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Der Romröder SPD-Bürgermeisterkandidat Joachim Lubrich besuchte StrebendorfÄrger über den Schwerlastverkehr im Dorf

STREBENDORF (ol). Auf Ortsbesichtigung in Strebendorf ging am Sonntag der SPD-Bürgermeisterkandidat Joachim Lubrich und diskutierte bei einem Treffen mit Ortsvorsteher Karl Fröhlich die Herausforderungen des Romröder Dorfes. Schwerpunkte, so heißt es in einer Pressemitteilung, waren die Verkehrssituation und die Sanierung des Dorfgemeinschaftshauses. Dem Gerätehaus der Feuerwehr stattete der Bürgermeisterkandidat ebenfalls einen Besuch ab.

Als eine erhebliche Belästigung beschrieben die Einwohner den Schwerlastverkehr im Ort, insbesondere durch Holztransporte. Zahlreiche Häuser und Mauern hätten schon Schaden genommen, nachts würden die Lastwagen besonders lautstark durch den Ort „donnern“. Wie die Strebendorfer schilderten, nutzen zahlreiche Lastwagenfahrer die Strecke auch zur Umgehung von polizeilichen Verkehrskontrollen auf der Bundesstraße 254 nahe Altenburg. Für den Lieferverkehr im Ort habe man Verständnis, aber nicht für den überörtlichen Schwerlastverkehr. Ob der anstehende Ausbau der Ortsdurchfahrt die Situation entschärft, bezweifelten die Versammelten. In diesem Zusammenhang wurde auch der Wunsch zur Verschiebung des Strebendorfer Projektes „Wasserlehrpfad“ laut, um die Zahl der Verkehrsbaustellen zu reduzieren.

Gewisse Ungereimtheiten schilderten die Teilnehmer der Ortsbesichtigung im Zuge der Sanierung des Dorfgemeinschaftshauses, auf deren Fertigstellung man in diesem Jahr hofft. Wie geschildert wurde, ziehe sich das Projekt ziemlich in die Länge. Derzeit habe der städtische Bauhof eine Aufschüttung an der Außenanlage durchgeführt, in Eigenleistung der Einwohner soll nun gepflastert werden.

Bereits am Freitag plant der Bürgermeisterkandidat die nächste Besichtigung im Ortsteil Ober-Breidenbach, dazu sind auch gerne Interessierte eingeladen. Der Treffpunkt ist um 19 Uhr am Gerätehaus der Feuerwehr.