Hip-Hop-Manier tanzend von der besten Seite zu präsentieren. Dabei bewerten auf professioneller Ebene sogenannte „judges“, welche Seite mit Dynamik, Technik und Kreativität in den „moves“ besser punkten konnte. Dies erklärte Aaron Anderson, der begeisterte Breakdancer des Studios, der den Schülern als Trainer „auf die Sprünge half“.

Im zweiten Teil dieser Schnupperstunde traten die Jungs gegen die Mädels an. Da die Mädchen schon zwei erfahrene Hip-Hop-Tänzerinnen in ihren Reihen hatten, erhielten die Jungs Unterstützung und Ansporn von Aaron Anderson selbst, der in einem beeindruckenden Solo zeigte, was „floormoves“ und „freeze-Figuren“ sind.

Jugendlicher Tanzstil: Mit Spaß bewegen

So hieß es für die Albert-Schweitzer-Schüler: Einmal Eintauchen in einen jugendlichen Tanzstil, der seine Wurzeln in den Block-Partys der 1970er-Jahre in den New Yorker Bronx hat. Dabei handelte es sich um große Straßenpartys mit riesigen, lauten Stereoanlagen, bei denen unter anderem musikalische und tänzerische Wettkämpfe ausgetragen wurden. Aaron Anderson und Milena Buck haben in diesen Wochen auf sympathische Art und Weise gezeigt, wie lässig tanzen sein kann und einige Kinder und Jugendliche, die es gar nicht von sich erwartet hätten, sind vielleicht auf den Geschmack gekommen, sich mehr und mit Spaß zu bewegen.

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