
Außerordentlicher Kreisfußballtag in Ober-BreidenbachFrank Heller ist neuer Kreisfußballwart
OBER-BREIDENBACH (cdl). Auf dem außerordentlichen Kreisfußballtag ist Frank Heller von SV Nieder-Ofleiden einstimmig in offener Wahl zum neuen Kreisfußballwart gewählt worden.
Die ungeplante Sitzung war nötig geworden, nachdem Achim Quehl im Sommer von seiner ehrenamtlichen Position zurückgetreten war. Rainer Schulmeyer hatte das Amt für drei Monate kommissarisch übernommen. „Die letzten drei Monate waren stressig für mich, aber es ist im Endeffekt ganz gut gelaufen“, zeigte er sich heute glücklich, dass nun ein neuer Kreisfußballwart gefunden werden konnte.
Darüber hinaus musste am Abend kurzfristig ein neuer Kreiskassenwart gewählt werden, weil der bisherige Kassenwart Helmut Ziegenhain ebenfalls im Sportgericht tätig ist und das nach neuen Regularien nicht mehr erlaubt ist. Thorsten Seipp vom SV Hopfgarten wurde ebenfalls einstimmig in offener Wahl in das Amt gewählt. Des Weiteren wurde Alexander Walder vom TV Brauerschwend zum Koordinator für Qualifizierung gewählt.
Offen bleiben weiterhin die Positionen eines IT-Beauftragten und eines Pressebeauftragten. Beide ehrenamtlichen Stellen werden derzeit in Doppelfunktion ausgeführt. Peter Wiederholt wünschte sich, dass sich in naher Zukunft freiwillige melden, um die ehrenamtliche Arbeit im Fußballkreis Alsfeld zu unterstützen.

Einstimmig und in offener Wahl wurden die neuen Mitglieder im Fußballkreis Alsfeld gewählt.
Größte Herausforderung „Mannschaftssterben“
„Vielen Dank für das einstimmige Ergebnis. Das ist nicht alltäglich. Nach der vielen Unruhe hoffe ich, dass jetzt wieder Ruhe einkehrt“, so Heller nach seiner Wahl. Als Nächstes stehe die Hallenkreismeisterschaft an, die ausgerichtet werden müsse, nachdem sie in der vergangenen Saison ausgefallen war. Als größte Herausforderung für die kommenden Jahre sah er mit nur noch 23 Mannschaften im Fußballkreis Alsfeld, den Spielbetrieb aufrecht halten zu können.
Das aus Ober-Breidenbach stammende Präsidiumsmitglied des Hessischen Fußballverbandes Carsten Well überbrachte die Grüße des Fußballverbandes. „Wichtig ist die Zusammenarbeit mit Nachbarkreisen, mit 23 Mannschaften kann man keine zwei Ligen aufrechterhalten. Damit das gelingt, muss man einen funktionierenden Kreisfußballausschuss haben“, so Well. Neben der 20-jährigen Zusammenarbeit mit dem Fußballkreis Gießen regte er auch eine künftige Zusammenarbeit mit Marburg an. „Ich kann nur appellieren, unterstützt den Fußballkreis. Es geht nur mit gemeinsamer Arbeit“, forderte Well. „Für den Kreis Alsfeld gilt klein aber fein.“
Der Kreisfußballwart aus Gießen Henry Mohr schloss sich den Worten von Well und Heller an: „Das Mannschaftssterben geht immer weiter auch bei uns im Kreis Gießen. Es wird immer mehr dazu kommen, dass wir die Kräfte bündeln müssen.“

Mit der kürzesten Anreise, obwohl vom Hessischen Fußballverband: Carsten Well.
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