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Übergabe der Fördergelder 2017: Heinz-und-Gisela-Friedrichs-Stiftung unterstützt sechs Initiativen23.500 Euro gehen an Vogelsberger Projekte

ALSFELD (ls). Mit insgesamt 23.500 Euro Fördergeldern konnten sechs Vogelsberger Initiativen in diesem Jahr von der Heinz-und-Gisela-Friedrichs-Stiftung bezuschusst werden. Besonders freuen durfte sich der Verein der Alsfelder Kulturtage. Für die 4. Alsfelder Kulturtage gab es eine Förderung von 10.000 Euro – die höchste Fördersumme des Tages.

Übergeben wurden die Gelder am Mittwochnachmittag bei der Firma Hartmann Spezialkarosserien. Neben Landrat Manfred Görig, Bürgermeister Stephan Paule, dem Hartmann-Geschäftsführer Sebastian Decher und Günter Sedlak, dem Geschäftsführer der Sparkasse Oberhessen, waren einige Vertreter der Vereine, Projekte und Initiativen zur Übergabe gekommen.

„Ich freue mich sehr über die großzügige Förderung der Stiftung, vor allem weil es eine Förderung von Projekten ist, die sich nach außen richten und für die Allgemeinheit gedacht sind“, begrüßte der Rathauschef die Beteiligten. 23.500 Euro gehen in diesem Jahr an sechs Vogelsberger Initiativen – und da waren sogar vier Begünstigte dabei, die schon einmal von der Förderung der Stiftung profitierten.

Insgesamt konnte sie Stiftung sogar 30.000 Euro generieren, wie Geschäftsführer Sebastian Decher erklärte. Ausgeschüttet wurde in diesem Jahr allerdings nicht die Gesamte Menge. „Das übrige Geld wird für das kommende Jahr aufgehoben“, erklärte Decher. So habe man schon über 60.000 Euro an Mitteln im Hintergrund angespart, die für künftige Großprojekte genutzt werden könnten.

Projekte für Sport, Geschichte und Musik bezuschusst

Zum ersten Mal von der Stiftung gefördert wird die Vitos Jugendpsychiatrie mit 500 Euro. Davon wolle man einen Basketballkorb und eine Tischtennisplatte anschaffen, um einen Anreiz für die körperliche Betätigung im Freien zu schaffen, wie die ärztliche Leiterin Dr. Klug erklärte. „Im Außenbereich hat sich sich trotz großen Engagement weniger getan, als wir gerne hätten“, führte sie aus. Das soll sich mit den Spielgeräten ändern.


Bereits zum zweiten Mal wurde die Alsfelder Albert-Schweitzer-Schule bezuschusst, genauer: Geschichtslehrer Michael Rudolph, der zusammen mit dem Geschichtsleistungskurs an einem gemeinsamen Projekt mit dem Stadtarchiv arbeitet. Mit 1.500 Euro sollen Kalender für das Jahr 2019 über Alsfelds Stadtgeschichte aus sechs Jahrhunderten entstehen. Auch die Alsfelder Musikschule profitierte mit 3.500 Euro, wovon einerseits die pädagogisch-künstlerische Arbeit des Kinderchors und des Gospelchors „Gloria Dei“ ermöglicht werden soll, und andererseits wolle man das Projekt für ein Musical-Projekt nutzen. „Wir planen ein Musical Projekt mit behinderten Menschen, das im nächsten Jahr aufgeführt werden soll“, erklärte Walter Windisch-Laube.

Höchster Betrag: Alsfelder Kulturtage mit 10.000 Euro

Auch der Verein Regenbogen ist bei der Stiftung ein bekanntes Gesicht: In diesem Jahr erhält er eine Förderung in Höhe von 3.000 Euro mit der ein größeres Projekt im nächsten Jahr realisiert werden soll. Gemeint ist damit der Neubau des Bürgergartens, der bereits in der Umsetzung ist und ein interkultureller Treffpunkt für generationsübergreifende Menschen werden soll. Auch die Einrichtung Haus am Kirschberg aus Lauterbach ist schon einmal dabei gewesen und wurde für den Ausbau des Kinder-, Jugend- und Familienzentrums mit 5.000 Euro bedacht. Es soll einen stationären Bereich für hilfsbedürftige Kinder geben.

Mit dem größten Betrag wurden erneut die Alsfelder Kulturtage bedacht. 10.000 Euro geht an die mittlerweile vierte Kulturveranstaltung, die im kommenden Jahr ausgerichtet wird.